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Akademienausstellung verlängert
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„Sprache Schrift Bild“ auf der Berliner Museumsinsel noch bis zum 31. Oktober 2007 zu sehen
Wegen des regen Besucherinteresses an der Ausstellung „Sprache Schrift Bild: Wege zu unserem kulturellen Gedächtnis“ verlängern die Staatlichen Museen zu Berlin deren Dauer bis zum 31. Oktober 2007. (Normalerweise wäre sie bereits am 31. August beendet worden.)
Die erste gemeinsame Ausstellung der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Staatlichen Museen zu Berlin ist auf mehrere Standorte im Pergamonmuseum und im Alten Museum verteilt. Sie besteht aus Schautafeln und Exponaten zu den Kulturen des Alten Orients und des Antiken Mittelmeerraums. Präsentiert werden aktuelle Forschungsergebnisse der deutschen Akademien der Wissenschaften, ergänzt durch passende, zum Teil erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellte Exponate aus dem Besitz der Staatlichen Museen zu Berlin: Keilschrifttafeln berichten aus dem Reich der Hethiter, aus Assur im früheren Mesopotamien, Inschriften des Horus-Tempels im oberägyptischen Edfu legen Zeugnis davon ab, wie man zur Zeit der Ptolemäer am Nil lebte, und Grabdenkmäler aus dem antiken Rom geben Einblick in die Lebensumstände von Menschen, die von anderen Menschen als Sklaven „besessen“ wurden.
Die unterschiedlichen schriftlichen und materiellen Hinterlassenschaften unserer Vorfahren legen noch heute Zeugnis ab vom Leben und Sterben, dem Streben nach Wohlstand und Glück, den familiären und gesellschaftlichen Verhältnissen der Menschen, die Jahrhunderte bis Jahrtausende vor uns gelebt haben. Lateinische Inschriften erzählen uns z.B. die Geschichte vom kleinen Phoebus, der nicht älter als anderthalb Jahre geworden ist, antike Vasen lassen uns teilhaben an den Vorgängen vor und nach einer Hochzeit im 5. Jahrhundert vor Christus, und das altägyptische Totenbuch führt uns die Furcht vor Augen, die die Menschen im 14. Jahrhundert vor Christus vor dem Totengericht hatten, bei dem ihnen die Vernichtung durch die monströse Totenfresserin drohte.
„Sprache Schrift Bild: Wege zu unserem kulturellen Gedächtnis“ ist ein speziell für das von der Bundesregierung ausgerufene „Jahr der Geisteswissenschaften“ entwickelter Beitrag der Akademienunion und der Staatlichen Museen zu Berlin. Eine im Museum erhältliche, umfassende Ausstellungsbroschüre begleitet den Besucher zu den einzelnen Projektstationen, von denen lediglich vier aus restauratorischen Gründen nicht verlängert werden konnten.
Ihr Ansprechpartner
für Nachfragen ist Frau Myriam Hönig, erreichbar unter der Telefonnummer 030/325 987-370.
Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien, die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen zusammengeschlossen haben. Unter dem Dach der Union sind mehr als 1600 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedenster Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Die Union koordiniert das „Akademienprogramm“, das eines der größten und bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland darstellt. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wissenschaft. Die Akademienunion kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen. Eine organisierte Zusammenarbeit der deutschsprachigen Akademien der Wissenschaften gibt es bereits seit über 100 Jahren. Sie geht zurück auf das sogenannte „Kartell“, das 1893 in Leipzig für die Betreuung von über 30 gemeinsamen Akademie-Forschungsvorhaben gegründet wurde.
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Pressebilder
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Wenn Sie die nachfolgenden Bilder für kommerzielle Zwecke nutzen wollen, wenden Sie sich bitte an:
Frau Myriam Hönig, Tel.: 030 / 325 98 73 -70, schaefgen@akademienunion-berlin.de oder
Frau Dr. Annette Schaefgen, Tel.: 030 / 325 98 73 -72, schaefgen@akademienunion-berlin.de
1. Turfanforschung
 | U 3285 verso, Alttürkisches Fragment des Goldglanzsutra
U 3285 An Old Turkish Fragment of the "The Sutra of Golden Light"
Foto: Fotostelle Staatsbibliothek Berlin |
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2. Augustinus-Lexikon
3. Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance
 | | Sammlung della Valle-Capranica 1553; Maarten van Heemskerck, Stich von Hieronymus Cock Collection della Valle-Capranica 1553; Maarten van Heemskerck, engraving by Hieronymus Cock | |
 | | Ansicht des Tabulariums im 16. Jahrhundert: Der Concordiatempel ist unter den Schutthaufen rechts der drei Säulen des Saturntempels begraben. (Étienne Du Perac: I vestigi dell'antichità di Roma raccolti e ritratti in perspettiva da Stefano Duperac parisino, Roma 1575, fol. 2) View of the Tabularium in the 16th century. The Temple of Concordia is buried under a heap of rubble on the right side of the three standing col-umns of the Temple of Saturn.
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4. Corpus Inscriptionum Latinarum
 | | Theodor Mommsen (1817-1903),
Porträt von Franz von Lenbach a. 1897
Theodor Mommsen (1817-1903), portrait by Franz von Lenbach, a. 1897
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 | Abklatsch einer stadtrömischen Inschrift CIL VI 24162 Squeeze of the Roman inscription CIL VI 24162 | |
5. Corpus Vasorum Antiquorum
 | Ein Vasenmaler bei der Arbeit. Fragment einer attischen Trinkschale in Boston A vase-painter at work. Fragment of an attic cup at Boston | |
 | Berthold Fellmann (CVA-Autor, Mitte) bei den Arbeiten am CVA Band Deutschland 77 in den Münchner Antikensammlungen Berthold Fellmann (CVA author, center) during the work on CVA Germany 77 in the Antikensammlungen at Munich | |
 | Hochzeitszug auf einer attischen Schale in Berlin (ausgestellt in der Antikensammlung, Altes Museum) Wedding procession on an Attic cup in Berlin (on display at the Antikensammlung, Altes Museum) | |
6. Forschungen zur Antiken Sklaverei
 | Lukanischer (süditalienischer) Kelchkrater des Amykos-Malers mit Darstellung einer Prügelszene (FO: -Apulien; Zeit: um 400 v. Chr. SMB, Antikensammlung, F 3043, Foto: Ingrid Geske Lucanian (south italian) calyx-krater of the Amykos-painter illustrating the punishment of slaves (Apulia, about 400 BC SMB, Antikensammlung, F 3043, Photo: Ingrid Geske
Rechte: Bildarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz |
7. Sammlung, Kommentierung und Herausgabe von Papyrusurkunden
 | Doppelblatt aus dem Mani-Kodex (Blattgröße 3,5 x 4,5 cm), P. Köln inv. 4780 (5. Jh. n. Chr.) Two-page sheet from the Mani Codex (page size 3.5 x 4.5 cm), P. Köln inv. 4780 (5th cent. AD) | |
8. Thesaurus Cultus et Rituum Antiquorum
 | attisch rotfigurige Trinkschale;
SMB Antikensammlung Inv. 2538,
um 440 v. Chr.
Heiligtum von Delphi, Aigeus befragt das Orakel in Gestalt der auf einem Dreifuß sitzenden Göttin Themis |
9. Historisch-kritische und kommentierte Ausgabe von J.J. Winckelmanns Werken
 | Stich aus Perrier, Segmenta (1638), nach der Knöchelspielerin, damals in der Villa Borghese, Rom Engraving form Perrier, Segmenta (1638), after "Girl Playing with Knuckles", at the Villa Borghese, Rome at the time | |
10. Katalogisierung der Orientalischen Handschriften in Deutschland
 | Hamza-namah. Nordindien, 14./15. Jahrhundert, Blatt 127a: Umar Umayya entführt Mihrnigar, die spätere Frau Hamzas, aus dem Lager des Feindes. Hamza-namah. Northern India, 14th or 15th century, Folio 127a: Umar Umayya abducts Hamza's future wife Mihrnigar from an enemy camp
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Orientabteilung |
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11. Hethitische Forschungen
 | Hethitische Keilschrifttafel mit dem Ritual für die Bestattung des hethitischen Königs. A cuneiform tablet recording a ritual for the burial of the Hittite emperor in the Hittite language
Bildrechte: Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz |
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12. Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie
 | Ausschnitt aus dem Relief „König Assurbanipal in seiner Gartenlaube“ (Nordpalast von Ninive, 7. Jh. v. Chr.) Scene from the relief "Ashurbanipal in his garden" found in the North Palace at Nineveh (around 650 BC) | |
13. Edition Literarischer Keilschrifttexte aus Assur
 | Logo der Forschungsstelle. Bei dem geflügelten Gott im Strahlenkranz handelt es sich wahrscheinlich um den Gott Assur. Nach einem glasierten Orthostaten Tukulti-Ninurtas II. (9. Jh. v. Chr.) Logo of the project. The winged god in the aureole is probably the god Assur. After a glazed orthostat of Tukulti-Ninurta II. (9th century BC) | |
14. Edition des Altägyptischen Totenbuchs vom Neuen Reich bis zur Römerzeit
 | In der Umzeichnung kann der Bearbeiter seine Lesung schwer entzifferbarer Textteile zeigen, Lücken ergänzen und Anmerkungen einfügen - hier ein Text des Papyrus der Ta-temi (Berlin P. 3159). The drawing enables the editor to present his reading of hardly readable passages, to fill in gaps and to add explanatory notes. The example shows a passage | |
 | Der Verstorbene ersticht mit einer Lanze einen Esel, der als Sinnbild des Bösen gilt. Toten-buch-Kapitel 40. Papyrus der Ta-scheret-en-Aset aus der 26. Dynastie (etwa 540 v. Chr.) New York, Institute of Fine Arts With a lance, the deceased kills a donkey as the symbol of evil, Book of the Dead Chapter 40. Papyrus of Ta-scheret-en-Aset, 26th Dynasty (approx. 540 BC) | |
15. Altägyptisches Wörterbuch
 | Totenpapyrus des Pamonth mit einer demotisch geschriebenen Kurzfassung eines der „Bücher vom Atmen“. Unten wird der Tote in Mumiengestalt vom schakalsköpfigen Anubis zum Totengott Osiris gebracht (Pap. Berlin P 1522; 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr.). Funerary Papyrus of Pamonth with an abbreviated version of a "Book of Breathing" written in Demotic. Below, the dead man in the form of a mummy is | |
16. Die Inschriften des ptolemäerzeitlichen Tempels von Edfu
 | Die Ostwand der inneren Umfassungsmauer und die östliche Außenwand des Tempelhauses von Norden gesehen. Die Wän-de geben einen Eindruck von der Textmenge. The east side of the inner girdle wall and the east outer wall of the temple building, as seen from the north. The walls give an idea of the amount of text. | |
 | Sistrum-Szene im 2. Register der Westwand der äußeren Umfassungsmauer mit markierten Textstellen. Sistrum scene, 2nd register on the west side of the outer girdle wall, with marked text passages.
Ausstellungsgestaltung
und Grafik:
böing grüthling // gestaltung
www.bg-gestaltung.de
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