2015

23-2015 | 10.12.2015

Akademien veröffentlichen Stellungnahme zur Stromversorgung der Zukunft

Es gibt zahlreiche sinnvolle Möglichkeiten, die Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien zu stabilisieren. Fast keine Technologie ist alternativlos, fast jede lässt sich zu überschaubaren Mehrkosten ersetzen. Eine Ausnahme sind flexibel befeuerbare Gaskraftwerke. Sie sind das Rückgrat jedes stabilen Energiesystems der Zukunft. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in einer Stellungnahme von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, die heute veröffentlicht wurde.

22-2015 | 02.12.2015

Bildung: Zwischen Humanismus und Ökonomie

Die Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ findet am 10. Dezember 2015 um 18:30 Uhr in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf statt und widmet sich dem Thema Bildung.

21-2015 | 2.11.2015

Bund und Länder fördern Spitzenforschung in den Geisteswissenschaften: Neun neue Projekte im Akademienprogramm 2016

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat auf ihrer Sitzung am 30. Oktober 2015 in Berlin das Akademienprogramm 2016 mit einem Etat von rund 62,9 Millionen Euro beschlossen. Hierdurch können 2016 neun neue Forschungsprojekte aus den Bereichen Ältere und Neuere Geschichte, Philosophie, Theologie, Sprach- und Musikwissenschaften sowie Kunstgeschichte ihre Arbeit aufnehmen.

20-2015 | 20.10.2015

Berlin: Stadt der Zukunft - Stadt des Wissens

Berlin ist mit seinen zahlreichen Wissenschafts- und Kultureinrichtungen maßstabsetzend für neue Entwicklungen in der digitalen Welt. Moderne Informations- und Kommunikationstechniken, eingebettete Systeme und das „Internet der Dinge“ eröffnen der „Zukunftsstadt Berlin“ neue Chancen. Im Rahmen der Veranstaltung „Berlin: Stadt der Zukunft – Stadt des Wissens“ diskutieren Expertinnen und Experten am 26. Oktober 2015 ab 13 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt die digitalen Perspektiven für Berlin. Die gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt statt.

19-2015 | 29.09.2015

Akademien und DFG fordern verantwortlichen Umgang mit den neuen Methoden des genome editing

Effizientere Bakterien und Hefen zur Produktion von Treibstoff und Medikamenten, neue Strategien gegen antibiotikaresistente Keime und innovative Methoden der Pflanzenzüchtung: Neue molekularbiologische Methoden, die gezielte Eingriffe in das Erbgut erlauben, eröffnen vielversprechende Möglichkeiten in Forschung und Anwendung. Gleichzeitig machen die unter dem Begriff genome editing (Veränderung des Genoms) zusammengefassten Methoden einen gesamtgesellschaftlichen Dialog über Chancen und Grenzen ihrer Anwendung notwendig. Darauf weisen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech ─ Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in ihrer Stellungnahme zu „Chancen und Grenzen des genome editing“ hin.

18-2015 | 22.09.2015

Medizinisch gut versorgt im hohen Alter – Akademien fordern evidenzbasierte Therapien für betagte Menschen

Alte Patienten unterscheiden sich häufig körperlich, geistig und in ihren Lebensumständen von jüngeren Patienten. Insbesondere leiden sie oftmals an mehreren Erkrankungen gleichzeitig. Medizinisch versorgt werden sie jedoch meist mit Medikamenten und Therapien, die bei Patienten mittleren Alters mit einer einzelnen Erkrankung erprobt sind. Dies führt zu einer unangemessenen Versorgung, mitunter auch zu einer Gefährdung älterer Patienten. Darauf weisen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech ─ Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in der heute veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme „Medizinische Versorgung im Alter – Welche Evidenz brauchen wir?“ hin. Die Akademien zeigen darin Wege auf, wie eine bessere medizinische Versorgung alter Patienten erreicht werden kann.

17-2015 | 07.09.2015

Die Europäische Union – Zwischen Dauerkrise und „leiser Supermacht“

Die Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ findet am 21. September 2015 ab 18:30 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt und widmet sich dem Thema Europa.

16-2015 | 01.09.2015

Akademienunion unter neuer Leitung

Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt hat am 1. September 2015 das Amt des Präsidenten der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften angetreten. Der Biologe und Mediziner steht nun für drei Jahre an der Spitze des Zusammenschlusses von acht deutschen Wissenschaftsakademien.  Er folgt im Amt auf Prof. Dr. Günter Stock, den Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der das Amt seit 2008 innehatte. Seit 2010 ist Professor Hatt Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, einer der Mitgliedsakademien der Akademienunion. Hanns Hatt lehrt als Ordentlicher Universitätsprofessor am Lehrstuhl für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum und ist einem breiteren Publikum auch durch seine zahlreichen Arbeiten über das Riechen bekannt.

15-2015 | 22.06.2015

Akademien zeigen Innovationspotenziale der Quantentechnologien auf

Quantentechnologien sind ein relativ junges Forschungs- und Entwicklungsfeld, das ein hohes Innovationspotenzial besitzt. Anwendungsperspektiven gibt es zum Beispiel in den Bereichen Quantencomputer, Kryptografie oder hochpräzises GPS (Global Positioning System). Um diese wissenschaftlich und wirtschaftlich vielversprechenden Aussichten des Forschungsgebiets nutzen zu können, ist eine stärkere Verzahnung von Grundlagenforschung, Entwicklung und Anwendung notwendig. Darauf weisen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech ─ Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in der gemeinsamen Stellungnahme „Perspektiven der Quantentechnologien“ hin, die heute veröffentlicht wurde.

14-2015 | 16.06.2015

Länger und gesünder leben – Akademien formulieren Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Gesundheitsförderung in Deutschland und den Umgang mit globalen Herausforderungen

Im Bereich Public Health – der bevölkerungsweiten Förderung von Gesundheit und Prävention von Krankheiten – sind in den vergangenen Jahrzehnten große Erfolge erzielt worden: Das Zurückdrängen von HIV, der Kampf gegen Herz-Kreislauferkrankungen und der Nichtraucherschutz sind drei Beispiele. Um die Potenziale von Public Health noch besser auszuschöpfen, braucht es in Deutschland weitere politische Unterstützung, die Weiterentwicklung der Forschungsstrukturen und ein stärkeres internationales Engagement. Darauf weisen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech ─ Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in der heute veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme „Public Health in Deutschland ─ Strukturen, Entwicklungen und globale Herausforderungen“ hin.

13-2015 | 11.06.2015

Wie bleibt unsere Versorgung sicher? Diskussionsforum des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“

Bis zum Jahr 2050 soll die Stromversorgung in Deutschland überwiegend auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Doch wie überrückt man die „dunklen Flauten“ – jene Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Wie sicher wäre ein dezentral organisiertes Energiesystem, das über das Internet gesteuert wird? Und woher kommen die metallischen Rohstoffe für Netzausbau und Stromspeicher? Diese und weitere Fragen waren Thema beim Diskussionsforums Energie.System.Wende. am 11. Juni in Berlin. Unter dem Motto „Wie bleibt unsere Versorgung sicher?“ stellten sich Mitglieder des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) der Diskussion mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

12-2015 | 11.06.2015

Wissenschaftsakademien bieten Orientierungshilfe in der kontrovers geführten Staatsschulden-Debatte

Seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008, der Verankerung der Schuldenbremse im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 2009 und der Schuldenkrise einiger Eurostaaten seit 2010 wird das schon lange virulente Streitthema „Staatsschulden“ in der öffentlichen Debatte noch intensiver diskutiert. Dazu wurde heute in Berlin der Bericht „Staatsschulden: Ursachen, Wirkungen und Grenzen“ vorgestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mehrheitlich der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und den in der Akademienunion zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien angehören, geben in dem Bericht Antworten auf grundsätzliche Fragen der Staatsverschuldung. Sie wollen damit zur Versachlichung der oft auch emotional geführten Diskussion beitragen.

11-2015 | 26.05.2015

Exzellenzforschung an den europäischen Wissenschaftsakademien

Umfassende Studie ermittelt Potentiale, Infrastrukturen und Kooperationsmöglichkeiten

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der europäische Akademienzusammenschluss ALLEA haben kürzlich eine Studie zu geistes- und sozialwissenschaftlicher Grundlagenforschung an den Wissenschaftsakademien und ähnlichen Forschungseinrichtungen in Europa veröffentlicht. Mithilfe einer Umfrage, an der sich über 600 Projekte aus 31 Ländern in Europa beteiligt haben, wurden Daten über die Struktur und die Ausstattung der Forschungsprojekte erhoben, ausgewertet und Potenziale für internationale Kooperationen untersucht.

ALLEA-2015 | 13.05.2015

Wissenschaftliche Politikberatung: EU-Kommissionspräsident Juncker kündigt enge Zusammenarbeit mit den Akademien an

Die EU-Kommission hat am 13. Mai 2015 im Kollegium einen neuen Mechanismus zur wissenschaftsbasierten Politikberatung beschlossen. Hierzu möchte sie eng mit den Akademieverbünden in Europa zusammenarbeiten. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker folgte damit dem Vorschlag von Forschungskommissar Carlos Moedas.

10-2015 | 05.05.2015

Künstlerkult, Starkult. Phänomen oder kalkulierte Strategie?

Die Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe "Geisteswissenschaft im Dialog" findet am 21. Mai 2015 ab 19:00 Uhr in der Bundeskunsthalle in Bonn statt und widmet sich der Frage des Künstler- und Starkultes unter besonderer Berücksichtigung von Michelangelo und Lagerfeld.

09-2015 | 04.05.2015

Akademienunion wählt neuen Vorstand

Das Präsidium der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften wählte am 28. April 2015 den Präsidenten der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und derzeitigen Vizepräsidenten der Akademienunion, Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten. Er folgt somit im Amt auf Prof. Dr. Günter Stock, den Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der nach fast acht Jahren an der Spitze der Akademienunion aus dem Amt scheiden wird. Als neuen Vizepräsidenten wählte das Präsidium ebenfalls einstimmig den Präsidenten der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Prof. Dr. Edwin Kreuzer.

Der neue Vorstand wird am 1. September 2015 sein Amt antreten.

07-2015 | 29.04.2015

Alte Welt heute - Perspektiven und Gefährdungen

Akademientag am 11. Mai 2015 in Berlin

"Alte Welt heute - Perspektiven und Gefährdungen" - diesem Thema widmet sich der diesjährige Akademientag, zu dem am Montag, 11. Mai 2015, die acht in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien nach Berlin einladen. Die Bedeutung antiken Kulturguts für unsere Gesellschaft wird von renommierten Expertinnen und Experten in Vorträgen und Diskussionsrunden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Ausgewählte Forschungsvorhaben präsentieren ihre Projekte und laden mit interaktiven Angeboten zum Mitmachen und Entdecken ein.

06-2015 | 27.04.2015

Günter Stock als ALLEA-Präsident bestätigt

Prof. Dr. Günter Stock steht für weitere drei Jahre an der Spitze von „All European
Academies“ (ALLEA). ALLEA ist der Zusammenschluss von 58 Wissenschafts-akademien aus 40 europäischen Ländern. Die Mitgliedsakademien
wählten am 24. April auf ihrer Generalversammlung in Lissabon den Physiologen
Prof. Dr. Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften und Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, erneut zu ihrem Präsidenten.

05-2015 | 25.03.2015

Akademien veröffentlichen Stellungnahme „Die Energiewende europäisch integrieren“

Für einen wirksamen Klimaschutz müssen ausreichend viele Staaten ihren Treibhausgasausstoß reduzieren. Die Europäische Union sollte deshalb mit einer abgestimmten Energie- und Klimapolitik ein international anschlussfähiges Modell etablieren, an das andere Wirtschaftsräume anknüpfen können. Daher sprechen sich acatech Leopoldina und Akademienunion in ihrer Stellungnahme "Die Energiewende europäisch integrieren" dafür aus, die deutsche Energiewendepolitik stärker mit der europäischen Energie- und Klimapolitik zu verzahnen. Zentral sind dabei die Stärkung des Europäischen Emissionshandelssystems, seine Ausweitung über den Energiesektor hinaus sowie ein gestärkter Strombinnenmarkt.

04-2015 | 20.02.2015

Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ analysiert Wechselwirkungen im Energiesystem

Im Zuge der Energiewende soll in Deutschland eine nachhaltige Energieversorgung aufgebaut werden, die sowohl sicher als auch bezahlbar bleibt. Politische Maßnahmen zur Umsetzung dieses Transformationsprozesses haben jedoch häufig nicht beabsichtigte Effekte. Die Analyse „Wechselwirkungen im Energiesystem“ zeigt Wirkmechanismen im Energiesystem anhand ausgewählter Beispiele auf. Die entstehenden Effekte werden erläutert und im Sinne der energiepolitischen Ziele Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit analysiert.

03-2015 | 06.02.2015

Lebensqualität angesichts unheilbarer Erkrankungen: Akademien fordern bessere Palliativversorgung in Deutschland

In Deutschland bestehen im internationalen Vergleich immer noch erhebliche Defizite in der Palliativversorgung. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften empfehlen deshalb Maßnahmen, um eine qualitativ hochwertige, flächendeckende und evidenzbasierte Palliativversorgung zu erreichen. Um die Hilfe für Betroffene auf medizinischer, sozialer, psychischer und spiritueller Ebene gleichermaßen zu stärken, muss die interdisziplinäre Forschung zur Palliativversorgung nachhaltig entwickelt werden. Bei der Gestaltung der Forschungsagenda sollten Patienten und ihre Angehörigen eingebunden werden. Die Stellungnahme "Palliativversorgung in Deutschland: Perspektiven für Praxis und Forschung" wurde heute in Berlin vorgestellt.

02-2015 | 22.01.2015

Orientierung und Entscheidungshilfe: Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ veröffentlicht Analyse „Zur Interpretation von Energieszenarien“

Energieszenarien können in der Diskussion zur Energiewende Orientierung bieten und Entscheidungen unterstützen. Fehlende Transparenz sowie die Vielzahl und Heterogenität der verfügbaren Szenariostudien erschweren es jedoch, sie angemessen zu interpretieren und zu bewerten. Mit der Analyse "Zur Interpretation von Energieszenarien" legen die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Szenarien" des interdisziplinären Akademienprojekts "Energiesysteme der Zukunft" eine Handreichung vor, die Chancen und Grenzen solcher Szenarien verdeutlicht.

01-2015 | 20.01.2015

Englisch in der Wissenschaft. Bedroht die Einsprachigkeit die Vielfalt und Qualität von Wissenschaft und Forschung?

Die Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe "Geisteswissenschaft im Dialog" findet am 6. Februar 2015 ab 18:30 Uhr in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig statt und widmet sich der Frage nach der Rolle der englischen Sprache in der Wissenschaft.


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