2018

PM 2018-12 27.09.2018

Klangwelten: Wie mächtig ist das Hören?

Über die Wirkung von Musik auf unsere gesellschaftlichen Begegnungen diskutieren Helmut Oehring, Daniela Sammler und Dörte Schmidt am 9. Oktober 2018, 18 Uhr, in Berlin. Die Veranstaltung findet in der Reihe „Mit allen Sinnen: Wie wir zusammen leben“ von Akademienunion und Schering Stiftung statt.
Ob zur Therapie bei seelischen Erkrankungen, für Höchstleistungen im Sport oder für Propaganda – Musik wird vielfältig eingesetzt, oft auch unabhängig von der Intention des Künstlers. Was aber erleben wir mit der Musik? Welche Wirkung hat Musik auf uns und unsere gesellschaftlichen Begegnungen? Und in welchem Spannungsverhältnis stehen das Hören und der Einsatz von Musik zum musikalischen Schaffen des Künstlers?
Diesen Fragen geht die transdisziplinäre Veranstaltung „Klangwelten: Wie mächtig ist das Hören?“ in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nach. Als Gäste erwarten Sie der Komponist Helmut Oehring, die Neurowissenschaftlerin  Dr. Daniela Samm-ler und die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Dörte Schmidt. Neben einer Diskussion erwartet Sie ein Konzert für Oboe, Flügel und Stimme mit Kompositionen von Helmut Oehring. Die Moderation übernimmt Katja Weber von radioeins/rbb.

Helmut Oehring ist Komponist, Autor und Regisseur. Seine Kompositionen und Produktionen werden in Konzertsälen, auf Bühnen und Festivals weltweit aufgeführt. Er ist als Kind gehörloser Eltern aufgewachsen.

PD Dr. Daniela Sammler ist Kognitions- und Neurowissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Sie untersucht die neuronalen Grundlagen von Intonation in Sprache und Musik.

Prof. Dr. Dörte Schmidt ist Professorin für Musikwissenschaften an der Universität der Künste in Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Im Mittelpunkt ihrer Forschungen stehen Musiktheater, die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, die Kulturgeschichte der Musik und Beziehungen zwischen den Künsten sowie musikalische Schaffensprozesse.

Eine Veranstaltung der Reihe „Mit allen Sinnen: Wie wir zusammen leben
Dienstag, 9. Oktober 2018, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal
Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: www.akademienunion.de/mit-allen-sinnen

Gern reservieren wir Pressevertreter/innen einen persönlichen Platz und freuen uns über eine Ankündigung und Berichterstattung! Bitte wenden Sie sich für Ihre Anmeldung an:
Dr. Annette Schaefgen
Leiterin Berliner Büro der Akademienunion
und Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 030 / 325 98 73-70
schaefgen@akademienunion-berlin.de

Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Reihe „Mit allen Sinnen: Wie wir zusammen leben“ von Akademienunion und Schering Stiftung. An vier Themenabenden wird die Wirkung verschiedener Sinneswahrnehmungen auf unser gesellschaftliches Zusammenleben aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive beleuchtet. Zwei der Themenabende finden in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation Berlin statt. Weitere Informationen und Programmflyer finden Sie hier.

Zum Vormerken:

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissen-schaftsakademien. Mehr als 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Union koordiniert das „Akademienprogramm“, das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Die Union fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wissenschaft und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. Darüber hinaus kommuniziert die Akademienunion mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen. www.akademienunion.de

Die unabhängige und gemeinnützige Schering Stiftung wurde 2002 durch die Schering AG, Berlin, gegründet. Sie ist überwiegend operativ tätig und verfügt über ein Stiftungsvermögen i.H.v. 35 Mio. €. Die Stiftung dient der Förderung von Wissenschaft und Kultur mit Fokus auf den Lebenswissenschaften sowie der zeitgenössischen Kunst. Einen besonderen Schwerpunkt bilden interdisziplinäre Projekte, insbesondere an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Seit 2009 bietet der Projektraum der Stiftung hierfür eine Plattform: Die Stiftung konzipiert und organisiert Ausstellungen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeiten zu einem Diskurs zwischen den Disziplinen anregen, sie lädt zu wissenschaftlichen Vorträgen ein und initiiert interdisziplinäre Workshops. Darüber hinaus fördert die Stiftung die wissenschaftliche und kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen.


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