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BERLIN. Akademische Preisfragen sind Kinder der Aufklärung. Keine Akademie, die etwas auf sich hielt, versäumte es im 18. Jahrhundert, einem gebildeten Publikum Fragen der Zeit zu stellen. Die Junge Akademie ist neugierig und will versuchen, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft auf neue alte Weise anzufachen. Und fragt in diesem Jahr: „Wer hat die Wahl?“ Noch bis zum 31. Dezember 2006 kann jeder, der sich dazu berufen fühlt, auf die Preisfrage antworten. Für die beste Idee winken 5000 Euro.
Teilnehmen kann jeder mit Ausnahme von Mitgliedern der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Die Form der Antwort ist nicht vorgegeben: Sie kann ein Experiment sein, eine wissenschaftliche Abhandlung, ein Essay, ein Gedicht, eine Erzählung. Alles, was dem Antwortenden angemessen erscheint. Sofern die Antwort in deutscher Sprache verfasst ist, 30.000 Anschläge nicht überschreitet und bislang unveröffentlicht blieb. Möglich sind auch eine Komposition, ein Foto, eine Installation, ein Video, eine Skulptur. Oder eine Kombination aus verschiedenen Elementen.
Für die besten Arbeiten werden drei Preise vergeben: ein erster Preis in Höhe von 5000 Euro, ein zweiter Preis in Höhe von 2500 Euro und ein dritter Preis in Höhe von 1500 Euro. Das Preisgeld wird von der Commerzbank-Stiftung gestiftet.
Kontakt
Geschäftsstelle der Jungen Akademie
Stichwort „Preisfrage“
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
Tel.: 030 / 203 70 650
office@diejungeakademie.de
www.diejungeakademie.de
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