2019

05.06.2019 | Veranstaltungsreihe „Wir forschen. Für Sie.“ | Heidelberg

„Assur ist König“ - Wie man aus Fragmenten eine Kultur rekonstruiert

„Wehe Assur, der Rute meines Zorns und dem Stecken meines Grimms“ (Jes. 10,5) – so warnt Gott im Alten Testament den assyrischen König ob seines Hochmutes. Doch wer ist dieses Volk, dessen König von Gott selbst ermahnt werden musste? Die Stadt Assur (im heutigen Nordirak) war jahrhundertelang das politische, religiöse und kulturelle Zentrum des assyrischen Reiches, das in der ersten Hälfte des 1. Jahrtausends vor Christus den Nahen Osten dominierte. Deutsche Ausgrabungen am Beginn des 20. Jahrhunderts brachten eine immense Anzahl von Keilschrifttafeln und Fragmenten ans Licht, die es uns erlauben, die Kultur dieser antiken Metropole wieder auferstehen zu lassen. Zahlreiche Texte unterschiedlichster Art geben einen faszinierenden Einblick in die assyrische Geisteswelt: Mythen und Epen, Hymnen, Rituale und Gebete, Beschwörungen zur Abwehr böser Dämonen, Omina und medizinische Kompendia – um nur einige Gattungen zu nennen. Der Vortrag gibt Einblick in die Arbeit der Forschungsstelle, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle literarischen Keilschrifttexte aus Assur zu veröffentlichen.

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Zeit:  18:15 Uhr

Ort:  Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vortragssaal, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

Kontakt:   | hadw@hadw-bw.de

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05.06.2019 - 07.06.2019 | Konferenz | Berlin

Alexander von Humboldt: Die ganze Welt. Der ganze Mensch

Aus Anlass seines 250. Geburtstags richtet die Konferenz ihren Blick auf die zahlreichen Perspektiven, die sich in der Auseinandersetzung mit Alexander von Humboldts Werk und Wirken ergeben. Die globale Reichweite seines Schaffens erzeugt bis heute ein breites und vielstimmiges Echo, dem man nur mit inter- und transdisziplinären Fragestellungen gerecht werden kann. Bei Humboldt ging es ums Ganze: die ganze Welt, der ganze Mensch. Die "Geschichte der Erkenntnis des Weltganzen", wie es im Kosmos heißt, ist eine Geschichte von der Kultur des Menschen und seinem Zusammenleben mit der Natur in einer Welt, die der Mensch als Ganzes erst mit dem Eintritt in die Moderne erschließt, erobert und zu beherrschen lernt. Die Konferenz nähert sich dem Werk und Wirken Alexander von Humboldts auf sechs thematischen Wegen: (1) Die Welt anders denken, (2) Weltklima und Anthropozän, (3) Kartographie und Räume des politischen Handelns, (4) Die ganze Welt der Kulturen, (5) Lokale Ressourcen und globale Wege, (6) Wissenschaftspraktiken im digitalen Zeitalter. Eine Veranstaltung des Akademienvorhabens "Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Ibero-Amerikanischen Institut – PK, der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Universität Potsdam.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung bis zum 28.05 unter: https://www2.bbaw.de/anmeldung-kosmos

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin/Ibero-Amerikanisches Institut, Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

Kontakt:   | kschroeder@bbaw.de

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06.06.2019 | Akademievorlesungen 2019 | Hamburg

Hirnzustand und Entscheidungsfindung

Oft entscheiden wir mal so, mal so, auch wenn sich an den Fakten gar nichts verändert hat. Denn unser Urteil hängt maßgeblich davon ab, in welchem Zustand sich unser Gehirn gerade befindet. Der Vortrag gibt neue Einblicke in das komplexe Wechselspiel von internem Hirnzustand und Entscheidungsfindung. Jede Entscheidung entsteht aus der Zusammenarbeit zahlreicher Hirnregionen. Der Ausgangszustand dieser Regionen wird durch die Geschichte unserer jüngeren Erfahrungen und Handlungen, das allgemeine Erregungsniveau des Gehirns sowie durch „Rauschen“ geprägt. Diese Einsichten werfen neues Licht auf die alte Frage nach der Unbestimmtheit menschlicher Entscheidungsfindung.

Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Hotel Baseler Hof, Gartensaal, Esplanade 15, 20354 Hamburg

Kontakt:  (+49)40/42 94 86 69-12 | veranstaltungen@awhamburg.de

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06.06.2019 | Veranstaltungsreihe "Die Alpen. Der gefährdete Traum" | München

Medialität und Vermarktung des Bergsports

Über das Bergsteigen wird seit jeher geschrieben und gesprochen. Doch erst die Entwicklung neuer multimedialer Formate hat in den letzten Jahren zu einer Explosion der Selbst- und Fremdinszenierung des Bergsports und seiner Protagonisten geführt. Neben der allgegenwärtigen Werbung und Vermarktung verändert die neue digitale Bildkultur den "Heterotopos" Alpen. Die Sportlerinnen und Sportler werden instrumentalisiert und deren Autonomie erodiert durch die medialen und ökonomischen Möglichkeiten und Zwänge.

Kostenlose Eintrittskarten können im Vorfeld zu den Öffnungszeiten im Alpinen Museum erworben werden. Restkarten an der Abendkasse.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Alpines Museum, Praterinsel 5, 80538 München

Kontakt:   | info@badw.de

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07.06.2019 | Kolloquium | Berlin

Digital Humanities Kolloquium

Die "Digital Humanities" sind eine der wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Geisteswissenschaften in den letzten Jahren. Um den Dialog zu diesem Thema weiter zu intensivieren, organisieren die TELOTA-Initiative und das Zentrum Sprache der BBAW unterstützt vom Forschungsverbund if|DH|b ein monatliches Digital-Humanities-Kolloquium.

Das DH-Kolloquium hat es sich vorgenommen, aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussionzu bringen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen.

Weitere Informationen erfolgen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Zeit:  17:00 Uhr - 19:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 1, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Kontakt:   | DH-Kolloquium@bbaw.de

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11.06.2019 | Themenkonferenz zum Akademienprogramm | Akademie der Wissenschaften Hamburg, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste

Digital Humanities im Kontext: Forschungsdaten, Infrastrukturen und Communities

Öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Andreas Witt, Universität Mannheim

Der Vortrag beleuchtet am Beispiel der Abteilung "Digitale Sprachwissenschaft" am Institut für Deutsche Sprache (IDS) Mannheim das Potenzial von Forschungsdatenzentren an außeruniversitären Einrichtungen. Er findet im Rahmen des internen Workshops für Fachpublikum „Auffindbarkeit und Referenzierbarkeit von Forschungsdaten“ statt.

Der Eintritt ist frei.

 

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Zeit:  17:00 Uhr

Ort:  Max-Brauer-Allee 60, 22765 Hamburg, Raum 030

Kontakt:   | 

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11.06.2019 | Abendveranstaltung | Berlin

Naturgemälde und Theoriegebäude. Zur Forschungspraxis von Alexander von Humboldt und Hermann von Helmholtz

Alexander von Humboldt war – dies hat er oft betont – empirischer Naturforscher, der Fakten und Zahlen über die belebte und unbelebte Natur sammelte. In der Nachfolge der Pythagoreer war er überzeugt, dass sich die Dinge in den Zahlen spiegeln, dass also das Wesen der Dinge als Zahlenverhältnisse erfasst werden könne. Möglichst genaue Zählungen und Messungen sollten daher die Grundlage für die Aufstellung einer Theorie sein. Die Theoriebildung selbst überließ er indes bewusst den Mathematikern. Eberhard Knobloch erläutert in seinem Vortrag Beispiele der Humboldt’schen Naturforschung, die den Mathematikern zuarbeiten sollten. Alexander von Humboldt förderte viele junge Talente ehe sie allgemein bekannt wurden. Das galt auch für den 52 Jahre jüngeren Hermann von Helmholtz, der im Zentrum von Jochen Brünings Vortrag steht. Singuläre wissenschaftliche Leistungen führten zu Helmholtz’ international weit herausgehobener Stellung, so dass er mit Recht als Nachfolger Humboldts betrachtet wurde. Zugleich wurde Helmholtz als „der letzte Naturforscher“ bezeichnet, weil mit ihm die seit der Antike beschworene Korrespondenz von „Naturgemälde“ und „Theoriegebäude“ an ein Ende kam. Im Anschluss an die beiden Kurzvorträge diskutieren die Referenten über Humboldts und Helmholtz’ Verhältnis zu Empirie und Theorie.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 07.06. unter: http://www2.bbaw.de:8180/anmeldung-naturgemaelde-und-theoriegebaeude

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Kontakt:   | krippner@bbaw.de

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12.06.2019 | Vortrag | Heidelberg

"Die Verfassung von Weimar. Versuch einer Neueinschätzung"

Diesen Sommer vor hundert Jahren trat die Verfassung von Weimar in Kraft. Durch sie wurde das Deutsche Reich zu einer föderativen Republik mit einem gemischt präsidialen und parlamentarischen Regierungssystem. Sie gilt als erste effektive demokratische Verfassung Deutschlands, ging jedoch 1933 mit der Weimarer Republik unter. Lange haftete ihr ein schlechter Ruf an und es wurde behauptet, dass durch dort enthaltene Fehler der Weg aus einer Demokratie zu einer Diktatur ermöglicht wurde. Peter Graf Kielmansegg wird in seinem Vortrag den Versuch einer Neueinschätzung der Weimarer Verfassung vornehmen.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

Kontakt:   | hadw@hadw-bw.de

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13.06.2019 | Vortragsreihe "Digitale Welt" | Göttingen

Digitalisierung der Gesundheit

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist in aller Munde und schreitet unaufhaltsam voran: Beispielsweise tragen wir Smart Watches, die Gesundheitsdaten liefern, wir wohnen in Smart  Homes, in denen das Körpergewicht erfasst wird, und wir werden mit Smart Cars  fahren, in denen ein EKG abgenommen wird, um Schlaganfallrisiken zu erkennen. Die Analyse  solcher „Big  Data“ erfolgt mit Algorithmen der künstlichen Intelligenz, wie Deep Learning, welche auch hinter dem bekanntesten Beispiel „Dr.  Watson“ stecken. Big Data Technologien, die mobile Sensorik und digitale Gesundheitsdaten miteinander verknüpfen, können Leben retten, die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern, Therapien begleiten, Erkrankungen vorbeugen und die Kosten im Gesundheitswesen senken.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zeit:  18:30 Uhr

Ort:  phaeno Wissenschaftstheater, Willy-Brandt-Platz 1, 38440 Wolfsburg

Kontakt:  361/ 890 100 | 

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17.06.2019 | Akademientag 2019 | Mainz

Der Klang Europas

Der Akademientag, die Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien, widmet sich in diesem Jahr dem Thema "Der Klang Europas" und findet am 17. Juni in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz statt. Gibt es einen „Klang“, der den europäischen Kontinent von den anderen unterscheidet? Existiert eine alles überdachende europäische Identität? Und funktioniert das Zusammenspiel des vereinigten Europas angesichts aktueller Herausforderungen – Populismus, Migration, Brexit – noch? Was können Wissenschaft, Kultur und Kirche für ein friedliches Miteinander tun? Diesen und vielen andere Fragen widmen sich Expertinnen und Experten an diesem Tag in mehreren Paneldiskussionen. Darüber hinaus gibt eine Projektstraße mit Ausstellungen von Projekten aus dem Akademienprogramm spannende Einblicke in die Forschungsarbeit der Akademien.

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Zeit:  12:00 - 17:30 Uhr

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Kontakt:  030 / 325 98 73 71 | veranstaltungen@akademienunion-berlin.de

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20.06.2019 - 21.06.2019 | Tagung | Leipzig

Abschlusstagung des Verbundprojekts "Virtuelle Archive für die geisteswissenschaftliche Forschung": Vielfalt vernetzen – Wissen teilen

Die digitale Verfügbarkeit von Quellen und Forschungsergebnissen erlangt für die geisteswissenschaftliche Forschung zunehmend an Bedeutung. Im Zuge dieser Entwicklung erweitert sich die Funktion der Forschungseinrichtungen als Wissenserzeuger und Wissensvermittler um die Rolle des Datenhalters und des Content-Produzenten für digitale Fachrepositorien. Wissenschaftliche Workflows unterliegen substanziellen Veränderungen. Ergebnisse sind einerseits schneller zugänglich, bedürfen andererseits aber auch dauerhafter Pflege. Dabei sehen sich die Institute bei begrenzten Ressourcen verstärkt mit rechtlichen und technischen Herausforderungen der digitalen Welt konfrontiert. Die komplexen Herausforderungen können nicht mehr von jeder Institution allein, sondern nur gemeinsam nachhaltig gelöst werden. Wie kann man die vorhandenen Kompetenzen der Institute auf diesem Gebiet bündeln und gemeinsam weiterentwickeln? Welche Rolle können die beteiligten Forschungsinstitute im Linked-Open-Data-Netzwerk der Universitäten, Archive und Bibliotheken in Zukunft spielen? Wie kann die spezifische Stärke der außeruniversitären geisteswissenschaftlichen Forschung am effektivsten eingesetzt werden?
Diesen Fragen geht das Verbundprojekt „Virtuelle Archive für die geisteswissenschaftliche Forschung“ von sieben landesfinanzierten geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Sachsens nach.

Um Anmeldung wird gebeten unter: https://www.saw-leipzig.de/de/formulare/anmeldung-zur-tagung_vielfalt-vernetzen-wissen-teilen

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), Zellescher Weg 18, 01069 Dresden

Kontakt:  +49 351 563941-43 | keller@saw-leipzig.de

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25.06.2019 | Veranstaltungsreihe "Grenzüberschreitungen" | München

Interdisziplinarität ist wie Klimawandel – jeder redet darüber, aber keiner tut was

Die Anzahl unterschiedlicher Forschungsfelder und Wissenschaftsgebiete wächst ständig. Die notwendige Fokussierung auf ein bestimmtes Thema erschwert aber den Blick über den Tellerrand. Viele höchst relevante Forschungsfragen sind jedoch in den Grenzbereichen zwischen den Disziplinen angesiedelt. Trotz Forderungen aus Politik und Gesellschaft nach interdisziplinärer Forschung legen manche Wissenschaftler weiterhin eine gewisse Scheu an den Tag, wenn sie sich mit anderen, möglicherweise sehr entfernten Wissenschaftszweigen auseinandersetzen sollen. Kann die Digitalisierung dabei helfen, dass Forscher die existierenden Grenzen zwischen den Disziplinen überschreiten, um wissenschaftliches Neuland zu betreten?

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Sitzungssäle, 1. Stock

Kontakt:   | sprecherkollegium@badw.de

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26.06.2019 | Veranstaltungsreihe „Wir forschen. Für Sie.“ | Heidelberg

Als der böse Wolf noch böse war - Eine (Rechts-) Geschichte der Wölfe in Deutschland und rund um Heidelberg

Als einer der größten Feinde des Menschen galt über die Jahrhunderte hinweg der Wolf. Märchen wie „Rotkäppchen“ oder „Die sieben Geißlein“ zeugen von der großen Angst der Menschen früherer Jahrhunderte vor dem gefräßigen Raubtier. Nicht ohne Grund. Gab es doch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein zahlreiche Wölfe – auch in Deutschland und Mitteleuropa. In kalten Wintern drangen sie zum Teil selbst in größere Städte ein. Rund um Dörfer und Gehöfte suchten sie ihre Nahrung; oft wurden dann wehrlose Kinder zu ihren Opfern. Im schweren Winter 1814/15 kamen allein in der Region Posen 28 Kinder durch Wölfe zu Tode. 1865/66 rissen Wölfe rund um Heidelberg über hundert Tiere. Die Verfolgung der Wölfe war schon im Mittelalter obrigkeitliche Aufgabe. Vor allem in der Frühneuzeit wurde die Bevölkerung zu Treibjagden zwangsverpflichtet. Man baute aufwändige Wolfsgruben und Wolfsfänge. Besonders im 17. Jahrhundert vermutete man hinter den Wolfsplagen indes auch Hexenzauber – und manch ein argloser Bürger wurde als vermeintlicher Werwolf enthauptet.

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Zeit:  18:15 Uhr

Ort:  Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vortragssaal, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

Kontakt:   | hadw@hadw-bw.de

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27.06.2019 | Veranstaltungsreihe "Die Alpen. Der gefährdete Traum" | München

Alpenvereinskultur – eine "andere" Ökonomie?

Der Alpenverein hat von Beginn an eine besondere, solidarische Organisationsform des Haushaltens mit seinen Schutzhütten und seinem Wegenetz in den Alpen begründet. Diese Solidargemeinschaft funktioniert seit 150 Jahren erstaunlich erfolgreich als nicht marktkonforme Struktur. Aber nicht nur das, sie motiviert ihre Mitglieder zur Ressourcenspende und verschafft ihnen damit die Chance, in "ihren" Räumen große Befriedigung und Glücksmomente zu erfahren – ohne deren Grundlage zu zerstören. Ist sie als solche beispielhaft für alternative ökonomische Modelle jenseits des kapitalistischen Mainstreams? 

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Plenarsaal, 1. Stock

Kontakt:   | info@badw.de

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29.06.2019 | Serenadenkonzert im Hofgarten | Heidelberg

Von Freunden und Rivalen – Der junge Mozart im Kreise der Mannheimer Hofmusik

Das diesjährige Serenadenkonzert im Hofgarten der Heidelberger Akademie der Wissenschaften lässt die Zeit des jungen Mozart im Kreise der Mannheimer Hofmusik wieder musikalisch erklingen. Im Konzert werden Flötenquartette von Mozart selbst, aber auch von bedeutenden Vertretern der „Mannheimer Schule“ gespielt – so etwa von Christian Cannabich, Johann Stamitz, Georg Joseph Vogler und Johann Wendling.
Es spielen die Musiker Christoph Rox (Flöte), Dr. Eckart Schmidt (Violine), Clémence Apffel-Gomez (Viola) und Mirjam Rox (Violoncello). Das Konzert wird großzügig von der Stadt Heidelberg und dem Verein zur Förderung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gefördert.

Der Eintritt ist frei.

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Zeit:  18:30 Uhr

Ort:  Hofgarten der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

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