Veranstaltungskalender

Die Akademienunion und ihre Mitgliedsakademien laden regelmäßig zu öffentlichen Veranstaltungen ein, die Raum für Wissenstransfer und offene Diskussionen mit Gesellschaft und Politik bieten. Einmal im Jahr lädt die Akademienunion zum Akademientag ein, der Gemeinschaftsveranstaltung der acht Akademien. Zudem führt sie gemeinsam mit der Max Weber Stiftung die Reihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ durch und beteiligt sich an den Wissenschaftsjahren. Des Weiteren finden Veranstaltungen zu  aktuellen Themen aus den Projekten des Akademienprogramms oder weiteren relevanten Wissenschaftsthemen statt.

28.-30.03.2018 | Symposium zur Alternsforschung | Heidelberg

Altern: Biologie und Chancen

Dank unterschiedlicher Faktoren, wie z.B. der modernen Medizin, der Ernährung und einer gesunden Lebensweise haben heute mehr Menschen als je zuvor die Möglichkeit, ein hohes Alter zu erreichen. In dem Symposium werden Fachgelehrte den aktuellen Stand der Alternsforschung aus den Bereichen Biologie und Medizin aufzeigen sowie kulturhistorische Aspekte des Alterns beleuch­ten und schließlich aus gesellschaftlich­politischer und auch wirtschaftlicher Perspektive Fragen zur Entwicklung des Phänomens einer zunehmend alternden Gesellschaft diskutieren. Insbesondere die Auswirkung naturwissenschaftlicher Fort­schritte auf die Generationsgerechtigkeit steht bei den Beiträgen im Fokus. Die biomedizinischen Errungenschaften haben nicht zuletzt zu einer deutlichen Verlängerung der Lebenserwartung geführt, mit allen positiven und negativen Konsequenzen.

Um Anmeldung wird gebeten.

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

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03.-05.04.2018 | Interdisziplinäre Tagung der Forschungsstelle „Deutsches Rechtswörterbuch“ | Heidelberg

Stadtrechte und Stadtrechtsreformationen

Wie Vorläufer unserer heutigen Gesetze wirken manche Stadtrechte des Mittelalters und der frühen Neuzeit: Sie regeln nicht nur die Organisation des städtischen öffentlichen Lebens samt Strafrecht und Prozess, sondern auch die Belange der Bürger, etwa im Handel, Familien­ und Erbrecht. Die ersten Stadtrechte entstanden vor rund 900 Jahren (z.B. 1114 Valenciennes, 1120 Freiburg) in lateinischer Sprache, erste deutschsprachige Texte folgten ein Jahrhundert später. Vor 500 Jahren sorgte dann die Rezeption des römischen Rechts in Deutschland für eine neue Generation der städtischen Kodifi­kationen: Diese oft von gelehrten Juristen verfassten sogenann­ten Stadtrechtsreformationen waren nicht nur vom römischen Recht durchdrungen, sondern auch deutlich systematischer als ihre Vorläufer. Der aufblühende Buchdruck ermöglichte ihre Verbreitung in oft aufwändigen Ausgaben mit kunstvollen Deckblättern. Doch wie groß waren die Unterschiede wirklich? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen stellen auf der Tagung bedeutende Stadtrechte und Stadtrechtsreformationen vor und diskutieren über deren Inhalte und Sprache. Auch kulturhistorische und kunstgeschichtliche Fragestellungen werden thematisiert. Als Rahmenprogramm ist eine öffentliche musikalische Abendveranstaltung zu städtischen „Mandaten wider das Trinken“ am 3. April 2019 geplant.

Um Anmeldung wird gebeten.

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Zeit:  10:30 Uhr

Ort:  Akademiegebäude, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

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04.04.2019 | Öffentliche Veranstaltung | Düsseldorf

Europäisches Haus oder Großbaustelle? Forschen, studieren, Zukunft gestalten in Europa

Internationaler Austausch und internationale Zusammenarbeit sind wesentlich für Wissenschaft, Forschung und Studium. Für Deutschland mit seinen zahlreichen Nachbarstaaten liegt Europa besonders nahe. Ist bei wissenschaftlichem Austausch und grenzüberschreitender Kooperation in Europa noch „Luft nach oben“? Was verspricht man sich von europäischen Universitäten? Betrifft die europäische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre nur Großprojekte und Exzellenzinstitutionen oder auch unser Alltagsleben?

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Zeit:  16:00 Uhr

Ort:  Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstraße 16, 40217 Düsseldorf

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04.04.2019 | Veranstaltungsreihe "Wissenschaft und Poesie" | München

Pflanzen und Tiere

Poesie und Wissenschaft bieten verschiedene Sichtweisen auf die Welt. Beide wollen uns diese Welt erklären – mit poetischen oder wissenschaftlichen Mitteln, immer aber im Medium der Sprache. Widersprechen sie einander, wenn sie sich in Analyse und Darstellungsformen unterscheiden, oder bieten sie komplementäre Weltzugänge? Gibt es vielleicht ungenutzte Wege, voneinander zu profitieren, voneinander zu lernen? In einem grenzüberschreitenden Projekt bringen das Lyrik Kabinett und die Bayerische Akademie der Wissenschaften herausragende Dichter und Wissenschaftler – darunter Büchner- und Leibniz-Preisträger – an vier Abenden zusammen, um diese Fragen zu diskutieren. Sie sprechen über die Sinne, Pflanzen und Tiere, über Musik und sie erklären uns den Himmel.

Um Anmeldung wird gebeten.

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Zeit:  20:00 Uhr

Ort:  Lyrik Kabinett, Amalienstraße 83a, 80799 München

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05.04.2019 | Symposium | München

Kernspin – Physikalische Grundlagen und Anwendungen im Alltag

Der Kernspin ist der Eigendrehimpuls von Atomkernen. Wegen ihrer elektrischen Ladung besitzen Atomkerne mit Kernspin auch ein magnetisches Moment, das sich ähnlich einer winzig kleinen Magnetnadel in einem Magnetfeld ausrichtet, sich dabei jedoch streng nach den Regeln der Quantenmechanik bewegt. Die Existenz des Kernspins wurde 1924 erstmals als Hypothese veröffentlicht und in den folgenden Jahrzehnten mit Grundlagenexperimenten in vollem Umfang bestätigt. Ziel des Symposiums ist es, sowohl die Grundlagen als auch die segensreichen technologischen Anwendungen des Kernspins und deren Fortentwicklung auf dem heutigen Stand zu erläutern. Nach bewährtem Muster lädt die Bayerische Akademie der Wissenschaften neben Expertinnen und Experten auch die interessierte Öffentlichkeit ein. 

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Zeit:  13:30 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Plenarsaal, 1. Stock

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11.04-2019 | Autorenlesung | Mainz

Autorenlesung mit Ursula Krechel

Ursula Krechel liest in der Akademie aus ihrem Roman "Geisterbahn", in dem sie die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns, erzählt. Als Sinti sind sie infolge der mörderischen Politik des NS-Regimes organisierter Willkür ausgesetzt und haben am Ende des Krieges den Großteil ihrer Familie, ihre Existenzgrundlage und jedes Vertrauen in Nachbarn und Institutionen verloren.  Mit diesem Roman setzt Ursula Krechel „den fulminanten Schlusspunkt ihrer Romantrilogie zur deutschen Kriegs- und Nachkriegsvergangenheit“. (Andreas Platthaus, FAZ)

Die Einführung und das Gespräch übernimmt Thomas Lehr.

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Zeit:  20.02.2019, 19:00 Uhr

Ort:  Plenarsaal, Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Kontakt:   | veranstaltungen@adwmainz.de

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