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Forschung

Bestandsaufnahme und Analyse geistes- und sozialwissenschaftlicher Grundlagenforschung an den europäischen Wissenschaftsakademien und ähnlichen Forschungseinrichtungen

BMBF-gefördertes Projekt (2013-2015)

Die Akademienunion und der europäische Akademienzusammenschluss All European Academies (ALLEA) haben von August 2013 bis Oktober 2015 ein Projekt durchgeführt, in dessen Rahmen eine Bestandsaufnahme und Analyse geistes- und sozialwissenschaftlicher Grundlagenforschung an den europäischen Wissenschaftsakademien erarbeitet wurde.

Der Bericht ist in deutscher und englischer Sprache erschienen und steht als Download zur Verfügung


Publikation auf Deutsch (PDF)
Publication in English (PDF)

Mithilfe einer Umfrage, an der sich über 600 Projekte aus 31 Ländern in Europa beteiligt haben, wurden Daten über die Struktur und die Ausstattung der Forschungsprojekte erhoben, ausgewertet und Potenziale für internationale Kooperationen untersucht.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie ist die erste umfassende Analyse der Forschungen an den Wissenschaftsakademien und ähnlichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Europa. In 14 Kapiteln wird zum Beispiel ausgewertet, welche finanziellen, personellen und infrastrukturellen Ressourcen den Projekten zur Verfügung stehen, welche Laufzeiten sie haben, welche Angebote es für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gibt, welche digitalen Forschungswerkzeuge und europäischen Infrastrukturinitiativen genutzt werden, wie publiziert und archiviert wird (u.a. auch Thema Open Access), sowie ob und wie Evaluationen stattfinden und welche internationalen Kooperationen bestehen bzw. gewünscht werden. Leitfaden des Berichts ist dabei die immer wiederkehrende Frage nach dem Potenzial für ein europäisches Forschungsprogramm, das, ähnlich wie das deutsche Akademienprogramm, langfristige Förderungen für geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung sicherstellt.

Die Ergebnisse wurden 2015 in Brüssel und Berlin einem Expertenkreis aus Repräsentantinnen und Repräsentanten des Europäischen Parlaments, der Gemeinsamen Forschungsstelle (Joint Research Centre) und mehreren Generaldirektionen der Europäischen Kommission, sowie von verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsinitiativen und -organisationen und mehreren europäischen Wissenschaftsakademien präsentiert und diskutiert, welche Maßnahmen nun folgen könnten und sollten.


 

Kontakt

Sebastian Zwies
Leiter Koordinierung
Akademienprogramm

 

06131 / 218 528 17
sebastian.zwies@akademienunion.de