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KAIRO. Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist von der Generalversammlung des InterAcademy Panel (IAP) ins Executive Committee gewählt worden. Diesem Komitee werden von 2007 bis 2009 Vertreter der Wissenschaftsakademien der folgenden Länder angehören: Australien, Deutschland, Großbritannien, Japan und die Niederlande für die Industrieländer sowie Brasilien, Kuba, Malaysia, Ägypten, Senegal und Bangladesch für die Schwellenländer. Deutschland ist somit erstmals in diesem Gremium vertreten. Das IAP ist ein weltweites Netzwerk von derzeit 94 Wissenschaftsakademien. Das Hauptziel des IAP ist es, ihre Mitgliedsakademien weltweit in ihrer Aufgabe zu stärken, Bürger und Politiker ihrer Länder in kritischen Fragen wissenschaftlich zu beraten.
Das Executive Committee leitet die Angelegenheiten des IAP zwischen den nur alle drei Jahre stattfindenden Generalversammlungen und setzt die dort beschlossenen strategischen Ziele in die Tat um. Dazu kann es Komitees berufen sowie Programme und Projekte initiieren. Als Vorsitzende fungieren weiterhin Zhu Chen aus China und künftig auch Howard Halper aus Kanada.
Prof. Dr. Gerhard Gottschalk, der Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, wertet es als einen großen Erfolg, dass Deutschland nun in diesem Gremium vertreten ist. „Das entspricht einer Wahl vom Parlament in die Regierung“, kommentiert er die Bedeutung dieser Wahl.
Derzeitige IAP-Programme sollen unter anderem helfen, Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, die Ausbildung der Kinder sicherzustellen, die gesundheitliche Aufklärung von Frauen zu fördern und die Akademien dabei zu unterstützen, ihre Kapazitäten zu erweitern. Die IAP-Initiativen gelten derzeit den Themen Biosicherheit, freier Zugang zu wissenschaftlicher Information, Umgang mit Naturkatastrophen und mit gentechnisch veränderten Organismen.
Kontakt
Myriam Hönig
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften,
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