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BONN. Rohstoffversorgung, Nachhaltigkeit, Klimawandel nur wenige Themen werden in unserer Gesellschaft zurzeit intensiver diskutiert als diese Fragen rund um die Zukunft des „Systems Erde“ als Lebensraum des Menschen. Häufig scheint es dabei, als seien die Probleme ausschließlich naturwissenschaftlich und ökonomisch anzugehen. Was aber ist aus einer breiten interdisziplinären Debatte dieses Themas zu gewinnen, und wie steht es um den Beitrag, den die Geisteswissenschaften dazu leisten können?
Die Podiumsdiskussion „Aus dem Vollen schöpfen? Rohstoffgewinnung, Lebensqualität und Nachhaltigkeit“ des Projekts „Geisteswissenschaft im Dialog“ stellte sich kürzlich bewusst dieser Frage und diskutierte die Bedeutung der Rohstoffe für den Menschen aus kulturgeschichtlicher, geologischer, philosophischer und ökonomischer Perspektive. Mit dieser Veranstaltung setzte das Projekt „Geisteswissenschaft im Dialog“ sein Frühjahrsprogramm fort. Folgen werden Podiumsdiskussionen zur Frage nach „der“ Wissenschaftssprache in Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Ludwig-Maximilians-Universität München (6. Mai 2008, LMU München) und nach der Bedeutung, die dem in diesem Jahr vieldiskutierten „Umbruch ’68“ zuzusprechen ist (28. Mai 2008, Institut für Deutsche Sprache, Mannheim).
„Geisteswissenschaft im Dialog“ ist ein gemeinsames Projekt der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Leibniz-Gemeinschaft, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan. (rb.)
Kontakt:
Ruth Bendels
Projektleiterin Geisteswissenschaft im Dialog
Leibniz-Gemeinschaft
Eduard-Pflüger-Straße 55 53113 Bonn
Tel.: 0228 / 30 81 52 16
bendels@leibniz-gemeinschaft.de
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