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Zwei neue digitale Forschungsvorhaben im Akademienprogramm 2024

Bund und Länder statten das Akademienprogramm 2024 mit einem Aufwuchs von 3% und damit insgesamt fast 78 Millionen Euro aus. Das hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) jetzt beschlossen.

„Die Entscheidung von Bund und Ländern, das Akademienprogramm 2024 weiter anwachsen zu lassen, unterstreicht die Bedeutung unserer Forschungsvorhaben und zeigt das Vertrauen in die wissenschaftliche Exzellenz der Akademien. Im kommenden Jahr können wir so unser gemeinsames Forschungsprogramm um zwei innovative Vorhaben erweitern“, sagt Prof. Dr. Christoph Markschies, Präsident der Akademienunion.

In einem mehrstufigen wettbewerblichen Verfahren haben sich zwei Vorhaben durchgesetzt, die ab 2024 gemeinsam mit mehr als 130 weiteren Forschungsprojekten Teil des Akademienprogramms sein werden.

Im „Corpus Judaeo-Hellenisticum Novi Testamenti digital“ wird das Neue Testament im Kontext des hellenistischen Judentums kommentiert. Das an der Schnittstelle von Theologie, Judaistik und Religionsgeschichte angesiedelte Vorhaben wird von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig betreut.

Im Vorhaben „Historische Fremdsprachenlehrwerke digital“ untersuchen die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz gemeinsam mittels umfassender linguistischer Analysen die Entwicklung von Sprachgeschichte, Sprachvorstellungen und Alltagskommunikation im Kontext der Mehrsprachigkeit im Europa der Frühen Neuzeit.


Kontakt

Dr. Annette Schaefgen
Leiterin Berliner Büro
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


030 / 325 98 73 70
annette.schaefgen@akademienunion.de