2020

7-2020 | 21.09.2020

GiD Lab: Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“

Mit der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) leisten die Max Weber Stiftung und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften seit nunmehr zehn Jahren einen signifikanten Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dieses Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, neue Wege zu beschreiten: Zukünftig werden wir unter dem Namen „GiD Lab“ neben den bereits etablierten auch andere innovative und neue Formate anbieten – eine Veränderung, die wir mit unserem neuen Logo auch optisch sichtbar machen möchten. Den Anfang macht die GiD-Interviewreihe in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg zu Fragen des medizinischen Fortschritts und seiner ethischen Implikationen, die heute auf dem GiD-Blog startet.

 

6-2020 | 22.04.2020

Energiewende 2030: Akademien beschreiben Weg zur Klimaneutralität in Europa

Mit dem European Green Deal hat die Europäische Union sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften. Ein wichtiger Baustein ist eine Energiewende, die weg von der Nutzung fossiler Energieträger und hin zur Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien führt. Hierfür empfehlen die Wissenschaftsakademien „No-regret“-Maßnahmen, die Einführung eines sektorenübergreifenden CO₂-Preises inklusive Mindestpreis sowie einen umfassenden Infrastrukturumbau. Mit ihrer heute erschienenen Ad-hoc-Stellungnahme „Energiewende 2030: Europas Weg zur Klimaneutralität“ legen die Akademien eine Handreichung für den deutschen EU-Ratsvorsitz ab 1. Juli vor.

5-2020 | 27.03.2020

Zukunft aus dem 3D-Drucker? Wissenschaftsakademien empfehlen Strategien für den Umgang mit Additiver Fertigung

Die Additive Fertigung ist ein junges, dynamisches Feld der Technologieentwicklung, das durch die Einführung von 3D-Druckern populär wurde. Materialien werden Schicht für Schicht aufgetragen. So entstehen Objekte mit bisher kaum erreichten variablen Formen und filigranen inneren Strukturen. Diese Technologie könnte die Entwicklung und Herstellung zahlreicher Produkte für Industrie, Medizin und den privaten Gebrauch tiefgreifend verändern. In der heute erschienenen Stellungnahme „Additive Fertigung – Entwicklungen, Möglichkeiten und Herausforderungen“ beschreiben die Wissenschaftsakademien die mittel- und langfristigen Potenziale der Technologie, notwendige Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und Handlungsoptionen für den Umgang der Gesellschaft mit den Möglichkeiten dieser Verfahren. Das Papier ergänzt eine 2017 erschienene Stellungnahme der Wissenschaftsakademien zum Thema.

4-2020 | 04.02.2020

Zukunftsfähigkeit des Akademienprogramms sichern durch Stärkung der Akademienunion

Das Akademienprogramm ist als Förderinstrument von transnationaler Bedeutung und soll in Zukunft verlässlich in Anlehnung an den Pakt für Forschung und Innovation durch jährlich steigende Mittel weitergefördert werden, empfiehlt der Wissenschaftsrat in seiner am 3. Februar 2020 veröffentlichten Stellungnahme zur Evaluierung des gemeinsamen Forschungsprogramms der Wissenschaftsakademien. Aufgabe des durch Bund und Länder geförderten Akademienprogramms ist die Erschließung, Bewahrung, Interpretation und Präsentation ausgewählter Elemente des kulturellen Erbes.

3-2020 | 16.01.2020

Zentral oder dezentral? Wissenschaftsakademien zeigen Wege zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Nur mit einem klugen Mix aus zentralen und dezentralen Technologien wird die Energieversorgung bis zum Jahr 2050 klimafreundlich, sicher und wettbewerbsfähig. Zu diesem Schluss kommt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ in einer heute veröffentlichten Stellungnahme. Es gilt, alle Möglichkeiten für den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen zu nutzen – von der Solaranlage auf dem Dach bis zum Windpark auf hoher See. Für eine erfolgreiche Energiewende fordern die deutschen Wissenschaftsakademien außerdem, den Netzausbau schnellstmöglich voranzutreiben und eine sichere digitale Steuerung des Energiesystems zu gewährleisten. Stromnetze sowie Windkraft- und Solaranlagen müssen umwelt- und sozialverträglich ausgebaut werden, um Konflikte abzumildern.

2-2020 | 15.01.2020

Die Welt im Blick - Projekte des Akademienprogramms beim Salon Sophie Charlotte "Weltbilder"

In Kunstwerken und Texten beschreiben und konstruieren Menschen seit jeher die Welt, die sie umgibt: Was erzählen uns diese Zeugnisse menschlicher Kultur über die Weltbilder bestimmter Regionen und Epochen? Und wie werden sie heute erforscht und zugänglich gemacht? Zu diesenFragen laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dreier Projekte des Akademienprogrammsbeim Salon Sophie Charlotte der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 18. Januar 2020 zum Gespräch.

1-2020 | 08.01.2020

Neue Forschungsprojekte für das Akademienprogramm 2020

Vier neue exzellente Forschungsprojekte aus den Bereichen Byzantinistik, Theologie, Kirchen- und Rechtsgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit gehören seit dem 1. Januar 2020 zum Akademienprogramm. 2020 umfasst das gemeinsame Forschungsprogramm der Wissenschaftsakademien damit 137 Projekte an 194 Arbeitsstellen und hat ein Gesamtvolumen von 70,8 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Akademienprogramm somit erneut um 3 Prozent gesteigert.


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