Mit dem Erscheinen von Charles
Darwins Hauptwerk „Entstehung der
Arten“ begann vor 150 Jahren eine Revolution der Wissenschaft.
Seitdem ist seine Evolutionstheorie wohl
das spektakulärste Beispiel für naturwissenschaftliche Erkenntnis mit
gesellschaftlicher Relevanz.
In der jüngster Vergangenheit haben
zahlreiche Wissensschaftsdisziplinen ihr Verhältnis zum Prinzip der Evolution thematisiert.
Welche Ergebnisse hat die Evolutionsforschung – insbesondere auch außerhalb der
Biologie – bisher hervorgebracht? Lassen sich tatsächlich tragfähige Aussagen
über die gegenseitige Beeinflussung von Evolution und Kultur, von Natur- und
Geisteswissenschaften treffen?
Die Reihe „Geisteswissenschaft im
Dialog“ veranstaltet gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin die
Podiumsdiskussion „Nach Darwin. Evolutions- und Biodiversitätsforschung heute“.
Am Freitag, den 2. Oktober um 18 Uhr debattieren Prof. Dr. Reinhold Leinfelder,
Direktor des Museums für Naturkunde Berlin, Prof. Dr. Heiner Fangerau, Universität Ulm, Prof. Dr. Simone Sommer, Leiterin der Forschungsgruppe
für evolutionäre Genetik am Leibniz-Institut für Zoo- und
Wildtierforschung, Berlin sowie Prof. Dr. Wolfgang Welsch, Leiter des
BMBF-Forschungsverbundprojektes „Interdisziplinäre Anthropologie“,
Friedrich-Schiller-Universität Jena. Moderiert wird der Abend von Dr. Ralf Müller-Schmid,
Deutschlandradio/DRadio Wissen.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung
bei Dr. Karla Neschke unter neschke@leibniz-gemeinschaft.de
bis zum 28. September 2009 wird gebeten.
Mehr über die Podiumsdiskussion und
die Referenten finden Sie unter www.geisteswissenschaft-im-dialog.de.
Veranstaltungsort:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal
(Eingang Markgrafenstraße 38), 10117 Berlin
Kontakt/Geisteswissenschaft im Dialog:
Dr. Karla Neschke,
Projektkoordinatorin Geisteswissenschaft im Dialog, Tel.: (0228) 30815-216,
E-Mail: neschke@leibniz-gemeinschaft.de,
Eduard-Pflüger-Straße 55, 53113 Bonn
Hintergrund:
Die
Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Geisteswissenschaft im Dialog statt, einem gemeinsamen Projekt der
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Leibniz-Gemeinschaft.
Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Schirmherrin
ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.
Die Veranstaltungsreihe ist eingebunden in die Initiative Wissenschaft im Dialog und in das Wissenschaftsjahr.
Ihr Ansprechpartner
Die Union der deutschen Akademien
der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien,
die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen zusammengeschlossen haben. Unter
dem Dach der Union sind mehr als 1600 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen
verschiedenster Fachrichtungen vereint, die zu den national und international
herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Die Union koordiniert das
„Akademienprogramm“, das eines der größten und bedeutendsten
geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland
darstellt. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Veranstaltungen über aktuelle
Probleme der Wissenschaft. Die Akademienunion kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen
des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.
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