2015

09.09.2015 | Expertenkolloquium | Paderborn

Forschungsdaten für Andere – Rechtliche Rahmenbedingungen, Lizenzen und Werkzeuge in der Musikwissenschaft

Im Rahmen der "Edirom-Summer-School 2015" vom 7.-11. September veranstaltet der Virtuelle Forschungsverbund Edirom zusammen mit DARIAH-DE und der Mainzer Akademie ein Expertenkolloquium. Unter dem Titel "Forschungsdaten für Andere – Rechtliche Rahmenbedingungen, Lizenzen und Werkzeuge in der Musikwissenschaft" befasst sich die Veranstaltung insbesondere mit juristischen Fragen rund um die Verwendung wissenschaftlicher Daten.
Neben Überblicksvorträgen von Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Institutionen bietet das Programm den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch die Möglichkeit, anhand verschiedener Arbeitsberichte Einblicke in die konkrete Projektpraxis zu gewinnen. Darüber hinaus wird es auch Gelegenheit zur Diskussion geben.

Teilnahme nur unter Anmeldung möglich. Beachten Sie hierfür die Angaben unter Edirom.

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Zeit:  9.30 bis 17.00 Uhr

Ort:  Heinz-Nixdorf-Institut, Universität Paderborn

Kontakt:  06131 / 577-120 | gabriele.buschmeier@adwmainz.de

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10.09.2015 | Tagung | Mainz

Die Regesta Imperii im 21. Jahrhundert – Erträge und Ausblick

Die Tagung soll eine Bilanz der bisherigen Arbeit der "Regesta Imperii" ziehen und einen Blick auf die zukünftigen Aufgaben des Unternehmens werfen. Mit ihr soll zugleich Paul-Joachim Heinig als langjähriger verdienstvoller Geschäftsführer der Regestenkommission verabschiedet werden.

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Zeit:  9.30 bis 17.00 Uhr

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz

Kontakt:  06131 / 577-211 | dieter.ruebsamen@adwmainz.de

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14.-15.09.2015 | Tagung | Mainz

5. Mainzer Namentagung: Rufnamen als soziale Marker. Namenvergabe und Namenverwendung

Als der bekannte Fernsehmoderator Dieter Moor 55 Jahren alt wurde, konnte er seinen Vornamen nicht länger ertragen. Er änderte ihn in Max. Die Süddeutsche Zeitung zitierte ihn: "Es sei Zeit zu ändern, was die Altvorderen bestimmt haben. Ab sofort und endlich erkläre ich mich selbst zu Max."

Diese Anekdote aus der deutschen Medienlandschaft zeigt, dass eine Person im schlimmsten Falle unter ihrem Rufnamen leiden kann – das hat in Schweden dazu geführt, dass man seinen Rufnamen ohne größeren Aufwand ändern oder ganz wechseln kann. Rufnamen fungieren als Marker für Geschlecht, Generation, soziale Schicht, Bildungsniveau, Region, ethnische Herkunft, Hautfarbe (z.B. black vs. white names in den USA), Konfession, Religion usw. Ein großes Defizit in der Forschung über Rufnamen liegt auf dem Gebiet der Pragmatik – das heißt: Warum, Wie, Wann werden Rufnamen vergeben und verwendet? Die Tagung soll auch die Diskrepanz zwischen öffentlichem Interesse und wissenschaftlichem Desinteresse an den Determinanten der Rufnamenvergabe und -verwendung abbauen.

Die Tagung ist interdisziplinär ausgerichtet und steht in Verbindung mit der Mainzer Forschergruppe "Un/doing Differences. Praktiken der Humandifferenzierung". Sie wendet sich an VertreterInnen der verschiedensten geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen.

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Zeit:  9.00 bis 19.00 Uhr

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz

Kontakt:  06131 / 39-38443 | rufnamentagung@uni-mainz.de

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16.09.2015 | The Anglo-German Annual Lecture | Berlin

Does the European Union need Britain? Does Britain need European Union?

The United Kingdom’s relationship with the European Union has become hotly debated and contentious. This lecture explores the prospects for resolving the controversy in the light of the outcome of the general election of May 2015. Helen Wallace examines both the domestic debates within the UK and the implications for the EU of possible changes to the UK’s status.

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Zeit:  18.00 bis 18.30 Uhr

Ort:  Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Kontakt:  030 / 20370-0 | bbaw@bbaw.de

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17.09.2015 | Podiumsdiskussion | Hamburg

Wird Hamburg den städtebaulichen Herausforderungen der Zukunft gerecht?

Kosmopolis, Metrozone und Nachhaltigkeit: Hamburg hat sich für das nächste Jahrzehnt - unabhängig von der Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 - ehrgeizige städtebauliche Schwerpunkte und Ziele gesetzt. Dazu zählen die "Neue Mitte Altona", die Verlegung des Bahnhofs Altona und der neue "Fernbahnhof Diebsteich", aber auch die stärkere städtebauliche und wirtschaftliche Einbeziehung des Hamburger Ostens wie der Quartiere südlich der Elbe.Gleichzeitig hält der Senat an dem Ziel fest, jährlich mindestens 6.000 Wohnungen in Hamburg zu errichten. Zielkonflikte sind dabei vorprogrammiert wie die zwischen Ökonomie und Ästhetik, Entscheidungsdruck und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, Mobilität und Ruhe, Nachhaltigkeit und Finanzierbarkeit. Außerdem sollen Migrantinnen und Migranten in die internationale Stadtgesellschaft (Kosmopolis) integriert und Wohnen, Arbeiten und Erholung in den "inneren Stadträndern" (Metrozone) nachhaltig organisiert werden.Auf dem Podium diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Städteplanung und Klimaforschung die städtebaulichen Herausforderungen in Hamburg für das nächste Jahrzehnt. Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 - Zukunftsstadt in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg statt.

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Zeit:  19.00 Uhr

Ort:  Holcim Audiorium, HafenCity Universität Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg

Kontakt:  Dr. Elke Senne | veranstaltungen@awhamburg.de

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17. - 19.09.2015 | Internationale Tagung | Heidelberg

Nietzsche zwischen Philosophie und Literatur

Nietzsches (Euvre oszilliert in beispielloser Weise zwischen Denken und Dichten, Philosophie und Poesie. Die Grenzen zwischen beiden Bereichen sind dabei fließend; entsprechend gilt Nietzsche seit Beginn seiner Wirkungsgeschichte weithin als 'Dichter-Philosoph'. Die Tagung möchte diese Lücke schließen und das Verhältnis von Philosophie und Poesie, von philosophischem Gehalt und literarischer Darstellung erstmals genauer in den Blick nehmen und im interdisziplinären Dialog erörtern.

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Zeit:  17.09.2015, ab 14:15 Uhr

Ort:  Heidelberg

Kontakt:  +49 6221 / 54 34 00 | hadw@adw.uni-heidelberg.de

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21.09.2015 | Geisteswissenschaft im Dialog | Berlin

Die Europäische Union. Zwischen Dauerkrise und "leiser Supermacht"

Nach dem kriegerischen 20. Jahrhundert wurde die Europäische Union zum Zwecke des Friedens, der Freiheit und des Wohlstandes gegründet. Mittlerweile ist sie mit 28 Mitgliedsstaaten zu einer "leisen Supermacht" aufgestiegen (Moravcsik 2009) und misst sich als große Welthandelsmacht mit den USA, China und Indien. Die Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung gehören zur weltweiten Spitze. In ihrem Bestreben zur Verrechtlichung internationaler Beziehungen ist sie zudem eine der führenden Zivilmächte.
Andererseits beherrschen Themen wie die Euro-Krise und die Haushaltslage in Griechenland zunehmend die öffentliche Diskussion. Manche sprechen in Anbetracht des wirtschaftlichen Gefälles, der trägen Koordination und der Vielzahl an Partikularinteressen der Mitgliedsstaaten sogar von einer "europäischen Dauerkrise".

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Zeit:  18.30 bis 21.00 Uhr

Ort:  Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Kontakt:  Dennis Walter | walter@maxweberstiftung.de

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21.09.2015 | Fishbowl-Diskussion | München

Staatsverschuldung und Lastenverteilung in Europa – Nord gegen Süd?

Europa gehört zu den wichtigsten politischen Projekten unseres Landes nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit der Finanzkrise 2008 zeigen sich jedoch zunehmend Schwierigkeiten und Risse. Hinter dem Streit um Griechenland und den Euro stecken tiefer gehende Probleme: die Zahl und Verschiedenartigkeit der EU-Mitglieder, komplizierte Abstimmungsverfahren, gemeinsame Währung ohne einheitliche Finanzpolitik, Schengen und Euro ohne weitergehende politische Einigung. Einen wesentlichen Hintergrund zumindest für die Währungs- und Wirtschaftsprobleme bilden die zunehmende Staatsverschuldung und Ungleichheit der Einkommens- sowie Vermögensverteilung. Die Einführung des Euro ohne Abstimmung der Finanzpolitik ermöglichte eine Finanzierung staatlicher Maßnahmen über (billige) Schulden auch in Ländern mit geringer Wirtschaftskraft. Zugleich nehmen die Reichtumsunterschiede sowohl innerhalb der Staaten als auch zwischen diesen immer mehr zu. Beides führt zu bedrohlichen Spannungen für den Euro und die gesamte EU.

Teilnahme nur mit Einladung möglich.

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Zeit:  15.00 bis 17.00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften Vorbibliothek, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München

Kontakt:  089 / 23031-1318 | sokolis@badw.de

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21.- 24.09.2015 | 11. Göttinger Akademiewoche | Göttingen

Die Stadt als Lebensraum der Gesellschaft

In der 11. Göttinger Akademiewoche "Die Stadt als Lebensraumder Gesellschaft" werden namhafte Wissenschaftler Erkenntnisse vermitteln, die bei der Gestaltung unsererStadt von morgen hilfreich sein können. Sie werden neue Möglichkeiten, aber auch Hindernisse beim Städtebau undin der Planung aufzeigen, die Situation in heutigen Mega-Städten anderer Erdteile schildern und auf die wirtschaftliche und politische Rolle der Zukunftsstadt zu sprechen kommen. Außerdem werden Überlegungen zur Begrünung der Stadt von morgen angestellt, und in der Literatur wird nach Stadtansichten gesucht, die uns vielleicht bei der Suche nach neuen Ideen beflügeln. Die Vortragsreihe mit Diskussion hat die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen erstmals gemeinsam mit der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft konzipiert. Kooperationspartner ist die Stadt Göttingen.

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Zeit:  18:15 Uhr

Ort:  Altes Rathaus, Markt 9, 37073 Göttingen

Kontakt:  0551 39 5362 | adw@adw-goe.de

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22.09.2015 | Podiumsdiskussion | Hamburg

Wie viel Mathematik brauchen Studierende der MINT-Fächer?

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und umfasst Fächer wie Biologie, Chemie, Physik, die Geowissenschaften, die Informatik und alle Bereiche der Ingenieurwissenschaft. Als Grundlage der modernen Naturwissenschaften hat Mathematik eine besondere Rolle für diese Fächer, die an der zentralen Rolle der Mathematik in den Studienplänen der Studierenden dieser Fächer deutlich wird.
Aber wieviel und welche Art von Mathematik brauchen Studierende der MINT-Fächer für ihr Leben oder ihren Beruf?
Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) richtet der Fachbereich Mathematik der Universität Hamburg in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der gemeinsamen Mathematik-Kommission Übergang Schule-Hochschule der DMV, der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) und des Deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) eine öffentliche Podiumsdiskussion zu diesen Fragen aus, zu dem alle Interessierten ganz herzlich eingeladen sind.

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Zeit:  19.30 Uhr

Ort:  Hörsaal A der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Kontakt:  Dr. Elke Senne | veranstaltungen@awhamburg.de

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23.09.2015 | Akademie-Forum | Leipzig

Vom geteilten zum vereinten Deutschland – Wissenschaftspolitik und ihre Folgen

Hans Joachim Meyer, Ehrenmitglied der Akademie, hat kürzlich seine Autobiographie vorgelegt, in der er meinungsstark, klar und bisweilen unbequem u.a. auch auf sein Wirken als Wissenschaftsminister in der Zeit der Wiedervereinigung zurückblickt. Im Akademie-Forum wird das Buch zunächst in Gespäch und Lesung vorgestellt; im Anschluss diskutieren Hans Joachim Meyer, Peer Pasternack, Cornelius Weiss und Pirmin Stekeler-Weithofer über die Spätfolgen der damaligen gravierenden Umbrüche. Es moderiert Heike Schmoll (FAZ).

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Zeit:  18.00 bis 20.00 Uhr

Ort:  Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig

Kontakt:  Agnes Silberhorn | silberhorn@saw-leipzig.de

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25.09.2015 | Humboldttag | Berlin

Wissenschaft aus der Bewegung

Alexander von Humboldts Wissenschaft ist eine Wissenschaft aus der Bewegung. Seine großen transkontinentalen Reisen entwickeln, verändern und dokumentieren ein Wissen von der Welt, das die Wissensdiskurse des 19. Jahrhunderts wesentlich prägen sollte. Der diesjährige Alexander von Humboldt-Tag präsentiert das neue Forschungs- und Editionsvorhaben zu Humboldts Reisemanuskripten und eröffnet die Diskussion zur Frage nach dem Weltrang dieses preußischen und lebenslang hoch mobilen Forschungsreisenden.

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Zeit:  14.00 bis 18.30 Uhr

Ort:  Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Kontakt:  Janina Amendt | amendt@bbaw.de

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25.-26.09.2015 | Denksalon | Görliz

Denksalon: Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau

In Deutschland leben rund zwei Drittel der Bevölkerung in Klein- und Mittelstädten. Damit haben diese eine große Bedeutung als Wohn- und Lebensorte sowie als gesellschaftliche und wirtschaftliche Zentren. Gleichzeitig stehen Klein- und Mittelstädte vor der Aufgabe, komplexe stadtentwicklungspolitische Fragestellungen zu bewältigen. Der demografische und sozioökonomische Wandel sowie ökologische Herausforderungen erfordern Stadtumbaustrategien, die einen Beitrag zur Umsetzung nationaler Stadtentwicklungsziele leisten, aber auch die spezifischen Rahmenbedingungen und lokale Handlungsmöglichkeiten berücksichtigen.
Vertreter aus Wissenschaft und Praxis sind zum elften Mal in die Europastadt Görlitz/Zgorzelec eingeladen, um beim traditionellen Denksalon über aktuelle Herausforderungen des Stadtumbaus zu diskutieren. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr in Kooperation mit der Arbeitsgruppe "Stadt der Vergangenheit – Stadt der Zukunft. Zur Transformation des Urbanen am Beispiel von Stadtregionen" der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig statt.

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Zeit:  12.00 bis 13.00 Uhr

Ort:  Schlesisches Museum zu Görlitz, Hallenhaus, Untermarkt 4, 02826 Görlitz

Kontakt:  Agnes Silberhorn | silberhorn@saw-leipzig.de

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29.09.2015 | Diskussionsveranstaltung | Mainz

Die Verzauberung der Welt: Wie Religion und Naturwissenschaft die Wahrheit der Welt suchen und ihr Geheimnis finden

"Die Verzauberung der Welt" – unter diesem Titel haben der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer "Eine andere Geschichte der Naturwissenschaften", der Theologe Jörg Lauster ›Eine Kulturgeschichte des Christentums‹ geschrieben. Gemeinsam diskutieren sie, wie Wissenschaft und Religion zusammen gegen Aberglauben, Skeptizismus und Dogmatismus vorgehen – "die Wahrheit der Welt suchen und ihr Geheimnis finden". Viele Menschen glauben, die Naturwissenschaft habe die Welt entzaubert. Im Gegenteil, meint der Wissenschaftspublizist Ernst Peter Fischer – erst durch die genaue Kenntnis der Naturwissenschaften enthüllt sich uns das wahre Geheimnis der Welt. Demgegenüber beleuchtet der evangelische Theologe Jörg Lauster die Kulturgeschichte des Christentums und seiner Verwandlung durch die Reformation. Als unverzichtbare sittliche Ressource eines Transzendenzbezugs verzaubere das Christentum die Welt auch heute noch. Nach Impulsvorträgen der Autoren über ihre unterschiedlichen Annäherungen an das Thema – "Die Verzauberung der Welt" – soll vor diesem Hintergrund über das Geheimnis in der Welt und das Empfinden, das Menschen dabei möglich ist, diskutiert werden.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 25. September 2015.

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Zeit:  17.00 Uhr

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz

Kontakt:  06131 / 577-102 | veranstaltungen@adwmainz.de

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30.09.-02.10.2015 | Tagung | Gotha

Bekennen und Bekenntnis im Kontext der Wittenberger Reformation

Im Jahrhundert der Reformation wurden im Vergleich zu anderen Epochen der Christentumsgeschichte überdurchschnittlich viele Bekenntnistexte verfasst. Im Ringen um die Wahrheit sollten sie der Einheit der Christenheit dienen, forcierten faktisch aber eine Trennung, die zur Entstehung von Konfessionskirchen führte. Das interdisziplinäre Gothaer Arbeitsgespräch fragt nach den Entstehungsbedingungen von Bekenntnistexten im Rahmen der in sich pluralen Wittenberger Reformation.
Deshalb nimmt die Tagung neben den Aussagen Martin Luthers vor allem Bekenntnistexte seiner Schüler und Anhänger der zweiten und dritten reformatorischen Generation in den Blick. Im Vergleich untereinander, aber auch mit reformierten und römisch-katholischen Traditionen werden Unterschiede in der Bekenntnishermeneutik benannt und die Rezeption der Bekenntnisse bis ins 19. Jahrhundert hinein exemplarisch verfolgt.
Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Leipzig und der Forschungsbibliothek Gotha. Sie wird mit freundlicher Unterstützung des Freistaats Thüringen sowie des Freundeskreises der Forschungsbibliothek Gotha e.V. durchgeführt.

Gasthörer/innen werden um Anmeldung gebeten.

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Zeit:  14.00 bis 12.00 Uhr

Ort:  Forschungsbibliothek Gotha, Herzog-Ernst-Kabinett, Schloss Friedenstein, 99867 Gotha

Kontakt:  0361 / 737-5562 | Sascha Salatowsky

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