
Berlin-Brandenburg eine Fokusregion für Wasserkonflikte (und Lösungen) in Deutschland
Trockenperioden in Berlin-Brandenburg nehmen in Dauer und Häufigkeit zu. Gleichzeitig gibt es vermehrte Starkregen, vor allem in den Sommermonaten.
Durch die Abnahme von Winterniederschlägen, erhöhte Temperaturen, die zu mehr Verdunstungsverlusten führen, und durch sinkendende Grundwasserspiegel bei gleichzeitig erhöhtem Wasserverbrauch durch die ansteigende Bevölkerung und Industrienutzungen ergeben sich zahlreiche Konflikte bei der Wasserversorgung in der Region.
Landwirt:innen erleben Ertragseinbußen, Bodenschäden und erschwerte Planungsbedingungen. Die Forstwirtschaft leidet unter Trockenstress, erhöhter Schädlingsanfälligkeit und Waldbrandgefahr. In der Stadt Berlin führt die Urbanisierung zu einer Versiegelung vieler Oberflächen und Änderung unterirdischer Strömungswege, wodurch die Grundwasserneubildungsraten sinken und die ausreichende Wasserversorgung von urbanen Grünflächen und Stadtbäumen schwierig wird. Gleichzeitig ist der Schutz vor Hochwasser und Überflutungen angesichts häufiger werdender Starkregenereignisse wichtiger denn je.
Ein Vortrag mit anschließendem Publikumsgespräch und Mittagessen mit Dörthe Tetzlaff (Mitglied der BBAW, Leiterin der Abteilung Ökohydrologie und Biogeochemie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei), moderiert von Milena Rinck (Wissenschaftliche Koordinatorin des Jahresthemas „Konflikte lösen!“ der BBAW).
Eine Veranstaltung des Jahresthemas 2025|26 "Konflikte lösen!" der BBAW.
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