Einzigartige Mozart-Exponate
„Theater um Mozart“ – Pressekonferenz zur Sonderausstellung anlässlich des 250. Geburtstages von W.A. Mozart

HEIDELBERG. Seltene Originalhandschriften des Musikgenies Mozart sowie frühe Bühnenbildentwürfe der Zauberflöte sind vom 19. September bis 19. November 2006 in Schwetzingen und Heidelberg anlässlich des Mozartjahres zu sehen. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist einer der Veranstalter der Sonderausstellung und lädt daher am 15. September 2006, 11 Uhr, zur Pressekonferenz ins Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg (Schiffsgasse 10) ein.

„Die Sonderausstellung ist die größte in Süddeutschland und versammelt einzigartige Exponate aus Salzburg, Wien, Berlin und München, wie sie in dieser Auswahl noch nie gezeigt wurden“, sagt Dr. Bärbel Pelker von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, die Koordinatorin der Ausstellung. „Besonders hat uns die Zusage aus Salzburg gefreut, dass wir einige Mannheimer Briefe Mozarts im Original zeigen dürfen, die ansonsten nur noch im Tresor der Stiftung Mozarteum ruhen.“

Initialzündung der Ausstellung, deren Vorbereitung mehr als ein Jahr in Anspruch nahm, war die wissenschaftliche Beschäftigung mit der wechselvollen Geschichte des Schlosstheaters in Schwetzingen. 1753 eröffnet, ist es nicht nur eines der ältesten erhaltenen Rangtheater weltweit, sondern auch ein „echtes Mozarttheater”. Denn Mozart erlebte hier auf der „großen Wunderkindreise“ zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester Nannerl im Sommer 1763 eine Schauspielaufführung mit.

Der Titel „Theater um Mozart“ ist deshalb bewusst doppeldeutig angelegt. Es geht um Mozarttheater in Europa und um Theatermaschinerie der Mozartzeit, die durch den Nachbau einer 3,60 Meter großen, funktionstüchtigen Kulissenbühne zu erleben ist; es geht aber auch um sein populärstes Bühnenwerk „Die Zauberflöte“ und um das Theater, das um Mozart gemacht wurde und wird – angefangen von der Mythologisierung des Komponisten im 19. Jahrhundert bis hin zu kitschigen und kuriosen Produkten der Gegenwart.

Eigens zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch mit dem Titel „Theater um Mozart“, das mit über 300 fast durchweg farbigen Abbildungen die Exponate zeigt und Beiträge renommierter Mozartfachleute enthält. Es wird bei der Pressekonferenz vorliegen.

Veranstalter sind die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg, das Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Mannheim, die Stadt Schwetzingen und die Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.


Kontakt
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Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Karlstr. 4
69117 Heidelberg
Tel.: 06221 / 54 34 00
E-Mail: johannes.schnurr@urz.uni-heidelberg.de
Internet: www.haw.baden-wuerttemberg.de
und www.theater-um–mozart.de

sowie

Dr. Bärbel Pelker von der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik
Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Karlstr. 4
69117 Heidelberg
Tel.: 06221 / 54 27 28
E-Mail: baerbel.pelker@urz.uni-heidelberg.de



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