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Aktuelles
Eine Expedition zur Seidenstraße
Termine


Anfang Juni 2008
Rückkehr der Forscher aus Pakistan


21. November 2008 bis 15. März 2009
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich-Ebert-Allee 4, Bonn. Täglich ab 10 Uhr, montags geschlossen.

Ausstellung „Gandhara – das buddhistische Erbe Pakistans. Legenden, Klöster und Paradiese“

Die buddhistische Kunst Gandharas erscheint dem westlichen Blick seltsam bekannt, ihr westliches Erbe ist offenkundig. Gandhara bezeichnet eine Region im heutigen Pakistan, deren Verbindung zur griechischen Kultur durch die weitläufigen Eroberungen Alexander des Großen (330 v. Chr.) und seine lokalen Nachfolger begründet wurde und die letztlich im Handel entlang der Seidenstraße zwischen zum römischen Reich sowie Ost- und Südasien münden sollte. Auch der aus Indien kommende Buddhismus verbreitete sich entlang der Seidenstraße.

Rund 270 einzigartige Objekte, darunter handwerklich meisterhaft gefertigte Steinskulpturen, filigran ausgearbeitete Reliefs, kostbare Münzen und prachtvoller Goldschmuck entführen in die Blütezeit der Kunst Gandharas vom ersten bis fünften Jahrhundert n.Chr. Die Präsentation beleuchtet unterschiedliche Aspekte der künstlerischen Arbeit Gandharas unter der Herrschaft der Kushana und lässt das außergewöhnliche kulturelle Erbe dieser Region, einem Schmelztiegel der Kulturen, vor unseren Augen aufleben.

Im Mittelpunkt der Ausstellung, die erstmals in Deutschland zu sehen ist, stehen die Reliefs, die das Leben des Buddha darstellen. Die Ausstellung spannt einen weiten Bogen – von der Etablierung der griechischen Kultur in der Region bis zum Erbe der Kultur Gandharas Zentralasien und dem östlichen Afghanistan. Letzteres wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als die in Fels gehauenen größten Buddhastatuen der Welt in Bamiyan von den Taliban im März 2001 gesprengt wurden.

Die Forschungsstelle zum Karakorum-Highway der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist an der Gandhara-Ausstellung beteiligt.

Besucherinformation der Bundeskunsthalle:
Tel.: 0228 / 9171-0


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Myriam Hönig (v.i.S.d.P.)
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