2020

04.02.2020 | Vortrag | Mainz

Mainzer Poetikdozentur mit Ernst Wilhelm Händler

Ernst Wilhelm Händler: ›Was Literatur ist / Was Literatur nicht ist‹.

Kann man ein für alle Male definieren, was Literatur ist und was keine Literatur ist? Nein. Es ist nicht möglich, zeitübergreifende notwendige und hinreichende Bedingungen dafür anzugeben, ob eine sprachliche Hervorbringung Literatur ist oder nicht. Ist es trotzdem sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, was Literatur ist und was nicht? Ja. Die Behandlung der Frage: Was Literatur ist / was Literatur nicht ist stellt ein Gegengewicht zur routinemäßigen Generierung von Subjektivität in der Prozessgesellschaft dar. Ernst-Wilhelm Händler, 1953 geboren, lebt in Regensburg und München. 1995 erschien sein erster Roman ›Stadt mit Häusern‹, 2019 sein bisher letzter: ›Das Geld spricht‹. Seit 2014 ist er Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur.

Die Mainzer Poetikdozentur wurde 1980 in Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz von der Klasse der Literatur der Akademie der Wissenschaften und der Literatur begründet.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsflyer

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Zeit:  18:15

Ort:  Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Hörsaal N3, Johann-Joachim-Becher-Weg 23, 55122 Mainz

Kontakt:   | 

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05.02.2020 | Abendveranstaltung | Berlin

Ferdinand Gregorovius, ein Preuße im Kirchenstaat. Die digitale Briefedition

Der aus Königsberg stammende Ferdinand Gregorovius verbrachte einen großen Teil seines Lebens in Rom. Seine „Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter“ (1859-1872) ist eines der Hauptwerke der deutschen Historiographie. Vom Leben im Rom und von der Entstehung dieses und seiner anderen Bücher erzählen viele seiner Briefe. Erstmals legt eine Projektgruppe des Deutschen Historischen Instituts in Rom in Zusammenarbeit mit TELOTA eine größere Auswahl seiner Briefe in einer digitalen Edition vor. Aus Anlass der kürzlich freigeschalteten Betaversion der Webseite „Ferdinand Gregorovius. Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe“ findet an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Veranstaltung mit einführenden Beiträgen der Projektleiter und einer Lesung aus den Briefen mit dem großen Schauspieler und Sprecher Friedhelm Ptok statt.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zeit:  18:00 bis 21:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Kontakt:   | steinsiek@dhi-roma.it

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05.02.2020 | Podiumsdiskussion | München

Tatort Demokratie: Digitale Medien im Verdacht

Schlägt man dieser Tage eine Tageszeitung auf, schaltet in eine Diskussionssendung oder klickt auf Meinungsbeiträge in digitalen Medien, entsteht leicht das Bild, die Demokratie befände sich in einer Krise. Eine Krise ausgelöst durch digitale Medien. Die Veranstaltung nimmt das Spannungsverhältnis von Demokratie und der Rolle digitaler Medien in den Blick. Schädigen digitale Medien den politischen Kommunikationsraum? Wie gehen etablierte Akteure sowie neue politische Kräfte mit digitalen Medien um? Und welche Rolle spielt die Wissenschaft in Zeiten wachsender Unsicherheit und des Misstrauens? In Ihrem Vortrag beleuchten Prof. Ralph Schroeder und Prof. Andreas Jungherr die Rolle digitaler Medien in der politischen Kommunikation und der öffentlichen Meinungsbildung. An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen Prof. Simon Hegelich und Dr. Anna Sophie Kümpel teil. Die Veranstaltung wird von Prof. Hannah Schmid-Petri moderiert.

Anmeldung erforderlich über https://www.bidt.digital/event/tatort-demokratie/ oder per Mail an events@bidt.digital

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Zeit:  18:30 bis 20:30 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften Alfons-Goppel-Straße 11 80539 München Plenarsaal, 1. Stock

Kontakt:   | events@bidt.digital

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07.02.2020 - 08.02.2020 | Konferenz | Hamburg

PREGOV (PREdictive GOVernance) - Towards Transdisciplinary Perspectives

Predictive control technologies such as algorithms, tracking sensors, and big data infrastructures – and the extensive quantification of the public sector association with them – have serious consequences for individuals, organizations, and society as a whole (Miller & Power, 2013; Pollock & D’Adderio, 2012; Power, 2007). Yet, the current landscape of social science research in this field still lacks cross-disciplinary empirical and theoretical work. In order to spark a dialogue among those who have studied predictive governance and digitalization across different empirical settings, this collaborative conference brings together both established and young inter-national researchers from across multiple disciplines (e.g. education, accounting, management, sociology, data science) who work in multiple domains (education, healthcare, city management).

Anmeldung erforderlich unter foerschler.annina@hsu-hh.de

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Zeit:  07.02.2020, 12:45 Uhr bis 08.02.2020, 13:00 Uhr

Ort:  Helmut-Schmidt-Universität Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg Aula-Gebäude, Raum 2

Kontakt:   | foerschler.annina@hsu-hh.de

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12.02.2020 - 14.02.2020 | Tagung | München

Über Stoff und Stein: Knotenpunkte von Textilkunst und Epigraphik

15. internationale Fachtagung für mittelalterliche und frühneuzeitliche Epigraphik

Die Tagung wird mit den Bereichen Textilien in Inschriftendenkmälern, Schrift auf Textilien sowie textile Inschriften in Schriftzeugnissen drei wesentliche Aspekte für das Mittelalter und die frühe Neuzeit aufgreifen. Um den Einfluss der unterschiedlichen textilen Techniken auf die Buchstabengestaltung im direkten Austausch von Theorie und Praxis zu untersuchen, werden nicht nur ausgewiesene Expert(inn)en aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen die Themen beleuchten: Kunsthandwerkerinnen werden verschiedene Techniken zur Herstellung textiler Inschriften live demonstrieren.

Die Tagung wird organisiert vom Projekt zur Herausgabe der deutschen Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit

Flyer zur Veranstaltung

Anmeldung erforderlich bis zum 31.12.2019. Es wird ein Tagungsbeitrag (inkl. Eintritte, Mittagessen und Pausenverpflegung) von 150.-€ (Studierende 50.-€) erhoben.

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Zeit:  09:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Sitzungssäle, 1. Stock

Kontakt:  +49 89 23031-1204 | inschriften@di.badw.de

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13.02.2020 | Diskussion | Mainz

Ein Abend im Kino mit Beethoven

Das Bild, das wir uns von der Künstlerfigur Beethoven machen, wurde im vergangenen Jahrhundert auch davon mitbestimmt, wie er auf der Filmleinwand porträtiert ist und wie seine Musik dort kontextualisiert wird. Zum 250. Geburtstag des Musikers wird aus unterschiedlichen Perspektiven ein Blick auf verschiedene Beispiele aus Spielfilmen geworfen. Darunter ›Un grand amour‹ von Abel Gance, ›A Clockwork Orange‹ von Stanley Kubrick und ›Ludwig van‹ von Mauricio Kagel. Es diskutieren der Theaterwissenschaftler Prof. Dr. Jens Malte Fischer, der Schriftsteller Dr. Thomas von Steinaecker und der Vorsitzende des Ausschusses für Musik wissenschaftliche Editionen, Prof. Dr. Albrecht Riethmüller.

Der Eintritt ist frei.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, Geschwister-Scholl-Straße, 255131 Mainz

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13.02. - 15.02.2020 | Vortrag | Mainz

Akademiesitzung im Februar

Die Akademie lädt zu ihrer Februarsitzung ein, in deren Rahmen die folgenden öffentlichen Vorträge zu hören sein werden:

Freitag, 14. Februar

09:00 - 10:00 Uhr: Matthias Jestaedt (Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse): ›Bildersturm in der Rechtswissenschaft. Hans Kelsens Entzauberung des Rechtsdenkens‹
10:00 - 11:00 Uhr: Lutz Seiler (Klasse der Literatur und der Musik): ›Müde Dörfer. Herkunft und Schreiben‹

Samstag, 15. Februar
09:00 - 09:30 Uhr: Rebekka Schirner (Junge Akademie | Mainz): ›Ein Epos voller Angst? Literarisierte Emotionen im Argonautenepos des Valerius Flaccus‹
09:30 - 10:30 Uhr Kai-Uwe Eckardt (Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse): ›Der zelluläre Sauerstoffsensor - von der Physiologie zur klinischen Anwendung‹

Eine Anmeldung ist erforderlich

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Zeit:  09:00 Uhr

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, Geschwister-Scholl-Str. 2 55131 Mainz

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14.02.2020 | Vortrag | Berlin

Die akustische Dimension der mittelalterlichen Jagd im Spiegel der Schriftquellen

Vortrag von Prof. Dr. Martina Giese, Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 

Das vielfältige Echo, das mittelalterliche Jagden hinsichtlich ihrer akustischen Dimension in den Schriftquellen hinterlassen haben, ist von historischer Seite bislang kaum gewürdigt worden. Im Rahmen des Vortrags wird diese Forschungslücke verkleinert werden. Erstens wird die Funktionsebene in den Blick genommen und damit die Frage beantwortet, warum auditive Reize für den Jagderfolg unverzichtbar waren. Damit einhergehend ist quellenkundlich vorzustellen, in welchen Textzeugnissen wir überhaupt Informationen über hörbare Begleiterscheinungen jägerischen Handelns erwarten dürfen. Vor diesem Hintergrund werden dann die verschiedenen Deutungsebenen der Jagdakustik untersucht, welche uns in Gestalt von Bewertungen der jagdlichen Geräuschentfaltung begegnen. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zeit:  16:00 bis 18:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Kontakt:   | kschroeder@bbaw.de

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14.02.2020 | Symposium | Mainz

Wenn Begabung und Bildungswege abweichen: Verabschieden wir uns von der Leistungsgerechtigkeit?

Fragen zur  adäquaten Nutzung von Intelligenzreserven und zur Bildungsgerechtigkeit stellen sich neu, seitdem sich der Anteil an Universitätsabsolventen in den meisten Ländern stabilisiert hat. Bevorzugen gegenwärtige bildungspolitische Steuerungsinstrumente im Zweifelsfalle eher Intelligenz oder soziale Herkunft, und welche gesellschaftlichen Konsequenzen sind zu erwarten, wenn letztere sich durchsetzt? Solche und ähnliche Fragen werden aus der Perspektive der Intelligenz- und Lernforschung sowie aus der Bildungsökonomie diskutiert.

Mit Prof. Dr. Elsbeth Stern, Prof. Dr. Frank Spinath und Prof. Dr. Stefan Wolter.

Um Anmeldung wird gebeten bis 7. Februar an praesidialbuer@adwmainz.de

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Zeit:  15:00 bis 17:30 Uhr

Ort:  Plenarsaal der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, Geschwister-Scholl-Str. 2 55131 Mainz

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14.02.2020 | Eröffnung | Mainz

Vernissage mit Werken von Thomas Behring

Andreas Preywisch im Gespräch mit Thomas Behling. Eine Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein. 

In seinen Bildobjekten arbeitet Thomas Behling mit dem weltanschaulichen Erbe in unseren Hinterköpfen, welches oft unserem bewussten Selbstverständnis widerspricht. Er nimmt Aspekte der Täuschung und Erfindung auf, überspitzt und bricht diese, um die Funktionsweise der Illusion zu verdeutlichen – mit dem Ergebnis, dass hinter dem einen, schlichten Weltbild oft ein weiteres ebenso vereinfachendes Modell der Welt zum Vorschein kommt. Es interessiert ihn, wenn es gelingt, genau die Grenze zu treffen zwischen Ernst und Ironie, zwischen kritischer Analyse und naiver Huldigung.

Einladungsflyer

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz

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16.02.2020 - 18.02.2020 | Internationale Konferenz | Leipzig

Insular-kontinentale Wechselbeziehungen in der volkssprachigen Überlieferung des Frühmittelalters und ihre lexikographische Erschließung

Den Ausgangspunkt der Tagung bilden altenglische Wortschatzbestandteile in kontinentalen Handschriften des fränkischen Reichs (z. B. hweorfbán ‘Gelenk’, mǽw ‘Möwe’ oder gafolrand ‘Zirkel’). Ziel ist es, den noch lange nachwirkenden Zusammenhängen und Wechselwirkungen dieses intensiven sprachlichen und kulturellen Austauschs zwischen Irland, Britannien und dem Kontinent aus verschiedenen Blickwinkeln weiter nachzugehen.

Die Tagung wird ausgerichtet vom Akademie-Projekt Althochdeutsches Wörterbuch in Kooperation mit dem Projekt Dictionary of Old English, das vom Centre for Medieval Studies der University of Toronto herausgegeben wird.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15. Januar 2020 per Mail an: schmidt@saw-leipzig.de

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Zeit:  16.02.2020, 09:30 - 18.02.2020, 18:00

Ort:  Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig

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19.02.2020 | Vortrag mit Podiumsdiskussion | München

Der Verlust des Vertrauens. Medienphilosophische Perspektiven auf Wahrheit und Zeugenschaft in digitalen Zeiten

Wissen zu erwerben ist ein kollaborativer Prozess: Das meiste von dem, was wir wissen – ob im Alltag oder in der Wissen-schaft – beruht darauf, dass wir uns auf Worte und Schriften anderer verlassen (müssen). Die Fähigkeit zur Erkenntnis beruht auf der Anerkenntnis von Personen und Institutionen (Presse, Schule etc), denen wir in dem, was sie sagen und zeigen, vertrauen. Besonders deutlich wird das am Phänomen der Zeugenschaft: Ein Zeugnis ist kein Beweis, sondern beruht darauf, dass dem Zeugen, der ein den Zuhörenden entzogenes Ereignis bezeugt, vertraut wird. Wie verändert sich der Zusammenhang von Wissen, Wahrheit und Vertrauen unter den Bedingungen der Digitalität?

Vortrag von Prof. Dr. Sybille Krämer. Podiumsdiskussion mit Pia Dangelmayer, Prof. Dr. Christoph Neuberger und Prof. Dr. Sybille Krämer, Moderation: Prof. Dr. Alexander Filipoviić. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Faktizität der Welt“ mit dem „Netzwerk Medienethik“ sowie der DGPuK-Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Plenarsaal, 1. Stock

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19.02. - 21.02.2020 | Workshop | München

"Pop the Nation!" Das Nationale als Ressource und Argument in Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung

Tagung des Jungen Kollegs der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Das ausführliche Programm des Workshops finden Sie im Flyer.

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich bis zum 7. Februar 2020 per Mail an manuel.trummer@ur.de

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Zeit:  13:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München Sitzungssäle, 1. Stock

Kontakt:   | manuel.trummer@ur.de

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25.02.2020 | Jahresvortrag Mittelalterzentrum | Berlin

Herausforderungen und Gefahren der Integration von Genomdaten in die frühmittelalterliche Geschichte

Votrag vom Dr. Patrick J. Geary, Portland, Oregon / USA

Die jüngsten spektakulären Fortschritte in der Genomik haben die Aufmerksamkeit und die Vorstellungskraft einer breiten Öffentlichkeit erregt, die von der Genetik neue Aufschlüsse über die Identität von Personen und Gruppen in Gegenwart und Vergangenheit erhofft. Relativ wenige Studien haben sich jedoch auf die letzten 2000 Jahre konzentriert, und einige dieser Arbeiten, die mit wenig Input von Historikern und Sozialwissenschaftlern durchgeführt wurden, laufen Gefahr, die Fehler der Essentialisierung und des Reduktionismus zu wiederholen, die einige der dunkelsten Perioden der Rassengeschichte charakterisierten. In diesem Vortrag werden zwei eng verwandte Fragen kritisch beleuchtet: Erstens: Wie können Genomdaten in schriftliche und materielle Nachweise integriert werden, um historische Prozesse wie Migration und sozialen Wandel zu untersuchen? Und zweitens: Kann die Verwendung solcher Daten unser Verständnis der jüngeren Vergangenheit wirklich aufwerten?

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zeit:  18:00 bis 21:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Kontakt:   | kschroeder@bbaw.de

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28.02.2020 | Vortrag | Göttingen

Bischöfe und ihr Diözesanklerus in der karolingischen Welt des 9. und 10. Jahrhunderts

Im Rahmen einer Tagung zum Thema „Bischof und Diözese im Früh- und Hochmittelalter. Die ‚Episkopalisierung der Kirche‘ im europäischen Vergleich“, die vom 27. bis 29.2.2020 im Alfred-Hessel-Saal im Historischen Gebäude der SUB stattfinden wird, hält Prof. Dr. Steffen Patzold (Eberhard Karls Universität Tübingen) einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Bischöfe und ihr Diözesanklerus in der karolingischen Welt des 9. und 10. Jahrhunderts“. Interessierte sind zu dem Vortrag am Freitagabend, dem 28.2.2020, um 18 Uhr im Alfred-Hessel-Saal, herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Alfred-Hessel-Saal, Papendiek 14, 37073 Göttingen

Kontakt:   | 

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28.02.2020 | Jahresvortrag des Zentrums Grundlagenforschung Alte Welt | Berlin

Zwischen Mönchen und Laien: Heiligkeitskonkurrenz und christliche Wohltätigkeit in der Spätantike

Neben der Askese gilt allgemein auch die Wohltätigkeit als ein Charakteristikum des Mönchtums. Seit wann besteht dieser Nexus zwischen karitativer Tätigkeit und mönchischem Status? Wie steht es, im Vergleich dazu, mit der Wohltätigkeit von Laien? Im Vortrag von Prof. Dr. Claudia Rapp (Universität Wien) werden diese Fragen anhand einer Vielzahl von Quellen neu gestellt werden, um so auch das Verhältnis des frühen Mönchtums zu seinem weltlichen Umfeld erneut zu hinterfragen.

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Zeit:  18:00 bis 21:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Kontakt:   | franziska.urban@bbaw.de

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