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Vortrag

Räume der Frauen: Deckenmalerei in barocken Residenzen, die von oder für Frauen beauftragt wurde.

Vortrag aus der Reihe "Wir forschen. Für Sie."

03.07.2024

Heidelberg

Heidelberger Akademie der Wissenschaften

18:15 Uhr

Barocke Decken- und Wandmalerei nahm immer Rücksicht auf die Funktion eines Raumes und den Status seiner Benutzer*innen. Sie verweist damit auf die ehemalige soziale Dimension des Raumes und gab den Zeitgenoss*innen eine Anleitung zu seinem Verständnis. Decken- und Wandmalerei hat eine besondere Stellung: Sie ist ortsgebunden und nicht mobil. Sie ist für einen bestimmten Raum, eine Decke oder Wand geschaffen und kann nur dort so erlebt werden, wie es sich Künstler*in und Auftraggeber*in gedacht hatten. Das bedeutet, dass dasselbe Sujet je nach Raum und Bewohner*in eine ganz andere Bedeutung haben konnte.

Und so gibt die Decken- und Wandmalerei in jenen Räumen, die Frauen für sich selbst ausstatten ließen, einen Hinweis auf ihr Selbstverständnis. Räume, die Männer für Frauen ausstatten ließen, können aufzeigen, welche Rollen Frauen zugedacht waren. Der Vortrag beschäftigt sich mit ausgewählten Malereien aus Residenzschlössern, Lustbauten und Witwensitzen.

Ort: Vortragssaal der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Karlstr. 4, 69117 Heidelberg


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annette.schaefgen@akademienunion.de