Erstes Forum der „Stiftung Neue Verantwortung“
Junge Führungskräfte erarbeiten Empfehlungen für die Bundesregierung
BERLIN. Der Think Tank „Stiftung Neue Verantwortung“ hat im November mit dem „Forum 2008“ die Arbeitsphase des ersten Jahrgangs ausgezeichneter Nachwuchskräfte initiiert. Insgesamt 104 ausgewählte junge Führungskräfte aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, aus Verwaltung und Politik, der Kultur, dem Sport – kurz: aus allen gesellschaftlich relevanten Bereichen – kamen für drei Tage nach Berlin.
Sie fanden sich in Arbeitsgruppen zusammen, in denen sie während der nächsten zehn Monate neue Ideen entwickeln und Empfehlungen ausarbeiten werden. Unterstützt durch jeweils einen Fellow, brüten sie nun zum Beispiel über neue Empfehlungen für eine Parteiendemokratie, die neue sicherheits- und friedenspolitische Rolle Deutschlands im 21. Jahrhundert, über deutsche Umwelttechnologien in der globalen Umweltschutzpolitik, die Finanzierung eines klimaeffizienten Deutschland, aber auch über Weiterbildungsstrategien für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Zukunft der Lehrerausbildung.
Ziel ist es, die in den fach- und berufsübergreifend zusammengesetzten Arbeitsgruppen entwickelten Ideen zu einem Gesamtbericht zusammen zu fassen, der der Bundesregierung übergeben werden soll. Trägereinrichtungen der Stiftung Neue Verantwortung sind die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, die Deutsche Akademie für Technikwissenschaften acatech, der Bundesverband der Deutschen Industrie, Egon Zehnder International und der Deutsche Olympische Sportbund. (Hg.)
Kontakt:
Myriam Hönig
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Büro Berlin
Markgrafenstraße 37
10117 Berlin
Tel.: 030 / 325 98 73 70
