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BERLIN. Akademische Preisfragen sind Kinder der Aufklärung. Keine Akademie, die etwas auf sich hielt, versäumte es im 18. Jahrhundert, einem gebildeten Publikum Fragen der Zeit zu stellen. Die Junge Akademie ist neugierig und will mit ihrer siebten Preisfrage den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft weiter anfachen. Sie fragt in diesem Jahr: „Wovon träumen wir?“ Noch bis zum 31. Dezember 2007 kann jeder, der sich dazu berufen fühlt, auf die Preisfrage antworten. Für die beste Idee winken 5000 Euro.
Teilnehmen kann jeder mit Ausnahme von Mitgliedern der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Die Form der Antwort ist nicht vorgegeben: Sie kann ein Experiment sein, eine wissenschaftliche Abhandlung, ein Essay, ein Gedicht, eine Erzählung. Alles, was dem Antwortenden angemessen erscheint. Sofern die Antwort in deutscher Sprache verfasst ist, 30.000 Anschläge nicht überschreitet und bislang unveröffentlicht blieb. Möglich sind auch eine Komposition, ein Foto, eine Installation, ein Video, eine Skulptur. Oder eine Kombination aus verschiedenen Elementen.
Für die besten Arbeiten vergibt die Jury der Jungen Akademie drei Preise: ein erster Preis in Höhe von 5000 Euro, ein zweiter Preis in Höhe von 2500 Euro und ein dritter Preis in Höhe von 1500 Euro. Das Preisgeld wird von der Commerzbank-Stiftung zur Verfügung gestellt. Die Preisverleihung findet bei der Festveranstaltung der Jungen Akademie im Sommer 2008 statt.
Texte sollen in achtfacher Kopie eingereicht und Bildern, Skulpturen oder anderen Objekten eine Abbildung beigelegt werden. Die Arbeiten dürfen keinen Hinweis auf den Urheber enthalten und sollen daher anonymisiert mit einem separaten, den Absender kenntlich machenden Anschreiben versandt werden.
Plakat
Kontakt
Geschäftsstelle der Jungen Akademie
Stichwort „Preisfrage“
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin.
Tel.: 030 / 203 70 650
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