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BERLIN. Der 19. Juni 2008 wird der von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften organisierte „Akademientag zur Mathematik“ sein. An diesem Tag werden Mathematiker aus den Akademien mit Schülern, Lehrern und weiteren Wissbegierigen die Mathematik hinter den Klimamodellen diskutieren; sie erklären, mit welchen mathematischen Methoden Bilder erzeugt werden, wie lange Primzahlen das Internet noch schützen und bieten unter dem schelmischen Titel „Wie komme ich am schnellsten in die Akademie?“ Optimierung zum Mitmachen an. Außerdem präsentiert der Bildhauer Klaus Becker Algorithmen aus Stein, gibt es ein spannendes Filmprogramm und die Ausstellung „Mathematik für alle Sinne zum Hören, Sehen, Basteln und Staunen“. Ort des Geschehens wird die gesamte Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften sein (Jägerstr. 22-23 in Berlin-Mitte).
Dem Akademientag zur Mathematik wird am Abend des 19. Juni eine festlich gestaltete Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin folgen, die der Mathematik als Kunst und Kulturgut gewidmet ist. Studierende der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ spielen Szenen aus „Der Beweis“ von David Auburn, die Pianistin Heather O’Donnell gibt „Regulairregulair“ sowie „Versatzstücke“ von Orm Finnendahl zum Besten, und die Mathematiker Rudolf Taschner und Don Zagier sprechen über „die Kunst der Zahlen“. Der Nobelpreisträger Gerhard Ertl wird eine Ansprache halten und den Gewinnern der Akademienpreisaufgabe zur Mathematik ihre Preise überreichen.
Der Akademientag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Arbeitgeberverband GESAMTMETALL im Rahmen seiner Initiative THINK ING. (www.think-ing.de). Er wird eine von rund 50 Veranstaltungen sein, die die acht in der Union zusammengeschlossenen Akademien der Wissenschaften in diesem Jahr in der gesamten Republik anbieten. Sie wollen dabei zeigen, dass Mathematik ein zentrales Bildungs- und Kulturgut unserer Gesellschaft ist, das keinesfalls langweilig ist und sogar Spaß machen kann. (Hg.)
Das Tagesprogramm am 19. Juni 2008
findet statt in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22-23 in Berlin-Mitte. Es steht allen Interessierten offen; Gruppen müssen sich allerdings unbedingt anmelden bei Myriam Hönig, Tel. 030 / 325 987-370.
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„Erfahrung Mathematik“
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| 13 bis 14 Uhr: |
Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher: „Mathematische Experimente“
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14.15 bis 15 Uhr:
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Prof. Dr. Johannes Buchmann: „Primzahlen schützen das Internet aber wie lange noch?“ |
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15.15 bis 16 Uhr:
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Prof. Dr. Willi Jäger: „Mache Dir ein Bild mit Mathematik mathematische Methoden, Bilder zu erzeugen und zu verarbeiten“
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16 bis 16.20 Uhr:
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„Algorithmen in Stein“ die (Mathematik) Kunst des Bildhauers Klaus Becker (mit Film und Erläuterungen des Künstlers)
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16.30 bis 18 Uhr:
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Prof. Dr. Martin Grötschel: „Wie komme ich am schnellsten in die Akademie? Optimierung zum Mitmachen“
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„Aus der Werkstatt der Mathematik“ |
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13 bis 14 Uhr:
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Prof. Dr. Rupert Klein: „Klimawandel mathematisch gesehen“
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14.15 bis 15.45 Uhr:
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Andreas Loos und Prof. Dr. Dierck Schleicher: „Harte Nüsse: spannende Preisaufgaben aus 150 Jahren Mathematik“
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Rahmenprogramm
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14 bis 18 Uhr:
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Demonstrationen zum Mitmachen für die Primzahlen (Kryptografie) und die bildgebenden Verfahren
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14 bis 17.45 Uhr zu jeder vollen Stunde:
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Filmprogramm: „Mathematik im Film - berühmte Probleme, geniale Wissenschaftler und die besten Mathematikvideos" (etwa 45 Minuten), zusammengestellt von Prof. Dr. Martin Aigner und Prof. Dr. Konrad Polthier. |
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13 bis 18 Uhr:
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„Mathematik für alle Sinne - zum Hören, Sehen, Basteln und Staunen“, eine Ausstellung von Prof. Dr. Ehrhard Behrends |
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13 bis 18 Uhr:
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„Alles ist Zahl“, Wanderausstellung zum Faszinosum Mathematik von Gesamtmetall / THINK ING.
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Die abendliche Festveranstaltung am 19. Juni 2008
findet im Deutschen Technikmuseum Berlin statt. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Einladung erforderlich.
Nach einer Begrüßung durch den Direktor des Technikmuseums, Prof. Dr. Dirk Böndel, und durch den Präsidenten der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Prof. Dr. Günter Stock, erwartet die Gäste
- Mathematik und Bildung: Ansprache des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Gerhard Ertl mit Preisverleihung
- Mathematik und Theater: Szenen aus „Der Beweis“ von David Auburn, gespielt von Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“
- Mathematik als „Kunst der Zahlen“ ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Don Zagier und Prof. Dr. Rudolf Taschner
- Mathematik und Musik: „Regulairregulair“ und „Versatzstücke Satz 2 und Satz 4“ von Orm Finnendahl, gespielt von Heather O’Donnell
Kontakt:
Myriam Hönig
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Büro Berlin
Markgrafenstraße 37
10117 Berlin
Tel.: 030 / 325 98 73 70
hoenig@akademienunion-berlin.de
www.akademienunion.de
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