Pressemitteilung
16.06.2005 2005/005
„Why proteins have to die so we shall live – Warum Proteine sterben müssen, damit wir überleben können“

Ein Abend mit dem Nobelpreisträger Aaron Ciechanover

Proteine sind die Bausteine des Lebens. Sie befinden sich in allen lebenden Zellen und werden von diesen fortwährend neu gebildet und zerstört. Damit alles „nach Plan“ und das heißt optimal funktioniert, verfügt jede Zelle über eine Kontrollstation, von der aus die Zusammensetzung der verschiedenen Proteine gesteuert wird. Wenn beispielsweise ein Protein fehlerhaft gebildet wurde und für den Körper zur Gefahr werden könnte, entledigt sich die Zelle dieses Proteins durch Zerstörung. Welche Mechanismen dabei greifen und wie sich Zellen durch Zerlegung von nicht mehr erwünschten Proteinen befreien, war lange Zeit unbekannt. Doch Aaron Ciechanover, Avram Hershko (beide vom Technion in Haifa/Israel) und Irwin Rose (Fox Chase Krebszentrum/USA) kamen dem wichtigsten Steuerungsmechanismus der Zelle beim Proteinabbau auf die Spur und erhielten dafür 2004 den Nobelpreis für Chemie.

Auf Einladung der Deutschen Technion-Gesellschaft und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften wird Aaron Ciechanover am 21. Juni 2005 im Berliner Max-Liebermann-Haus erstmals in Deutschland über ihre Entdeckung berichten. Er möchte dabei auch über Gentechnologie als ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Krebskrankheiten sprechen und mögliche Kosteneinsparungen in der medizinischen Behandlung durch das von ihm und seinen beiden Kollegen erforschte Ubiquitin thematisieren. 

Hinweis für Redaktionen:

Wir möchten Sie als Vertreter der Medien herzlich zu dieser um 19.00 h beginnenden Veranstaltung einladen. Aus Platzgründen erbitten wir für den Fall Ihrer Teilnahme eine Anmeldung unter hoenig@akademienunion-berlin.de. Bitte halten Sie am Abend der Veranstaltung Ihren Personal- oder einen anderen Lichtbildausweis bereit.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gerne Frau Marianne Krüger-Jungnickel, Deutsche Technion-Gesellschaft, unter Tel. 030 / 88 92 08 57 und Frau Myriam Hönig, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, unter Tel. 030 / 325 98 73 70.

Das genaue Programm können Sie abrufen unter: www.akademienunion.de/aktuelles


Büro Berlin
Myriam Hönig

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Fax: 0 30/325 98 73 73
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