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Eine Grafik, die einen menschlichen Kopf vor blauem Hintergrund zeigt, in dem sich in schwarz die Umrisse von Bäumen zeigen.
Geisteswissenschaft im DialogPodiumsgespräch

Wissen in Bewegung - Welches Wissen für welche Gesellschaft?

05.02.2019



München
18:00 Uhr

 

Es diskutierten:

Prof. Dr. Hans van Ess
Max Weber Stiftung, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Thomas Faist
Universität Bielefeld

Dr. Zaur Gasimov
Orient-Institut Istanbul

Prof. Dr. Simone Lässig
Deutsches Historisches Institut Washington

Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda
Wissenschaftsjournalist

Wissen ist ein Gut, das jeder Mensch bei sich trägt und mit sich nimmt, egal wohin er geht. Es zirkuliert zwischen den Menschen und verändert sich stetig im gegenseitigen Austausch. Deutlich wird dies zum Beispiel in Migrationsprozessen: Einwanderinnen und Einwanderer bringen neues Wissen mit und eignen sich neues Wissen an - gleichzeitig verändern sich hierdurch auch die aufnehmenden Gesellschaften. Wissen ist aber auch ein Instrument der politischen und wirtschaftlichen Machtsicherung. Historisch gesehen setzte beispielsweise besonders der Imperialismus auf die Mobilisierung von Wissen, um koloniale Herrschaften zu konsolidieren.

Wissenstransfer kann Denktraditionen verändern. Wissen und sein ständiger Wandel haben also einen massiven Einfluss auf globale Gesellschaften. Das gezielte Anwerben von Fachkräften ist ebenso ein Teil dieses Prozesses wie wissenschaftlicher Austausch über Ländergrenzen hinweg. Dieser Transferprozess verändert Gesellschaften und wird zum Teil gezielt eingesetzt, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Denn Wissen ist längst zu einer wichtigen Ressource auf dem Arbeitsmarkt geworden. In den sogenannten „Wissensgesellschaften“ nimmt die Zahl der Berufe, die Expertenwissen voraussetzen, deutlich zu.

Wie aber entwickeln sich Denktraditionen unter dem Einfluss von neu hinzugekommenem Wissen? Wie handeln Gesellschaften aus, was „nützliches“ Wissen ist? Ist der „Wettbewerbsvorteil“ durch Wissen überhaupt messbar? Welche Maßnahmen sind zu treffen, um von Wissenstransfer zu profitieren? Was bedeutet das für die Zukunft des Erwerbslebens? Und: welche Herausforderungen stellt der Transfer von Wissen an Gesellschaften?

Ort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Plenarsaal, Alfons-Goppel-Str. 11, Residenz, 80539 München

Veranstaltungsprogramm (PDF)

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Kontakt

Dr. Annette Schaefgen
Leiterin Berliner Büro
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


030 / 325 98 73 70
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