Die Akademienunion und ihre Mitgliedsakademien laden regelmäßig zu öffentlichen Veranstaltungen. Dabei werden sowohl aktuelle Forschungsergebnisse aus den Projekten des Akademienprogramms vorgestellt als auch relevante Wissenschaftsthemen diskutiert. Die Akademien bieten damit eine Plattform für den Wissenstransfer und den Dialog zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik. Eine Auswahl der jährlich rund 250 Veranstaltungen finden Sie hier.

17.08. - 29.09.2017 | Vernissage und Ausstellung | Mainz

Begleitprogramm zum Symposium "Klima der Arktis"

Foto-Ausstellung "Bibliothek im Eis" von Lutz Fritsch im Foyer der Akademie. Der grün-rote Container inmitten des antarktischen Schnees und Eises ist Kunstprojekt und real benutzbare Bibliothek zugleich - eine Hommage Fritschs an den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 Meere und Ozeane statt.

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Zeit:  Vernissage: 17.08.2017, 18:00 | Ausstellung: 18.08. - 29.09.2017, Mo-Do 09:00-16:00, Fr 09:00-13:00

Ort:  Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz

Kontakt:  06131 / 557 - 102 | veranstaltungen@adwmainz.de

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02.09.2017 | Lesung | Berlin

Lärm im tropischen Urwald - Ansichten zur Natur

Auf einer 74 Tage währenden Flussfahrt auf dem Orinoco störte Alexander von Humboldt Nacht für Nacht der gleiche Lärm. Auslöser schien ihm ein „zufällig entstandener, lang fortgesetzter sich steigernd entwickelnder Thierkampf“ zu sein. Wie ein Jaguar Nabelschweine und Tapire jagt, Affen davon aufgeschreckt von den Wipfeln der Bäume in das Geschrei einstimmen und so auch die schlafenden Vögel aufwecken, beschreibt er als „große Aufregung der ganzen Thierwelt, dass nach 11 Uhr ein solcher Lärm im Walde entstand, dass man die übrige Nacht hindurch auf jeden Schlaf verzichten musste“. Die eindrücklichen Berichte dieser Reise hielt er in seinem Tagebuch fest. Ulrich Matthes liest Alexander von Humboldt.

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Zeit:  13:00 Uhr

Ort:  Saal der Empfänge, Gelände der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017, Berlin Marzahn-Hellersdorf

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14.09.2017 | Öffentliche Abendveranstaltung | Berlin

Madame de Staël in Berlin. Die preußische Hauptstadt als Zentrum der Aufklärung und der Modernität

1804 hielt sich die französische Schriftstellerin und Salonière, europäische Intellektuelle und Napoleon-Kritikerin Germaine de Staël (1766-1817) in Berlin auf. Sie wurde von Königin Luise empfangen, lernte bedeutende Vertreter der Berliner Kultur und Diplomatie kennen und berichtete in ihren Briefen über die Erfahrungen, die sie als – aus Paris von Napoleon verbannte – französische Reisende im Frühjahr 1804 in der preußischen Metropole machte. 1814 erschien ebenfalls in Berlin die erste deutsche Übersetzung ihres bekanntesten Werks „De l’Allemagne“. Diese europaweit wahrgenommene Kulturreportage beruht auf den Reiseerfahrungen der Autorin. In dem Vortrag werden die "Bilder" beleuchtet, die sie in ihren persönlichen Briefen und in ihrem Deutschland-Buch von Preußen, Friedrich dem Großen, der Stadt Berlin und deren Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts zeichnete.
Um Anmeldung wird gebeten.

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Kontakt:   | kschroeder@bbaw.de

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18.09.2017 | Vortragsreihe "Die Bibel und die Laien" | München

Arbeit an der Bibel. Übersetzung und Übersetzerkommission in der Wittenberger Reformation

Schon die Entstehung der Lutherbibel zog sich über einige Jahre hin: 1522 lag das Neue Testament vor, bis zur vollständigen Bibelausgabe sollte es noch zwölf Jahre dauern. Damit aber war das Übersetzungsgeschäft noch nicht beendet: Unter Hinzuziehung von Gelehrten arbeitete Luther weiter an dem Text, verbesserte und bearbeitete ihn ständig, bis es schließlich kurz vor Luthers Tod noch einmal eine korrigierte Gesamtausgabe gab. Der Vortrag zeichnet diese Vorgänge nach und zeigt so, wie in Wittenberg Theologie und Philologie Hand in Hand gingen.

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München

Kontakt:  089 23031-0 | 

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19.09.2017 | Öffentliche Abendveranstaltung | München

A Revolution in Higher Education: Tales from Unlikely Allies

Affordable access to quality higher education has been a cornerstone of American life since the nation’s founding. American higher education is admired around the world as a model of excellence and innovation, but there is a consensus today that higher education in the U.S. is not on a sustainable path. There are no simple solutions to the problems plaguing colleges and universities. A small band of innovators has taken up the challenge, launched a revolution and has started to remake higher education. The result will be a new, more sustainable ecosystem. Technology holds the key to innovation in higher education. I want to describe the world that the innovators are building, using as examples the innovations powered by online education, unexpected partnerships, business reinvention and a willingness to disrupt the status quo. What will the University of the 21st Century Look like? It will be very different from the ones we attended.

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 Berlin

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25.09.2017 | Sommerschule | Berlin

Griechische Paläographie, Handschriftenkunde und Editionswissenschaft

Die einwöchige Kompaktveranstaltung wird im Rahmen des „Zentrums Grundlagenforschung Alte Welt“ (ZGAW) von den drei Akademienvorhaben „Die alexandrinische und antiochenische Bibelexegese in der Spätantike“, „Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina" und „Galen als Vermittler, Interpret und Vollender der antiken Medizin“ ausgerichtet. Sie beinhaltet einführende Vorträge, Übungen in Kleingruppen sowie ein ganztätiges Praxisseminar mit Originalhandschriften in der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz unter der Leitung von Dieter Harlfinger (Berlin).

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Zeit:  13:00 Uhr

Ort:  Akademiegebäude Unter den Linden, Akademiegebäude am Gendarmenmarkt/Staatsbibliothek zu Berlin

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26.09.2017 | Podiumsdiskussion | Hamburg

Geteiltes Erbe? Koloniales Wissen in Geschichte und Gegenwart

Das Zeitalter der Kolonialreiche ist Vergangenheit, die noch nicht vergangen ist. "Altlasten" lagern nicht nur in Museen, die in einer problematischen Tradition kolonialen Sammelns und der Aneignung materieller Kultur stehen, sondern auch in Denkweisen, Konzepten und Begriffen der modernen Wissenschaften, die im 19. und 20. Jahrhundert als Agenturen der Weltdeutung ihren Siegeszug aufnahmen. Diese materiellen und ideellen Hinterlassenschaften werfen grundsätzliche Fragen nach der Entstehung der modernen Human- und Sozialwissenschaften auf.

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Zeit:  18:00 Uhr

Ort:  Museum für Völkerkunde Hamburg, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

Kontakt:  0228 37786-20 | gid@maxweberstiftung.de

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