
Skinny - Körper als Interface
Woher kommt das ultradünne Schönheitsideal, das wir heute wieder verstärkt sehen können und das durch Abnehmspritzen, Schönheits-OPs und Social Media-Trends wie Skinnytok weiter befeuert wird? Im ersten Teil der Hördoku Skinny befasst sich die Bayerische Akademie der Wissenschaften mit Schönheitsidealen im Wandel und der Frage, was der schlanke Körper mit Klassismus, aber auch Rassismus zu tun hat.
In der zweiten Folge schaut die bayerische Akademie auf die Schönheitsideale des 20. Jahrhunderts, mit schmalen, androgynen Körpern in den 1920er Jahren, dem starken "Volkskörper" der Nationalsozialisten oder der Sanduhrfigur der 50er. Es fällt auf: Ab den 1960er Jahren verschwindet der schlanke Körper nie mehr. Das hat viel mit Marktlogiken zu tun, der Leistungs- und Konsumgesellschaft, und ebnet den Weg in das 21. Jahrhundert.
In der letzten Folge wird das Social Media-Phänomen SkinnyTok behandelt. Die BAdW führt die Fäden aus den ersten beiden Folgen zusammen und widmet sich auch dem gegenwärtigen schlanken Schönheitstrend für Männer. Zuletzt bleibt die Frage, wie es in Zukunft weitergehen könnte mit den Schönheitsidealen - und natürlich, wie man vom Wunsch nach Schlankheit wieder loskommt.
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