Veranstaltungskalender

Die Akademienunion und ihre Mitgliedsakademien laden regelmäßig zu öffentlichen Veranstaltungen ein, die Raum für Wissenstransfer und offene Diskussionen mit Gesellschaft und Politik bieten. Einmal im Jahr lädt die Akademienunion zum Akademientag ein, der Gemeinschaftsveranstaltung der acht Akademien. Zudem führt sie gemeinsam mit der Max Weber Stiftung die Reihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ durch und beteiligt sich an den Wissenschaftsjahren. Des Weiteren finden Veranstaltungen zu  aktuellen Themen aus den Projekten des Akademienprogramms oder weiteren relevanten Wissenschaftsthemen statt.

20.06.2019 - 21.06.2019 | Tagung | Leipzig

Abschlusstagung des Verbundprojekts "Virtuelle Archive für die geisteswissenschaftliche Forschung": Vielfalt vernetzen – Wissen teilen

Die digitale Verfügbarkeit von Quellen und Forschungsergebnissen erlangt für die geisteswissenschaftliche Forschung zunehmend an Bedeutung. Im Zuge dieser Entwicklung erweitert sich die Funktion der Forschungseinrichtungen als Wissenserzeuger und Wissensvermittler um die Rolle des Datenhalters und des Content-Produzenten für digitale Fachrepositorien. Wissenschaftliche Workflows unterliegen substanziellen Veränderungen. Ergebnisse sind einerseits schneller zugänglich, bedürfen andererseits aber auch dauerhafter Pflege. Dabei sehen sich die Institute bei begrenzten Ressourcen verstärkt mit rechtlichen und technischen Herausforderungen der digitalen Welt konfrontiert. Die komplexen Herausforderungen können nicht mehr von jeder Institution allein, sondern nur gemeinsam nachhaltig gelöst werden. Wie kann man die vorhandenen Kompetenzen der Institute auf diesem Gebiet bündeln und gemeinsam weiterentwickeln? Welche Rolle können die beteiligten Forschungsinstitute im Linked-Open-Data-Netzwerk der Universitäten, Archive und Bibliotheken in Zukunft spielen? Wie kann die spezifische Stärke der außeruniversitären geisteswissenschaftlichen Forschung am effektivsten eingesetzt werden?
Diesen Fragen geht das Verbundprojekt „Virtuelle Archive für die geisteswissenschaftliche Forschung“ von sieben landesfinanzierten geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Sachsens nach.

Um Anmeldung wird gebeten unter: https://www.saw-leipzig.de/de/formulare/anmeldung-zur-tagung_vielfalt-vernetzen-wissen-teilen

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), Zellescher Weg 18, 01069 Dresden

Kontakt:  +49 351 563941-43 | keller@saw-leipzig.de

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25.06.2019 | Veranstaltungsreihe "Grenzüberschreitungen" | München

Interdisziplinarität ist wie Klimawandel – jeder redet darüber, aber keiner tut was

Die Anzahl unterschiedlicher Forschungsfelder und Wissenschaftsgebiete wächst ständig. Die notwendige Fokussierung auf ein bestimmtes Thema erschwert aber den Blick über den Tellerrand. Viele höchst relevante Forschungsfragen sind jedoch in den Grenzbereichen zwischen den Disziplinen angesiedelt. Trotz Forderungen aus Politik und Gesellschaft nach interdisziplinärer Forschung legen manche Wissenschaftler weiterhin eine gewisse Scheu an den Tag, wenn sie sich mit anderen, möglicherweise sehr entfernten Wissenschaftszweigen auseinandersetzen sollen. Kann die Digitalisierung dabei helfen, dass Forscher die existierenden Grenzen zwischen den Disziplinen überschreiten, um wissenschaftliches Neuland zu betreten?

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Sitzungssäle, 1. Stock

Kontakt:   | sprecherkollegium@badw.de

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26.06.2019 | Veranstaltungsreihe „Wir forschen. Für Sie.“ | Heidelberg

Als der böse Wolf noch böse war - Eine (Rechts-) Geschichte der Wölfe in Deutschland und rund um Heidelberg

Als einer der größten Feinde des Menschen galt über die Jahrhunderte hinweg der Wolf. Märchen wie „Rotkäppchen“ oder „Die sieben Geißlein“ zeugen von der großen Angst der Menschen früherer Jahrhunderte vor dem gefräßigen Raubtier. Nicht ohne Grund. Gab es doch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein zahlreiche Wölfe – auch in Deutschland und Mitteleuropa. In kalten Wintern drangen sie zum Teil selbst in größere Städte ein. Rund um Dörfer und Gehöfte suchten sie ihre Nahrung; oft wurden dann wehrlose Kinder zu ihren Opfern. Im schweren Winter 1814/15 kamen allein in der Region Posen 28 Kinder durch Wölfe zu Tode. 1865/66 rissen Wölfe rund um Heidelberg über hundert Tiere. Die Verfolgung der Wölfe war schon im Mittelalter obrigkeitliche Aufgabe. Vor allem in der Frühneuzeit wurde die Bevölkerung zu Treibjagden zwangsverpflichtet. Man baute aufwändige Wolfsgruben und Wolfsfänge. Besonders im 17. Jahrhundert vermutete man hinter den Wolfsplagen indes auch Hexenzauber – und manch ein argloser Bürger wurde als vermeintlicher Werwolf enthauptet.

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Zeit:  18:15 Uhr

Ort:  Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vortragssaal, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

Kontakt:   | hadw@hadw-bw.de

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27.06.2019 | Veranstaltungsreihe "Die Alpen. Der gefährdete Traum" | München

Alpenvereinskultur – eine "andere" Ökonomie?

Der Alpenverein hat von Beginn an eine besondere, solidarische Organisationsform des Haushaltens mit seinen Schutzhütten und seinem Wegenetz in den Alpen begründet. Diese Solidargemeinschaft funktioniert seit 150 Jahren erstaunlich erfolgreich als nicht marktkonforme Struktur. Aber nicht nur das, sie motiviert ihre Mitglieder zur Ressourcenspende und verschafft ihnen damit die Chance, in "ihren" Räumen große Befriedigung und Glücksmomente zu erfahren – ohne deren Grundlage zu zerstören. Ist sie als solche beispielhaft für alternative ökonomische Modelle jenseits des kapitalistischen Mainstreams? 

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Zeit:  19:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Plenarsaal, 1. Stock

Kontakt:   | info@badw.de

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29.06.2019 | Serenadenkonzert im Hofgarten | Heidelberg

Von Freunden und Rivalen – Der junge Mozart im Kreise der Mannheimer Hofmusik

Das diesjährige Serenadenkonzert im Hofgarten der Heidelberger Akademie der Wissenschaften lässt die Zeit des jungen Mozart im Kreise der Mannheimer Hofmusik wieder musikalisch erklingen. Im Konzert werden Flötenquartette von Mozart selbst, aber auch von bedeutenden Vertretern der „Mannheimer Schule“ gespielt – so etwa von Christian Cannabich, Johann Stamitz, Georg Joseph Vogler und Johann Wendling.
Es spielen die Musiker Christoph Rox (Flöte), Dr. Eckart Schmidt (Violine), Clémence Apffel-Gomez (Viola) und Mirjam Rox (Violoncello). Das Konzert wird großzügig von der Stadt Heidelberg und dem Verein zur Förderung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gefördert.

Der Eintritt ist frei.

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Zeit:  18:30 Uhr

Ort:  Hofgarten der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

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