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Das
von den deutschen Wissenschaftsakademien gemeinsam getragene
Forschungsprogramm
sei umfassend weiterentwickelt und mit einer zukunftweisenden
Perspektive verbunden
worden. So lautet das Ergebnis der zweiten Evaluierung des
Akademienprogramms
durch den Wissenschaftsrat in seiner am 28. Mai 2009 verabschiedeten
Stellungnahme. Es könne ein „sehr positives Resümee“ gezogen werden,
sagte der
Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Strohschneider.
Der
Wissenschaftsrat würdigt die Anstrengungen, die die Union der deutschen
Akademien und die einzelnen Akademien für das Akademienprogramm in den
vergangenen Jahren unternommen haben: Die vorgenommenen Veränderungen
in
Strukturen und Verfahren des Akademienprogramms hätten „sehr positive
Effekte“
für die wissenschaftliche Arbeit, insbesondere für die Anbindung an die
aktuelle geisteswissenschaftliche Forschung und für deren
Qualitätssicherung.
Gelobt wird ebenfalls die Optimierung der Evaluierungen, die Öffnung
für
Anträge von Neuprojekten für Nicht-Akademiemitglieder und die
verstärkte Zusammenarbeit
mit den Universitäten. Gewürdigt wird auch die Arbeit der
Wissenschaftlichen
Kommission der Akademienunion.
Der
Wissenschaftsrat empfiehlt den Zuwendungsgebern, dieser positiven
Entwicklung
des Programms durch eine langfristig verlässliche Mittelzuweisung
Rechnung zu
tragen. Dabei geht er davon aus, dass sie eine an den Pakt für
Forschung und
Innovation angelehnte Steigerung der jährlichen Zuwendungen vorsehen.
Die
Akademienunion setzt sich intensiv für die Digitalisierung und
langfristige
Zugänglichkeit der erschlossenen Wissensbestände ein. Die Empfehlung
des
Wissenschaftsrates, ein Gesamtkonzept zur Digitalisierung der
produzierten
Ergebnisse zu erarbeiten, greift die Akademienunion daher gern auf.
Dasselbe
gilt für die Empfehlung des Wissenschaftsrates, die wissenschaftlichen
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in den Vorhaben des Akademienprogramms stärker für
Tätigkeiten
außerhalb dieses Programms weiterzuqualifizieren und hier ebenfalls ein
Konzept
zu erarbeiten.
„Wir
freuen uns über die positive Begutachtung durch den Wissenschaftsrat,
die die
Leistungen der Akademien und der Akademienunion anerkennt“,
kommentierte
Professor Günter Stock, der Präsident der Union der deutschen Akademien
der
Wissenschaften. „Wir danken dem Wissenschaftsrat für seine Vorschläge
bei der
wichtigen Frage der Weiterqualifizierung junger Wissenschaftler und für
die
Anmerkungen zur verstärkten Digitalisierung der Vorhaben. Die
Empfehlungen sind
eine große Ermutigung für die zukünftige Arbeit der Akademien.“
Ihre
Ansprechpartner
Frau
Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll Vizepräsidentin
der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften Tel.:
09131/ 8522865, E-Mail: praesidialbuero@adwmainz.de
Herr
Prof. Dr. Volker Gerhardt Vorsitzender
der Wisssenschaftlichen Kommission der Union der deutschen Akademien
der
Wissenschaften Tel.:
030 / 2093-2831, E-Mail: GerhardtV@Philosophie.HU-Berlin.de
Die
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die
Dachorganisation von
acht Wissenschaftsakademien, die sich zur Umsetzung gemeinsamer
Interessen
zusammengeschlossen haben. Unter dem Dach der Union sind mehr als 1600
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedenster Fachrichtungen
vereint, die zu den national und international herausragenden
Vertretern ihrer
Disziplinen gehören. Die Union koordiniert das „Akademienprogramm“, das
eines
der größten und bedeutendsten geisteswissenschaftlichen
Forschungsprogramme der
Bundesrepublik Deutschland darstellt. Sie fördert die Kommunikation
zwischen
den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und
organisiert
Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wissenschaft. Die
Akademienunion
kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und
entsendet Vertreter in nationale und internationale
Wissenschaftsorganisationen.
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