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BERLIN. Der Bedarf an wissenschaftlicher Politikberatung wächst und die Frage nach der Güte der Beratung wird zunehmend dringlicher. Aus unterschiedlichsten Perspektiven widmen sich daher Wissenschaftler verschiedener Disziplinen sowie Politiker, Wissenschaftsjournalisten und Literaten im soeben erschienenen Heft 18 der „Gegenworte“ (Herbst 2007) diesem Problem. Die neue Ausgabe ist überschrieben mit dem Titel „Rat und Tat Politikberatung im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“. Die „Gegenworte“ werden von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben.
Aus dem Inhalt:
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Renate Künast stellt sich den Fragen der Redaktion und sagt, was sie von den Experten erwartet. Strategien zur wissenschaftlichen Politikberatung diskutieren Günter Stock, Peter Weingart, Justus Lentsch und Carl Friedrich Gethmann. Risikosteuerung untersucht Ortwin Renn, und Jens Reich blickt zurück auf den Nationalen Ethikrat. Der Sicherheitsberatung nimmt sich Gunther Hellmann an. Reinhard F. Hüttl plädiert für eine Nationale Akademie der Wissenschaften. Astrid Epp nimmt Alltagsrisiken unter die Lupe. Stefan Böschen rät zur gesellschaftlichen Selbstberatung. Stephan Johannes Seidlmayer erinnert an die Beratungsresistenz der Pharaonen. Zur Instrumentalisierung von Hartz und Experten äußert sich Katja Patzwaldt. Felix Wassermann entwirft das Porträt des politischen Beraters. Der Romanautor Jürg Beeler würdigt Blaise Pascal und Cleopatras Nase. Michael Zürn erläutert das Konzept ,Governance’. Als Macht ohne Verantwortung werden die Beratungsfirmen von Thomas Leif gesehen. Alexander Bogner und Wolfgang Menz entdecken Expertendissens und Bastelkonsens. Janina V. Curbach beschäftigt sich mit den Nichtregierenden. Hans Richard Brittnacher interessiert sich für Seni als Berater Wallensteins, und Tim B. Müller analysiert die Politikberatung in den USA. Mit einer Einführung und Dokumentation.
Die „Gegenworte“ erscheinen halbjährlich im Akademie Verlag Berlin, jeweils im Frühjahr und im Herbst, und können zum Einzelheft-Preis von 9 Euro bzw. zum Abonnenten-Preis von 16 Euro zzgl. Versandkosten für zwei Hefte pro Jahr beim Zeitschriftenservice der Oldenbourg Verlagsgruppe bezogen werden, Postfach 801360, D-81 613 München. Tel.: 089 / 450 51-229, E-Mail: reichelt@oldenbourg.de.
Kontakt:
Redaktion der Gegenworte
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin.
Tel.: 030 / 203 70-260
gegenworte@bbaw.de.
www.gegenworte.org
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