Über uns

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht deutschen Wissenschaftsakademien. Insgesamt sind in den Mitgliedsakademien mehr als 1.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertreterinnen und Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Gemeinsam engagieren sie sich für wissenschaftlichen Austausch, exzellente Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.


Unsere Mitgliedsakademien

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist der Zusammenschluss von acht Wissenschaftsakademien in Berlin, Düsseldorf, Göttingen, Hamburg, Heidelberg, Leipzig, Mainz und München.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Akademie der Wissenschaften in Hamburg
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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften


1992 neu konstituiert, geht die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften auf die von Gottfried Wilhelm Leibniz im Jahr 1700 gegründete Wissenschaftssozietät zurück. Sie steht in der Tradition der vor allem als spätere Preußische Akademie der Wissenschaften weltweit zu Ruhm gelangten Berliner Wissenschaftsakademie und vereinte von Beginn an Natur- und Geisteswissenschaften. 78 Nobelpreisträger prägen diese Geschichte.

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Akademie der Wissenschaften zu Göttingen


Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen wurde 1751 gegründet und ist damit die älteste durchgehend bestehende Einrichtung ihrer Art in Deutschland. In ihr vereinen sich Tradition und Moderne. Nach wie vor bringt die Göttinger Akademie herausragende Wissenschaftler über Fach- und Ländergrenzen zusammen. Als außeruniversitäre Forschungseinrichtung betreut sie auf dem Gebiet der geisteswissenschaftlichen Grundlagenforschung zahlreiche Langzeitprojekte, wobei sie früh die Möglichkeiten der Digitalisierung erkannt hat. In zahlreichen Veranstaltungen sucht sie den Dialog mit der Öffentlichkeit und bietet vertiefende Informationen zu wissenschaftlichen und gesellschaftsrelevanten Fragen.

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Bayerische Akademie der Wissenschaften


Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist die größte und eine der ältesten Länderakademien in Deutschland. Ihren Aufgaben als Gelehrtengesellschaft, außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Ort des lebendigen wissenschaftlichen Dialogs ist sie seit mehr als 250 Jahren verpflichtet. Die Akademie ist ferner Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Deutschlands, und des Walther-Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung. Den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern fördert sie in ihrem Jungen Kolleg.

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Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig


Seit ihrer Gründung als Königlich Sächsischer Gesellschaft der Wissenschaften im Jahr 1846 sieht sich die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig der Tradition des von Leibniz geprägten Akademiegedankens verpflichtet, als Gelehrtengesellschaft führende Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen zum regelmäßigen Diskurs zusammenzubringen und im Einzugsgebiet Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen langfristige Forschung zu betreiben.

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Heidelberger Akademie der Wissenschaften


Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften wurde 1909 konstituiert. Dem Gründungsgedanken, die herausragenden Wissenschaftler des Landes zum fächerübergreifenden Gespräch und zu unabhängiger Forschung zusammenzuführen, ist die Landesakademie Baden-Württembergs treu geblieben. Bis heute ist sie klassische Gelehrtengesellschaft und moderne außeruniversitäre Forschungseinrichtung in einem; sie veranstaltet wissenschaftliche Tagungen und öffentliche Vortragsreihen und fördert junge Wissenschaftler, z. B. durch das sogenannte WIN-Kolleg sowie durch die Vergabe von Forschungspreisen.

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Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz


Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur ist eine überregional ausgerichtete Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Literatur und Musik. Sie dient der Pflege der Wissenschaften, der Literatur sowie der Musik und trägt auf diese Weise zur Bewahrung und Förderung des kulturellen Erbes bei. Sie ist ein Ort des Dialogs, in dessen Mittelpunkt der disziplinenübergreifende Austausch steht. Ihre Gründung am 9. Juli 1949 geht auf Alfred Döblin und ehemalige Mitglieder der früheren Preußischen Akademie der Wissenschaften zurück, unterstützt von der französischen Militärverwaltung und im Einvernehmen mit der rheinland-pfälzischen Landesregierung.

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Akademie der Wissenschaften in Hamburg


Interdisziplinäre Forschung in Norddeutschland anzuregen, Hochschulen und Forschungsinstitute zu vernetzen und Wissenschaft und Öffentlichkeit in Dialog zu bringen – mit diesen Zielen rief die Stadt Hamburg im Jahr 2004 die Akademie ins Leben. Sie ist damit die jüngste der in der Union zusammengeschlossenen Länderakademien.

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Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste


Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Diese war 1950 durch den damaligen Ministerpräsidenten Karl Arnold gegründet worden. Sinn und Zweck des Zusammenschlusses von naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen war die wissenschaftliche Beratung der Landesregierung beim Wiederaufbau des durch den Krieg stark zerstörten Landes. Mit der Errichtung des Karl-Arnold-Hauses in Düsseldorf im Jahre 1960 erhielt die Arbeitsgemeinschaft ein eigenes Gebäude für ihre Aufgaben.

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Die Akademienunion koordiniert das Akademienprogramm− das derzeit größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus fördert sie die Kommunikation zwischen den Akademien und betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zudem organisiert sie Veranstaltungen zu aktuellen Themen der Wissenschaft sowie einmal im Jahr den gemeinsamen Wissenschaftstag, den so genannten Akademientag. Ferner vertritt Akademienunion im Ausland und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.

Eine Zusammenarbeit der deutschsprachigen Akademien der Wissenschaften gibt es bereits seit über 120 Jahren. Sie geht zurück auf das so genannte "Kartell", das 1893 in Leipzig gegründet wurde, um gemeinsame Forschungsvorhaben zu verwirklichen. 1940 wurde das "Kartell" von den Nationalsozialisten zum Reichsverband der deutschen Akademien umfunktioniert. Nach dem 2. Weltkrieg fand auf Initiative der Göttinger Akademie die erste Präsidentenbesprechung statt. Später wurde die Arbeitsgemeinschaft der westdeutschen Akademien gegründet, die sich ab 1967 Konferenz der deutschen Akademien der Wissenschaften in der Bundesrepublik Deutschland nannte. 1973 erhielt die Konferenz eine Satzung, die im Laufe der Zeit mehrere Male überarbeitet wurde. Fast zwei Jahrzehnte später konstituierte sich die Konferenz als eingetragener Verein neu. 1998 erfolgte die Umbenennung in Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

Die Akademienunion ist seit 2002 Mitglied im Rat für Deutsche Rechtschreibung und wird dort vertreten durch Herrn Prof. Dr. Hans-Joachim Solms (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

Gemeinsam mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung beteiligt sich die Akademienunion mit dem Bericht zur Lage der deutschen Sprache an der öffentlichen Diskussion zur Entwicklung der deutschen Sprache. Der erste Bericht erschien 2013 mit dem Ziel, wissenschaftlich fundierte Informationen zu Themen liefern, die innerhalb des öffentlichen Diskurses von besonderem Interesse sind.

Seit 2007 ist die Akademienunion zudem eine der Trägerinnen der Initiative Stiftung Neue Verantwortung, die sich zum Ziel gesetzt hat, den exzellenten Nachwuchs in Deutschland zu vernetzen und zu fördern. Im dortigen Präsidium wird die Akademienunion durch Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, Präsident der Akademienunion, vertreten. Der Generalsekretär der Union, Dr. Dieter Herrmann, gehört dem Vorstand der Stiftung an.

Der Unions-Präsident vertritt die Mitgliedsakademien ferner in zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen, z.B. im Senat und Kuratorium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, im Senat der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sowie im Kuratorium des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Gemeinsam mit der Max Weber Stiftung führt die Akademienunion die Veranstaltungsreihe Geisteswissenschaft im Dialog durch, bei der aktuelle Fragen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft diskutiert werden.

Die Unionsakademien beteiligen sich zudem unter der Leitung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und gemeinsam mit acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, an der wichtigen Aufgabe einer wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung.

Die Union der Akademien hat eine Reihe von Arbeitsgruppen zu wichtigen Bereichen der Wissenschaft und zum Gebiet der eHumanities eingerichtet.


© Union der deutschen Akademien der Wissenschaften 2014