2019

03.05.2019 | Kolloquium | Berlin

Digital Humanities Kolloquium

Die "Digital Humanities" sind eine der wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Geisteswissenschaften in den letzten Jahren. Um den Dialog zu diesem Thema weiter zu intensivieren, organisieren die TELOTA-Initiative und das Zentrum Sprache der BBAW unterstützt vom Forschungsverbund if|DH|b ein monatliches Digital-Humanities-Kolloquium.

Das DH-Kolloquium hat es sich vorgenommen, aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussionzu bringen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen.

Weitere Informationen erfolgen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Zeit:  17:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 2, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Kontakt:   | DH-Kolloquium@bbaw.de

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07.05.2019 | Buchpräsentation | Berlin

Kaiser Friedrich III. (1440-1493) und die Markgrafen von Brandenburg

Die Regesta Imperii- Arbeitsstelle „Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440–1493)“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist Teil eines interakademischen Vorhabens mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie hat die Aufgabe, sämtliche in den Archiven ausgewählter Regionen befindlichen Urkunden und Briefe Friedrichs III. in Form von wissenschaftlichen Zusammenfassungen zu publizieren, den sogenannten „Regesten“. Das neue, von Elfie-Marita Eibl erarbeitete Heft 32 zum Regierungsbezirk Oberfranken erschließt vor allem die wichtigen Bestände des ehemaligen Geheimen Hausarchivs der Hohenzollern. Zusammen mit der in Heft 20 gebotenen Berliner Überlieferung aus dem Geheimen Staatsarchiv bietet es nun die Gesamtübersicht über die Beziehungen Friedrichs III. zu den Kurfürsten und Markgrafen von Brandenburg.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 02.05. unter https://www2.bbaw.de/anmeldung-regesten

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Zeit:  15:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Kontakt:   | kschroeder@bbaw.de

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08.05.2019 | Veranstaltungsreihe "Die Alpen. Der gefährdete Traum" | München

Alpinismus als Projekt der Moderne

Die industrielle Moderne ist ein Prozess der Rationalisierung und Entzauberung. Gleichwohl begeistern sich die Menschen seit über 150 Jahren für die Berge und setzen sich bewusst dem Risiko und der Gefahr aus, nachdem sie zuvor Jahrhunderte lang die Bergwelt gemieden und sie den dort Ansässigen als karge Ressource überlassen haben. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entfaltet sich eine Kultur des Besonderen, des Singulären, des Ästhetischen, die das Faszinosum der Berge noch verstärkt. Menschen und Natur kommen in Resonanz. Welche gesellschaftlichen Entwicklungen und psychologischen Motive liegen hinter diesem "Drang zum Berg"? In seinem Vortrag erkundet der Soziologe Hartmut Rosa den Alpinismus als "Projekt der Moderne".

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Plenarsaal, 1. Stock

Kontakt:   | info@badw.de

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08.05.2019 | Werkstattgespräche | Mainz

Werkstattgespräche 2019: Akademievorhaben im Dialog

In diesem Jahr begehen die Werkstattgespräche ihr zehnjähriges Jubiläum. Aus diesem besonderen Anlass finden die Gespräche in diesem Jahr in Kooperation mit der Heidelberger "Schwesterakademie" statt. Das Ziel des Formats ist unverändert: Es geht darum, die Akademievorhaben noch stärker zu vernetzen und den wissenschaftlichen Austausch zu fördern. Es erwarten Sie sechs spannende Kurzvorträge. Abgerundet wird das Programm – wie in den vergangenen Jahren – durch einen gemeinsamen Grillabend mit Musik, bei dem die Gespräche noch vertieft werden können.

Um Anmeldung wird bis zum 8. April gebeten.

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Zeit:  13:15 Uhr

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz

Kontakt:  06131/577-101 | generalsekretariat@adwmainz.de

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09.05.2019 | Akademievorlesungen 2019 | Hamburg

Plastizität neuronaler Netzwerke als Grundlage von menschlichem Lernen in der Entwicklung und im Erwachsenenalter

Nach der Geburt bildet das Gehirn eine Vielzahl von Verbindungen aus, die bis in die Adoleszenz teilweise eliminiert oder teilweise verstärkt und weiter ausgebaut werden. Die Ausformung neuronaler Netzwerke in der Entwicklung hängt entscheidend von Erfahrungen ab und ermöglicht so eine hohe Adaptivität. Die Plastizität neuronaler Netzwerke ermöglicht lebenslanges Lernen. Der Vortrag soll Unterschiede zwischen Lernen in der Kindheit und im Erwachsenenalter aufzeigen, das Konzept der sensiblen Phasen behandeln und diskutieren, wie die Plastizität neuronaler Netzwerke und damit Lernen im Erwachsenenalter gefördert werden können.

Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Hotel Baseler Hof, Gartensaal, Esplanade 15, 20354 Hamburg

Kontakt:  (+49)40/42 94 86 69-12 | veranstaltungen@awhamburg.de

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09.05.2019 | Vortragsreihe "Digitale Welt" | Göttingen

Können Maschinen moralisch sein?

Während AI (artificial  intelligence) zum Ziel hat, die kognitiven Fähigkeiten von Menschen nachzubilden oder zu simulieren, geht es bei der AM (artificial morality) darum, künstliche Systeme mit  der Fähigkeit zu moralischem Entscheiden und Handeln auszustatten. Dies     erscheint angesichts des technologischen Fortschritts immer wichtiger. Denn die Entwicklung zunehmend intelligenter und autonomer Technologien führt dazu, dass diese auch vermehrt mit moralisch problematischen Situationen konfrontiert sind. Mögliche Anwendungsbereiche  sind künstliche Systeme, die im Service und in der Pflege eingesetzt werden; autonomes  Fahren, aber auch militärische Anwendungen sind in der Diskussion. Doch während die einen die Entwicklung moralischer Maschinen euphorisch begrüßen, sehen die anderen einen  menschlichen Kernbereich bedroht.

Literatur: Misselhorn, Catrin: Grundfragen der Maschinenethik, Stuttgart: Reclam 2018.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zeit:  18:30 Uhr

Ort:  phaeno Wissenschaftstheater, Willy-Brandt-Platz 1, 38440 Wolfsburg

Kontakt:  361/ 890 100 | 

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10.05.2019 | Konferenz | Heidelberg

Deutsch-Ungarischer Verfassungsdialog: Rechtswege – Urteilswirkungen

Dieses Jahr findet nun die dritte internationale Konferenz im Rahmen des Deutsch-Ungarischen Verfassungsdialogs statt. Die Konferenz wird von der Juristischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der ungarischen Kurie und dem ungarischen Verfassungsgericht ausgerichtet. Die Konferenzen, die abwechselnd in Heidelberg und Budapest stattfinden, haben in den letzten Jahren viel Zuspruch erfahren. Bei der diesjährigen Tagung sind Vorträge und Diskussionen zu dem Themenkreis „Rechtswege – Urteilswirkungen“ (Recht auf den gesetzlichen Richter, Recht der Geschäftsverteilung, Richterrecht, Konsistenz der Rechtsprechung) geplant. Es soll insbesondere auch jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglicht werden, sich zu beteiligen.

Die Konferenz ist zweisprachig, für eine Synchronübersetzung wird gesorgt. Anmeldungen bis Freitag, 26. April 2019, per E-Mail an Frau Susanne Röth, fst@uni-heidelberg.de

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Zeit:  09:00 Uhr

Ort:  Alte Aula der Universität Heidelberg, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg

Kontakt:  +49 6221 54-7467 | fst@uni-heidelberg.de

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14.05.2019 | Lesung | Mainz

Lesung mit Inger-Maria Mahlke

Inger-Maria Mahlke, Preisträgerin des Deutschen Buchpreises 2018 und Mitglied in der Jungen Akademie | Mainz, liest am 14. Mai aus ihrem Roman ›Archipel‹. Der Roman ›Archipel‹ führt seine Leser und Leserinnen rückwärts durch ein Jahrhundert voller Umbrüche und Verwerfungen, großer Erwartungen und kleiner Siege. Erzählt werden die Geschichten mehrerer Familien auf der Insel Teneriffa, wo auch die Autorin einen Teil ihrer Kindheit verbrachte. Was dadurch entsteht, ist ein großer europäischer Roman von der Peripherie des Kontinents: der Insel des ewigen Frühlings, Teneriffa.

Einführung und Gespräch:
Aglaia Bianchi und Sylvia Brockstieger

Der Eintritt ist frei.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Akademie der Wisenschaften und der Literatur | Mainz, Plenarsaal, Geschwister-Scholl-Straße, 255131 Mainz

Kontakt:   | 

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14.05.2019 | Podiumsdiskussion | Leipzig

Importe, Kreislaufwirtschaft, Bergwerke bei uns: Woher kommen die Metalle für Zukunftstechnologien?

Die Versorgung mit Rohstoffen ist für moderne Industriegesellschaften wie Deutschland und Europa fast so wichtig wie die Versorgung mit Nahrung, Wasser und Energie. Beispielsweise braucht die Umsetzung der Energiewende für den Ausbau von Windparks, Solaranlagen, Speichern und intelligenten Netzen große Mengen an Metallen. Auch die moderne Kommunikationstechnik ist darauf angewiesen – ein Computerchip besteht beispielsweise aus bis zu sechzig verschiedenen Elementen. Um die zukünftige Rohstoffversorgung zu sichern, sprechen sich die deutschen Wissenschaftsakademien für strategische Rohstoffpartnerschaften mit Lieferländern, für die Erschließung neuer Lagerstätten und mehr Metallrecycling aus. Heute wird ein Großteil der metallischen Rohstoffe importiert. Dabei sind wir teilweise von einigen wenigen Lieferländern abhängig. Zudem sind gerade beim Bergbau in Entwicklungsländern die Umwelt- und Sozialstandards oft niedrig. In welchen Bereichen können wir – durch Bergbau oder Recycling – einen eigenen Beitrag zur Rohstoffversorgung leisten? Inwieweit können recyclingfreundliches Produktdesign und Kreislaufwirtschaft den Rohstoffabbau ersetzen?  Wie können wir bei Rohstoffen, die auch langfristig importiert werden müssen, sozial- und umweltverträgliche Produktionsbedingungen und Lieferketten sicher stellen?  Können wir überhaupt unseren hohen Rohstoffgebrauch rechtfertigen, ohne einen eigenen adäquaten Beitrag zur Rohstoffversorgung zu leisten?

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte melden Sie sich unter folgendem Link an: www.veranstaltungen.acatech.de.

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Zeit:  18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Ort:  Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig

Kontakt:   | dienstag@acatech.de

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15.05.2019 | Diskussion | Mainz

Diskussion: CRISP/Cas - Der designte Mensch?

Mit CRISP/Cas sind weitreichende Modifikationen im Erbgut möglich geworden. Das verspricht zum einen Heilung für schwere Krankheiten. Zum anderen weckt es Begehrlichkeiten nach dem genetisch perfekten Menschen und macht CRISP/Cas zu einer umstrittenen Methode. Diese Fragen treiben Lebens- und Geisteswissenschaften in gleicher Weise um. Nach kurzen Vorträgen der eingeladenen Sprecher wird das Thema gemeinsam diskutiert werden.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 8. Mai 2019 an das Institut für Molekulare Biologie (IMB): events@imb.deoder die Akademie der Wissenschaften und der Literatur: veranstaltungen@adwmainz.de

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Zeit:  17:00 - 19:00 Uhr

Ort:  Institut für Molekulare Biologie (IMB), Ackermannweg 4, 55128 Mainz

Kontakt:   | 

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16.05.2019 | Vortragsreihe "Digitale Welt" | Göttingen

Twitter und Facebook statt Bundestag? Politische Willensbildung im digitalen Zeitalter

Unsere Demokratie ist ein hohes Gut. In ihr versuchen wir, uns über die Regeln des Zu-sammenlebens zu verständigen. Unsere politische Willensbildung geschieht über Diskussionen   und Debatten zwischen vielen Beteiligten, darunter die gewählten Repräsentanten im  Parlament,  Parteien,  Verbände,  Massenmedien und zivilgesellschaftliche Gruppen. Welchen  Einfluss haben neue Kommunikationstechnologien und soziale Medien wie Facebook oder  Twitter auf diesen Prozess? Ermöglichen sie vor allem breitere und direkte demokratische  Beteiligung? Oder öffnen sie die Tür für Manipulation und stellen deshalb eine Bedrohung der Demokratie dar? Kann und soll der Staat dies regulieren? Das sind Fragen, denen der Vortrag nachgeht.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zeit:  18:30 Uhr

Ort:  phaeno Wissenschaftstheater, Willy-Brandt-Platz 1, 38440 Wolfsburg

Kontakt:  361/ 890 100 | 

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21.05.2019 | Veranstaltungsreihe "Die Alpen. Der gefährdete Traum" | München

Versportlichung des Bergsteigens

Bergsteigen hatte ursprünglich die gleichrangigen Motive des Schauens, der Kontemplation und der Grenzerfahrung inne. Die Bewegung – die sportliche Betätigung – stand nicht im Fokus. Bewegung und Sport wurden in den letzten 100 Jahren auch für die Masse der Bergsteiger immer bedeutsamer. Die Ausdifferenzierung der menschlichen Potenziale am alpinen Fels, im Klettergarten und in der Kletterhalle, die Faszination der Messbarkeit, Vergleichbarkeit und Konkurrenz von körperlicher und mentaler Leistung ist auch Ausdruck der "Sportifizierung" der modernen Welt im Ganzen.

Kostenlose Eintrittskarten können im Vorfeld zu den Öffnungszeiten im Alpinen Museum erworben werden. Restkarten an der Abendkasse. 

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Alpines Museum, Praterinsel 5, 80538 München

Kontakt:   | info@badw.de

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21.05.2019 | Veranstaltungsreihe "Grenzüberschreitungen" | München

Orlando di Lasso und die schönste Musikhandschrift der Welt

Der Mielich-Codex der Bayerischen Staatsbibliothek, ein ab 1559 entstandenes Auftragswerk Herzog Albrechts V., enthält Lassos Bußpsalmen-Vertonung; zudem hat der Münchner Maler Hans Mielich jede der etwa 400 Seiten mit prachtvollen Miniaturen illustriert. Die Psalmtexte werden also von der Musik und der Malerei jeweils mit ihren eigenen, individuellen Mitteln interpretiert. Dazu treten die von Samuel Quicchelberg verfassten Kommentare. Der Vortrag geht auf das komplexe, grenzüberschreitende Beziehungsgeflecht von Text, Musik und Malerei ein und zeigt die funktionale Mehrschichtigkeit der Handschrift auf.

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Sitzungssäle, 1. Stock

Kontakt:   | sprecherkollegium@badw.de

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25.05.2019 | Festsitzung | Berlin

Leibniztag 2019

Beim alljährlichen Leibniztag werden die höchsten und wichtigsten Auszeichnungen der Akademie verliehen. Für den Festvortrag lädt die Akademie alljährlich herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein.

Um Anmeldung wird gebeten.

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Zeit:  10:00 Uhr

Ort:  Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Berlin

Kontakt:   | kschroeder@bbaw.de

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25.05.2019 - 26.05.2019 | Kolloquium | Berlin

Das antike Christentum als Philosophie? Leistung und Grenzen einer philosophiehistorischen Betrachtung einer Religion

Anläßlich des Ausscheidens von Prof. Dr. Dietmar Wyrwa als Arbeitsstellenleiter des Akademienvorhabens "Die alexandrinische und antiochenische Bibelexegese der Spätantike" lädt die Arbeitsstelle zu einem Kolloquium ein, deren Vorträge der Frage nachgehen, inwieweit es möglich und sinnvoll ist, das antike Christentum unter philosophiehistorischen Aspekten zu betrachten.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung bis zum 21.04. unter https://www2.bbaw.de/anmeldung-christentum-als-philosophie

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Zeit:  17:00 Uhr

Ort:  Humboldt Universität, Theologische Fakultät Burgstraße 26, 10178 Berlin, Raum 117

Kontakt:   | kschroeder@bbaw.de

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27.05.2019 - 29.05.2019 | Konferenz | Berlin

Immanuel Kant 1724 – 2024. Ein europäischer Denker

In Vorbereitung des Kant-Jubiläums 2024 zum 300. Geburtstag des Königsberger Philosophen wird auf der Konferenz mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung und zwanzig Vorträgen eine umfassende Vorstellung von Kants Leben, Werk und Wirkung auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes präsentiert. Damit soll auch das öffentliche Interesse an der Gesamtleistung des Königsberger Philosophen geweckt werden.

Eine Veranstaltung der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE).

Um Anmeldung wird gebeten.

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Kontakt:   | kschroeder@bbaw.de

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29.05.2019 | ZEIT FORUM WISSENSCHAFT | Berlin

Kunst und Kolonialismus – Was ist der richtige Umgang mit geraubten Artefakten?

Im November 1884 begann in Berlin die sogenannte »Afrika Konferenz«, die die Aufteilung und Besetzung des afrikanischen Kontinents „besiegelte“. Jahrzehntelange Unterdrückung, Folter und Ausbeutung der Menschen durch deutsche Unternehmen und Militärs in Ostafrika, Togo und anderen Teilen Afrikas waren die Folge. Hunderttausende Afrikaner und Afrikanerinnen wurden ermordet oder verschleppt. Bis heute liegen die in dieser Zeit gestohlenen Kunstobjekte in europäischen Museen. Die Provenienzforschung untersucht die Geschichte dieser Kunst und schlägt der Politik Wege zur Restitution vor. Die in Berlin lehrende französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy und Felwine Sarr, ein senegalesischer Ökonom aus Dakar, haben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron einen Bericht vorgelegt und empfehlen darin, alle Kunst, die aus Afrika angefragt wird, zurückzugeben. Experten und Expertinnen aus Ostafrika kritisieren, dass sie nicht genügend eingebunden wurden und dass dieser Rücktransfer nicht organisiert werden kann. Es fehlen politische Unterstützung vor Ort, Geld und Museen. Was ist also der richtige Weg bei der Restitution der Kulturgüter? Wie geht Deutschland mit seiner Verantwortung dabei um? Wie sehen afrikanische Perspektiven darauf aus? Werden sie genügend beachtet? Welche Folgen hat der Kolonialismus auch noch für die heutige Kunstszene und für People of Color in Deutschland?

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: https://www.vf-holtzbrinck.de/veranstaltungen/zeit-forum-wissenschaft/zeit-forum-anmeldung.html

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Zeit:  19:00 bis 21:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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