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Handschrift CHJN-003, f. 2v-3r. [Foto einer geöffneten Seitenansicht einer digitalisierten äthiopischen Handschrift
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Kalenderwoche 14 | 17

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17 neue Handschriften

… wurden im letzten Jahr den Mitarbeitenden des Projekts Schriftkultur des christlichen Äthiopiens und Eritreas: eine multimediale Forschungsumgebung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg zur Digitalisierung und Beschreibung zur Verfügung gestellt.

Zwar befinden sich  – auch dank der Kooperation mit vielen anderen Forschungsprojekten weltweit, die ihre Erkenntnisse beisteuern – bereits über 17.000 Einträge zu Handschriften aus Äthiopien und Eritrea im Forschungsportal Beta maṣāḥǝft: Manuscripts of Ethiopia and Eritrea, doch liegen uns diese 17 Handschriften, unter anderem der Familien Balk, Fricke und Müth, besonders am Herzen: Ihre Besitzer und Besitzerinnen haben den Kontakt zu unserem Projekt gesucht, um ihre Handschriften besser kennenzulernen. Ihr Wunsch vergegenwärtigt die große gesellschaftliche Wirkung des Vorhabens, das das kulturelle Erbe des christlichen Äthiopiens und Eritreas erforscht, mit dem Ziel die christliche äthiopisch-eritreische Handschriftentradition systematisch aufzubereiten. In der Forschungsumgebung werden Schriftartefakte, die in dieser afrikanischen Region zwischen dem 3. und dem 21. Jhd. entstanden sind, beschrieben und mit ausführlichen Informationen zu den erwähnten Personen, übermittelten Werken und Herkunftsorten verknüpft.

Durch ihre Zusammenarbeit mit unserem und anderen Forschungsprojekten erweisen die privaten Handschriftenbesitzerinnen und -besitzer der wissenschaftlichen Gemeinschaft einen großen Dienst, vor allem in Anbetracht der aktuellen Bedrohung dieses kulturellen Erbes durch Kriegshandlungen.

Kontakt

Sebastian Zwies
Leiter Koordinierung
Akademienprogramm

 

06131 / 218 528 17
sebastian.zwies@akademienunion.de