2019

01.07.2019 | Podiumsdiskussion | Leipzig

Integration und Sprache: Status quo und Perspektiven

Am 1. Juli 2019 findet ab 15.15 Uhr in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Thema "Integration und Sprache: Status quo und Perspektiven" statt. Diese ist Teil einer gleichnamigen Ringvorlesung, die im Sommersemester 2019 14-tägig an der Universität Leipzig und anderen Standorten stattfindet. Leitfragen zur Podiumsdiskussion lauten: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

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Zeit:  15:15 - 17:00 Uhr

Ort:  Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig

Kontakt:   | 

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04.07.2019 | Veranstaltungsreihe "Die Alpen. Der gefährdete Traum" | München

Raumordnungskonzepte und Naturschutz im Alpenraum

Der Raum Alpen wurde in den letzten 150 Jahren durch die wirtschaftliche und touristische Erschließung transformiert. Der Alpenverein war von Anfang an Ideengeber und Mitgestalter. Die Veränderungen der Natur- und Lebenswelt geschahen in wesentlichen Räumen in einer solchen Geschwindigkeit, dass das sozio-ökonomische System nicht nachhaltig auf die entstehenden Probleme reagieren konnte. Welche „unverfügten“ Räume sind geblieben und welche Handlungsspielräume für eine nachhaltige Zustandssicherung gibt es heute noch? Welche Lösungswege und Konzepte können insbesondere Tourismus und Naturschutz im Alpenraum einschlagen? Können sie wegweisend für andere gesellschaftliche Bereiche sein?

Kostenlose Eintrittskarten können im Vorfeld zu den Öffnungszeiten im Alpinen Museum erworben werden. Restkarten an der Abendkasse.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Alpines Museum, Praterinsel 5, 80538 München

Kontakt:   | info@badw.de

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04.07.2019 | Akademievorlesungen 2019 | Hamburg

Hirnnetzwerke und Bewusstsein

Schon sehr lange ist bekannt, dass das Funktionieren unseres Gehirns unabdingbar für die Entstehung von Bewusstsein ist. Es ist aber immer noch rätselhaft, auf welche Weise das Gehirn Bewusstsein hervorbringt und welche Eigenschaften der neuronalen Aktivität hierfür ausschlaggebend sind. Inzwischen wissen wir, dass Bewusstsein das Zusammenwirken sehr vieler Hirnregionen erfordert und es sich um eine Leistung äußerst komplexer Hirnnetzwerke handelt. Neuere Forschungsergebnisse zeigen, wie die in diesen Netzwerken verarbeiteten Informationen integriert werden können, um die Grundlage für bewusste Zustände zu schaffen. Die an der Verarbeitung beteiligten Nervenzellen werden durch Synchronisation ihrer Aktionspotentiale dynamisch koordiniert, wodurch sich bedeutungshafte Gesamtmuster im Netzwerk bilden können. Im Vortrag werden experimentelle Daten vorgestellt, welche zeigen, dass solche Synchronisationsprozesse in unserem Gehirn tatsächlich eine große Rolle spielen und für die Entstehung bewusster geistiger Zustände von Bedeutung sind.

Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Hotel Baseler Hof, Gartensaal, Esplanade 15, 20354 Hamburg

Kontakt:  (+49)40/42 94 86 69-12 | veranstaltungen@awhamburg.de

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05.07.2019 | Kolloquium | Berlin

Digital Humanities Kolloquium

Die „Digital Humanities“ sind eine der wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Geisteswissenschaften in den letzten Jahren. Um den Dialog zu diesem Thema weiter zu intensivieren, organisieren die TELOTA-Initiative und das Zentrum Sprache der BBAW unterstützt vom Forschungsverbund if|DH|b ein monatliches Digital-Humanities-Kolloquium.

Das DH-Kolloquium hat es sich vorgenommen, aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussionzu bringen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen.

Weitere Informationen erfolgen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Zeit:  17:00 Uhr - 19:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 1, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Kontakt:   | DH-Kolloquium@bbaw.de

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09.07.2019 | Veranstaltungsreihe "Grenzüberschreitungen" | München

Mensch Maschine! Im Grenzbereich von Psychologie, Statistik und Informatik

Die Verfügbarkeit großer Datenmengen („Big Data“) und moderne computergestützte Analyseverfahren (u. a. „Machine Learning“) ermöglichen neue Forschungsansätze in der Psychologie. Zudem suggerieren Begriffe wie „künstliche Intelligenz“, dass sich aktuelle Datenverarbeitungsmethoden der Informatik an den kognitiven Fähigkeiten des Menschen orientieren. Im Vortrag „Mensch Maschine!“ werden diese Entwicklungen von einem mit Supercomputern arbeitenden Psychologen vorgestellt. In vergnüglich informativer Form setzt er sich nicht nur grenzüberschreitend mit den obigen Modewörtern auseinander, sondern beleuchtet relevante Forschung und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen.

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Sitzungssäle, 1. Stock

Kontakt:   | sprecherkollegium@badw.de

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10.07.2019 | Veranstaltungsreihe „Wir forschen. Für Sie.“ | Heidelberg

Die Welt neu denken - Mittelalterliche Klöster als gesellschaftliche Innovationslabore

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entwickelten mittelalterliche Klöster neue und innovative Formen der Lebensgestaltung. Inwiefern aber beeinflussten Klöster damit zentrale Gesellschaftsbereiche wie Religion, Politik oder Wirtschaft? In dem Vortrag wird die Rolle mittelalterlicher Klöster als gesellschaftliche Impulsgeber diskutiert. Im Mittelpunkt stehen die Wissensvermittlung in klösterlichen Schulen und Bibliotheken, Modelle der Gemeinschaftsbildung für Theologie und Politik sowie Neuerungen in Wirtschaft, Architektur und Raumorganisation.

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Zeit:  18:15 Uhr

Ort:  Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vortragssaal, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

Kontakt:   | hadw@hadw-bw.de

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15.07.2019 | Veranstaltungsreihe "Die Alpen. Der gefährdete Traum" | München

Herausforderung Klimawandel

Das Schwinden der Alpengletscher und das Auftauen des Permafrostes zeigen die Auswirkungen des Klimawandels dramatisch. Zugleich wird die Bergwelt mit Wasserkraftwerken für den Kampf gegen den Klimawandel in Anspruch genommen und man begegnet mit künstlicher Beschneiung auf paradoxe Weise den Folgen des Klimawandels. Die Folgen des Wandels für den Alpenraum und die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen werden von wissenschaftlichen Experten seit Jahren mit Nachdruck benannt. Dennoch werden die Ziele der Politik versäumt und die möglichen politisch-ökonomischen Handlungsspielräume und Konzepte in Gesellschaft und Politik nicht konsequent genutzt. Die Bergsteiger sind aufgerufen, ihren individuellen CO2-Fußabdruck zu kontrollieren und zu minimieren. Dies wird aber ins Leere laufen, wenn die Politik nicht offensiv die entsprechenden Rahmenbedingungen setzt.

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Plenarsaal, 1. Stock

Kontakt:   | info@badw.de

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23.07.2019 | Veranstaltungsreihe "Grenzüberschreitungen" | München

„Classisch ist das Gesunde, Romantisch das Kranke.“ – Zum Verhältnis von Literatur und Medizin

Während die Medizin das Wort im Singular verwendet, wenn sie „Anamnese“ als „Krankengeschichte“ übersetzt und dabei eine Eindeutigkeit der Diagnose mit dem Ziel umfassender Heilung anstrebt, vermisst die literarische Darstellung von Krankheitsbildern in Form von „Krankengeschichten“ das oft prekäre Grenzgebiet zwischen „gesund“ und „krank“ je nach Epoche, Erkenntnisinteresse und nicht zuletzt Vertrautheit mit dem Gegenstand durchaus unterschiedlich. Der Bogen exemplarischer „Fallbeispiele“ wird dabei von Goethe und Büchner über Döblin und Benn bis in die Gegenwartsliteratur zu Fritz Zorn, Rainald Goetz und Arno Geiger gespannt.

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Sitzungssäle, 1. Stock

Kontakt:   | sprecherkollegium@badw.de

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24.07.2019 | Veranstaltungsreihe „Wir forschen. Für Sie.“ | Heidelberg

Words and more - Lateinische Lexikographie von Rom bis München

Latein wurde in Europa ununterbrochen bis ins 18. Jahrhundert verwendet, Wörterbücher gab es aber in der Neuzeit nur für die ‚schöne Literatur‘ der Antike. 1893 begann die Planung eines Wörterbuchs des antiken Latein mit dem poetischen Titel Thesaurus Linguae Latinae („Schatz der lateinischen Sprache“), das alle Wörter in all ihren Bedeutungen erfassen sollte. Die Schriftkultur der Antike ist der heutigen in vieler Hinsicht ähnlich: Texte finden sich als Bücher und Inschriften, auf Papyrus, Münzen oder Fluchtäfelchen aus Blei, unter Schmierereien auf Toiletten und in noch anderer Gestalt und Form. Diese Texte geben Einsicht nicht nur in die Welt der Literatur, die wir aus dem Schulunterricht kennen; von den Soldaten im Dienst am Hadrianswall in England bis zu den recht erfolglosen Lateinlernern in der ägyptischen Provinz treffen wir alle, die nur irgendwie schreiben konnten, im Thesaurus. Der Vortrag wird die Breite der Texte an Einzelbeispielen zeigen, die Textdatenbank diskutieren, auf der unsere Arbeit beruht, und kulturgeschichtlich interessante Artikel des Lexikons besprechen.

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Zeit:  18:15 Uhr

Ort:  Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vortragssaal, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

Kontakt:   | hadw@hadw-bw.de

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