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Es sagt aus alten Tagen
„Die Inschriften des ehemaligen Landkreises Querfurt“

LEIPZIG. Sie begegnen einem überall, auf jeder Burg, in jeder Stadt: deutsche Inschriften. Doch oft sind diese einzigartigen Quellen auf Stein, Holz, Keramik, Glas, Textilien und Leder bereits so verwittert oder verwaschen, dass sie kaum mehr lesbar sind. Um sie weiterhin für Geschichte, Kunstgeschichte, Volkskunde, Theologie und die Sprachwissenschaften nutzen zu können, werden in einem Gemeinschaftsprojekt des Akademienprogramms die „Deutschen Inschriften des Mittelalters“ gesammelt. Nun erschien der 64. Band der Reihe: „Die Inschriften des ehemaligen Landkreises Querfurt“, gesammelt und bearbeitet von Ilas Bartusch.


Damit liegt nach der bereits 2005 erfolgten Veröffentlichung der Inschriften des Landkreises Weißenfels, gesammelt und bearbeitet von Franz Jäger, nun der zweite Band der Leipziger Reihe vor, die im Rahmen des interakademischen Forschungsvorhabens von der Arbeitsstelle „Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig erarbeitet worden ist.

Die Arbeitsstelle der Sächsischen Akademie ist Teil des 1934 gegründeten deutsch-österreichischen Forschungsunternehmens „Die Deutschen Inschriften“. Ihre Aufgabe ist die Edition der Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis 1650 in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Zurzeit werden die Inschriftenbände der Städte Halberstadt und Halle erarbeitet. Schwerpunkte sind Ausstattung und Domschatz des Halberstädter Domes sowie die nachreformatorischen Grabmäler und die Haus- und Bauinschriften der Stadt Halle. Eine Inschriftenkartei für Sachsen-Anhalt und ein Fotoarchiv werden kontinuierlich ergänzt.

Das Forschungsvorhaben „Deutsche Inschriften des Mittelalters“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Das Projekt wird über das Akademienprogramm gefördert.


Kontakt
Dr. Ute Ecker
Generalsekretärin der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Karl-Tauchnitz-Straße 1
04107 Leipzig
Tel. 0341 / 711 5315
ecker@saw-leipzig.de
www.saw-leipzig.de
www.saw-leipzig.de/sawakade/3vorhabe/dtinsch.html

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