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HEIDELBERG. Junge Wissenschaftler sind erneut eingeladen, sich an der Ausschreibung zum Heidelberger Akademie-Kolleg „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ (WIN-Kolleg) zu beteiligen. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften fördert seit mehr als fünf Jahren herausragende Nachwuchsforscher in Baden-Württemberg und darüber hinaus, die sich in fachübergreifenden Forschungsprojekten zu Arbeitsgruppen zusammenfinden, indem sie ihnen finanzielle Unterstützung und wissenschaftliche Beratung bietet. Bisher wurden und werden insgesamt zehn Forschungsgruppen in den drei Themenschwerpunkten „Gehirn und Geist“, „Kulturelle Grundlagen der europäischen Einigung“ und „Der menschliche Lebenszyklus biologische, gesellschaftliche, kulturelle Aspekte“ gefördert. Die Akademie finanziert für jede Gruppe bis zu drei Mitarbeiterstellen sowie die notwendigen Sachausgaben.
In einer vierten Ausschreibungsrunde, für die für drei bis maximal fünf Jahre lang ca. 500.000 Euro jährlich zur Verfügung stehen, können junge Wissenschaftler, die sich bereits durch herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet haben, einen Antrag auf Förderung ihrer geplanten Forschungen stellen. Die Antragsteller sind in der Wahl des Themas ihrer Forschungsgruppe frei. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um ein Thema handelt, das von fächerübergreifendem Interesse ist und in der beantragenden Forschergruppe interdisziplinär bearbeitet wird.
Persönliche Voraussetzungen der künftigen Kollegiaten: Sie sind
promoviert oder bereits habilitiert
bei der Aufnahme nicht älter als 35 Jahre
noch nicht auf eine Lebenszeitprofessur berufen
Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit jeder Gruppe muss in Baden-Württemberg liegen.
Die Akademie bietet den Gruppen und den einzelnen Kollegiaten die aktive Unterstützung ihrer Mitglieder zur erfolgreichen Verwirklichung des jeweiligen Forschungszieles an.
Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden aufgefordert, bis zum 31. Dezember 2007 eine Projektskizze im Umfang von zwei bis drei Seiten bei der Heidelberger Akademie der Wissenschaften einzureichen. Die Akademie wird unter den eingereichten Skizzen eine Vorauswahl treffen und die dabei erfolgreichen Bewerber um einen ausgearbeiteten Antrag bitten.
Kontakt:
Dr. Marion Freerk
Wissenschaftliche Koordinatorin der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Karlstraße 4
69117 Heidelberg.
Tel.: 06221 / 54-3265 bzw. -66
HAW@adw.uni-heidelberg.de.
www.haw.baden-wuerttemberg.de
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