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Buber-Korrespondenzen Digital (BKD). Das Dialogische Prinzip in Martin Bubers Gelehrten- und Intellektuellennetzwerken im 20. Jahrhundert


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    Martin Buber (1878-1965) ist der wohl bedeutendste und bis heute international einflussreichste Denker der modernen deutsch-jüdischen Kultur- und Geisteswelt, „neben Einstein und Freud […] einer der bekanntesten Juden des zwanzigsten Jahrhunderts“ (Bourel 2017, S. 14). Neben den Schriften Bubers in seinen diversen Wirkungsbereichen sind es insbesondere die in seinem Jerusalemer Nachlass in der National Library of Israel (NLI) aufbewahrten, bisher von der Forschung weitgehend unbearbeiteten Korrespondenzen (ca. 40.000 Briefe) mit nahezu allen berühmten zeitgenössischen Persönlichkeiten und zahllosen Institutionen, die den Netzwerkcharakter seiner Wirksamkeit widerspiegeln und eine Vielzahl von Erkenntnissen zur Geschichte und zum intellektuellen und kulturellen Umfeld seiner Zeit versprechen.

    Buber-Korrespondenzen Digital (BKD). Das Dialogische Prinzip in Martin Bubers Gelehrten- und Intellektuellennetzwerken im 20. Jahrhundert

    Betreuende Akademie
    Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

    Arbeitsstelle und Sitzland
    Mainz, Frankfurt am Main

    Typ
    Editionen: Mittlere und Neuere Geschichte

    Vorhabennummer
    II.D.46

    Diese Briefe für die Forschung zugänglich zu machen, ist nach der Vollendung der Buber-Werkausgabe ein großes Desiderat der Forschung zur deutsch-jüdischen Geistes- und Kulturgeschichte im Allgemeinen und der Buber-Forschung im Besonderen. Ziel des Projekts ist eine digitale Briefedition, deren Fokus auf der systematischen Rekonstruktion, der editorischen Erschließung zur Herstellung eines möglichst originalgetreuen Textverlaufs und der kulturgeschichtlichen Analyse der dialogischen Beziehungen wie der Gelehrten- und Intellektuellennetzwerke Martin Bubers liegen soll. Differenzierte Verfahren der historischen und digitalen Netzwerkanalyse werden angewandt, um die in den Korrespondenzen zur Sprache kommenden „Briefdiskurse“ (Becker / Goldblum 2018, S. 12) zu untersuchen.

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