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BERLIN. In der bundesdeutschen Wissenschaftslandschaft fehlt eine nachträgliche Exploration und Selbstreflexion, die sich empirisch und konzeptuell mit der am stärksten auf die Forschung bezogenen Zweiten und Dritten Förderlinie der Exzellenzinitiative befasst (Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte). Diese Lücke schließt nun die auf drei Jahre befristete Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Exzellenzinitiative“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Die Arbeitsgruppe wird sich unter Federführung von Stephan Leibfried mit grundsätzlichen Fragen der Forschungsförderpolitik und ihren intendierten und nicht intendierten Wirkungen auf das Universitätssystem befassen. Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Jutta Almendinger, Jürgen Gerhards, Ingolf Volker Hertel, Reinhard F. Hüttl, Friedhelm Neidhardt, Dieter Simon, Günter Stock, Andreas Voßkuhle und Peter Weingart sowie Stefan Hornborstel als externer Experte.
In den fünf Arbeitsbereichen zu den Themen Internationaler Vergleich, Erfolgreiche Cluster, Abgelehnte Cluster, Dritte Förderlinie, Evaluationspolitik arbeiten darüber hinaus die Mitglieder Christoph Möllers, Joachim Sauer und Johann-Dietrich Wörner mit. Beratend beteiligt sind Francois Diederich und Jürgen Mlynek sowie eine Reihe externer Experten einschließlich Nachwuchswissenschaftler.
Kontakt:
Gisela Lerch
Leiterin der Abteilung Kommunikation und Information der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Jägerstraße 22/23 10117 Berlin
Tel.: 030 / 20370-657
glerch@bbaw.de
www.bbaw.de
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