| | Sächsische
Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (gegründet 1846) |
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| 1846 als Königlich Sächsische Gesellschaft der Wissenschaften gegründet,
steht die heutige Sächsische Akademie der Wissenschaften wie ihre Schwestereinrichtungen
in der Tradition des von Leibniz geprägten Akademiegedankens,
theoriam cum praxi zu verbinden. Mehr als 200 Wissenschaftler
verschiedener Fachrichtungen treffen sich regelmäßig zum Meinungsaustausch,
erörtern im interdisziplinären Gespräch Methoden und Ergebnisse der
Spezialforschung und widmen sich der langfristigen Grundlagenforschung. Die
Sächsische Akademie wählt ihre Ordentlichen Mitglieder aus den Ländern
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu. Sie betreibt – meist in enger Kooperation
mit Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
– zur Zeit 25 Forschungsvorhaben.
Die Erarbeitung wissenschaftlicher Handwörterbücher hat an der Sächsischen
Akademie eine lange Tradition. Die umfangreichen Materialsammlungen wurden
zum Teil schon im 19. Jahrhundert begonnen; sie werden in den Arbeitsstellen
nach modernen philologischen Methoden bearbeitet, in Datenbanken
erfasst und sukzessive zum Druck gebracht. Geschichte und Landeskunde
bilden einen weiteren Schwerpunkt der Akademieforschung. Regelmäßig werden
Quellensammlungen, Karten und Forschungen zur mittelalterlichen
Rechtsgeschichte und zur Geschichte Sachsens ediert. Kommentierte Werkausgaben
und Briefeditionen gelten ebenfalls als klassische Akademievorhaben.
Sie werden von Musikwissenschaftlern, Kunsthistorikern und
Epigraphikern erarbeitet; Forschungsprojekte zur Wissenschafts- und Geistesgeschichte
spannen den Bogen über alle drei Klassen. Die naturwissenschaftliche
Grundlagenforschung nimmt im Forschungsprogramm der
Sächsischen Akademie der Wissenschaften einen relativ breiten Raum ein. Sie
wird auf den Gebieten Physiologie und Anatomie, Umweltforschung, Geologie
und auf dem Gebiet der Landschaftsforschung betrieben. Einen neuen Akzent
hat die Akademie schließlich 1997 mit der Aufnahme verschiedener kurzfristiger
Forschungsvorhaben zur Technikfolgenabschätzung, aktuell zur Technikbewertung
und -gestaltung gesetzt.
Präsident: Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer (Theoretische
Philosophie) Vizepräsident: Prof. Dr.
Heiner Kaden (Grenzflächen- und Kolloidchemie)
Sekretar der Philologisch-historischen Klasse: Prof. Dr.
Heiner Lück (Bürgerliches Recht, Europäische, Deutsche und Sächsische
Rechtsgeschichte) Stellvertreter: Prof.
Dr. Manfred Rudersdorf (Geschichte der Frühen Neuzeit)
Sekretar der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse:
Prof. Dr. Dieter Michel (Experimentalphysik) Stellvertreter:
Prof. Dr. Hans-Jochim Knölker (Organische Chemie)
Sekretar der Technikwissenschaftlichen Klasse: Prof. Dr.-Ing.
Hartmut Worch (Werkstoffwissenschaft und Biomaterialien) Stellvertreterin:
Prof. Dr.-Ing. Dagmar Hülsenberg (Glas- und Keramiktechnologie)
Generalsekretärin: Dr. Ute Ecker
Sekretariat: Elke Kotthoff Haushalt und Finanzen: Alexander Dill
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Agnes Schaefer
Publikationswesen: Michael Hübner | Barbara Gomon
Anschrift:
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Karl-Tauchnitz-Straße 1 | 04107 Leipzig
Tel.: 0341 / 711 53 0 | Fax: 0341 / 711 53 44
E-Mail: sekretariat@saw-leipzig.de | www.saw-leipzig.de | |
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| | Kontakt | | |
| Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Karl-Tauchnitz-Straße 1 04107 Leipzig Tel. 0341 /
711 53-0 Fax 0341 / 7 11 53-44 sekretariat@saw-leipzig.de
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