Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance

Die Auseinandersetzung mit der klassischen Antike ist ein entscheidender Wesenszug der abendländischen Kultur. Die Erforschung des Nachlebens der Antike, vor allem in der Epoche der Renaissance, gehört zu den zentralen Themen kunsthistorischer Forschung. Für den "Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance" geht die wissenschaftliche Auseinandersetzung stets vom konkreten antiken Monument aus, das unter den jeweiligen zeitlichen Umständen bekannt war. Es gilt, die jeweilige Interpretation unter wechselnden historischen Umständen mit Hilfe der bildlichen und schriftlichen Quellen zu benennen, die in zahlreichen Zeichnungen, Stichen, Kleinbronzen, Gemälden etc., also bildlichen Quellen bzw. in schriftlichen Quellen wie Guidenliteratur, Inventaren, persönlichen Aufzeichnungen, Traktaten etc. überliefert sind.

  • Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance

    Codex Pighianus / SBB PK, Ms. fol. lat. 61, f. 33 v

Ausgehend von einer Initiative des Warburg Institutes in London hat sich der Census zur Aufgabe gemacht, alle Kunstgattungen, Skulptur, Malerei, Kunstgewerbe und besonders auch Architektur, für die Bewältigung dieser Aufgabe zu erschließen. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat im Januar 2003 einen Teil des Projektes in ihre Obhut genommen und betreibt die Forschungen in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin.

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