Ein Projekt des
Heinrich-Heine-Instituts der Landeshauptstadt Düsseldorf
und des
gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Kunststiftung NRW
Mit dem Heinrich-Heine-Portal entsteht ein umfassendes digitales Informationssystem über den Vorreiter der literarischen Moderne in Deutschland. Für den Inhalt und die wissenschaftliche Präsentation zeichnet das Heinrich-Heine-Institut verantwortlich (Bernd Füllner, Christian Liedtke), die Texterschließung und -auszeichnung sowie die Entwicklung der grafischen Oberfläche werden vom Trierer Kompetenzzentrum durchgeführt (Thomas Burch, Nathalie Groß). Das Heine-Portal enthält
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sämtliche Werke Heines im Volltext in einer digitalen Version der historisch-kritischen Düsseldorfer Heine-Ausgabe mit allen Kommentaren, Lesartenapparaten und Registern (20.500 Druckseiten), |
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den Briefwechsel Heines im Volltext in einer erweiterten, vollständig überarbeiteten Neuausgabe der Briefabteilung der kritischen Weimarer Heine-Säkularausgabe (6.000 Druckseiten), |
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13.000 Bilddateien mit digitalen Fotografien von Werk- und Briefhandschriften, textkritisch relevanten Drucken und anderen Materialien (Lebenszeugnisse, Nachlassbibliothek) aus dem Archiv des Heine-Instituts und 32 weiteren Institutionen (entspricht ca. 60% des bekannten Handschriftenmaterials von Heine), |
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eine umfassende, stets aktualisierte Bibliographie (in Vorbereitung) der von 1817 bis heute erschienenen Primär- und Sekundärliteratur von und über Heine im Volltext als digitale Version der Heine-Bibliographien der ehemaligen Zentralbibliothek der deutschen Klassik (16.000 Einträge bis 1995), erweitert um die jährlichen Bibliographien des Heine-Jahrbuchs (ca. 3.000 Einträge seit 1995). |
Die vollständig im double keying-Verfahren erfassten Editionsbände wurden nach den Richtlinien der Text Encoding Initiative (TEI) ausgezeichnet und als SGML/XML-konforme Daten weiter aufbereitet. Bei der Aufbereitung und Bereitstellung werden das Content Management System ZOPE und das Datenbanksystem MySQL verwendet. Text- und Apparatteile der Werk- sowie der Briefabteilung des Heine-Portals sind mit- und untereinander in einer Hyperlinkstruktur vernetzt, die Bilddateien der handschriftlichen wie der gedruckten Textzeugen werden stellengenau mit den edierten Texten verknüpft. Es wird zudem die virtuelle Zusammenführung möglichst aller erhaltenen Heine-Manuskripte angestrebt.
Publikationen über das Projekt:
Bernd Füllner / Johannes Fournier: Das Heinrich-Heine-Portal. Ein integriertes Informationssystem. In: Standards und Methoden der Volltextdigitalisierung. Beiträge des Internationalen Kolloquiums an der Universität Trier, 8./9. Oktober 2001. Hg. von Thomas Burch, Johannes Fournier, Kurt Gärtner und Andrea Rapp. Trier 2002, S. 239-263.
Nathalie Groß: Der Digitale Heine – Ein Internetportal als integriertes Informationssystem. In: Jahrbuch für Computerphilologie 6 (2005), S. 60-73 und http://computerphilologie.uni-muenchen.de/jg04/gross/gross.html
Christian Liedtke: Die digitale Edition im Heinrich-Heine-Portal – Probleme, Prinzipien, Perspektiven. In: editio. Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaft 19 (2005), S. 106-121.
Website des Projekts: http://www.heine-portal.de
Kontakt:
Bernd.Füllner@stadt.duesseldorf.de
Christian.Liedtke@stadt.duesseldorf.de