Neuerscheinungen

Stellungnahme | Juli 2017

Wissenschaftsakademien geben Empfehlungen zur Reform der Promotionspraxis 

Die institutionelle Verantwortung für die Promotion an den Universitäten muss gestärkt werden, empfehlen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in der gemeinsam veröffentlichten Stellungnahme „Promotion im Umbruch“. Die Stellungnahme analysiert die gegenwärtige Situation im internationalen Vergleich und zeigt Wege zu einer Verbesserung der Promotionspraxis auf.

acatech/Leopoldina/Akademienunion (Hrsg.): Promotion im Umbruch (Schriftenreihe zur wissenschaftsbasierten Politikberatung), 2017.  ISBN: 978-3-8047-3633-7

Stellungnahme | Juni 2017

Social Media und digitale Wissenschaftskommunikation: Analyse und Empfehlungen zum Umgang mit
Chancen und Risiken in der Demokratie

In einer gemeinsamen Stellungnahme analysieren die Wissenschaftsakademien den Einfluss von Social Media auf die Wissenschaftskommunikation. Social Media revolutionieren die private und öffentliche Kommunikation, auch in und aus der Wissenschaft. Die digitale Revolution bereichert die Wissenschaftskommunikation, wirft aber Fragen auf. Die Empfehlungen der Akademien zielen auf eine Wissenschaftskommunikation, die sich an Vielfalt, Relevanz und Evidenz orientiert. Zudem fordern sie eine stärkere rechtliche Regulierung von Social-Media-Plattformen, die Förderung des Wissenschaftsjournalismus nach dem Modell der Forschungsförderung, Qualitätsstandards sowie eine stärkere Vermittlung digitaler Medien- und Quellenbewertungskompetenz bereits in den Schulen. 

acatech/Leopoldina/Akademienunion (Hrsg.): Social Media und digitale Wissenschaftskommunikation. Analyse und Empfehlungen zum Umgang mit Chancen und Risiken in der Demokratie (Schriftenreihe zur wissenschaftsbasierten Politikberatung), 2017. ISBN: 978-3-8047-3631-3

Publikation | Juni 2017

AGATE: Concept for a European Academies Internet Gateway for the Humanities and Social Sciences

Die    europäischen    Wissenschaftsakademien    tragen    mit    ihren    Forschungsvorhaben maßgeblich  zur  Erforschung  und  Bewahrung  des  kulturellen  Erbes  Europas  bei.  Die  großen Potenziale,  welche  die  zunehmende  Digitalisierung  für  die  Verfügbarkeit  und  Erschließung dieses   Wissensschatzes   birgt,   werden   jedoch   noch   nicht   voll   ausgeschöpft.   Das   vom Bundesministerium  für  Bildung  und  Forschung  (BMBF)   geförderte  Projekt der  Akademienunion  „Aufbau eines europäischen Akademienportals“ verfolgte  das  Ziel,  den  Rahmen  für  eine  paneuropäische digitale Infrastruktur zu sondieren, welche die Sichtbarkeit und Findbarkeit der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung   an   den   Akademien   verbessert   und   internationale Kooperationen befördert.   Dazu   wurden   die   Anforderungen   für   ein   zukünftiges europäisches   Akademienportal   für   die   Geistes-und   Sozialwissenschaften (European Academies Internet Gateway, kurz: AGATE) ermittelt und Möglichkeiten geprüft, bestehende Angebote und Lösungskonzepte zu integrieren, weiterzuverwenden und anzupassen.

Stellungnahme | Mai 2017

Das Energiesystem resilient gestalten: Maßnahmen für eine gesicherte Versorgung

Das Energiesystem wird immer vernetzter, digitaler und dezentraler. Das macht es flexibler, aber auch angreifbarer. Neben Hackerangriffen könnten aber auch Hitzewellen, Überschwemmungen und Rohstoffengpässe die Energieversorgung gefährden. Wie das Energiesystem der Zukunft möglichst krisenfest gestaltet werden kann, hat eine ESYS-Arbeitsgruppe untersucht. Die Stellungnahme „Das Energiesystem resilient gestalten“ fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

acatech/Leopoldina/Akademienunion (Hrsg.): Das Energiesystem resilient gestalten. Maßnahmen für eine gesicherte Versorgung (Schriftenreihe zur wissenschaftsbasierten Politikberatung), 2017. ISBN: 978-3-8047-3668-9.

Analyse | Mai 2017

Das Energiesystem resilient gestalten: Szenarien – Handlungsspielräume – Zielkonflikte 

Deutschlands Energiesystem ist bislang stabil, Störungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Anschläge, Wetterextreme und Rohstoffengpässe könnten die Versorgung bedrohen. Auch durch fehlende Investitionen in die Energieinfrastruktur können Ausfälle entstehen. Die Analyse „Das Energiesystem resilient gestalten“ erklärt, welche Gefahren künftig möglich sind und wie sie bewältigt werden können.

Renn, Ortwin et al. (Hrsg.): Das Energiesystem resilient gestalten. Szenarien – Handlungsspielräume – Zielkonflikte. (Schriftenreihe Energiesysteme der Zukunft), 2017. ISBN: 978-3-9817048-7-7.

Jahresbericht 2016 | März 2017

Musikwissenschaftliche Editionen

hrsg. von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften vertreten durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

Vertreten durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz koordiniert die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Rahmen der Gemeinschaftsfinanzierung des Bundes und der Länder derzeit 19 langfristige und bei keiner öffentlichen Einrichtung etatisierte musikwissenschaftliche Editions- und Dokumentationsvorhaben. 1976 wurde zur Koordinierung der Musikeditionen ein Ausschuss für musikwissenschaftliche Editionen eingerichtet. Der Ausschuss legt Berichte über Ergebnisse und Erfordernisse des vom Ausschuss betreuten Bereichs vor und äußert sich beratend und gutachterlich zu musikwissenschaftlichen Vorhaben und ihren verlegerischen Fragen.

 

Stellungnahme | März 2017

Stellungnahme der Wissenschaftsakademien: Verbraucherpolitik für die Energiewende

Zum Weltverbrauchertag am 15. März werfen die Wissenschaftsakademien ein Schlaglicht auf den Energieverbrauch in Deutschland: Gut ein Viertel entfällt auf Privathaushalte. Soll die Energiewende gelingen, muss jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Wir müssen nicht nur Energie sparen, sondern unseren Verbrauch künftig auch stärker an die schwankende Einspeisung aus Wind- und Solarenergie anpassen. Wie also lassen sich Verbraucher motivieren, ihr Verhalten dauerhaft zu ändern? Eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hat den Stand der Forschung dazu ausgewertet und fasst die Ergebnisse in der Stellungnahme „Verbraucherpolitik für die Energiewende“ zusammen.

acatech/Leopoldina/Akademienunion (Hrsg.): Verbraucherpolitik für die Energiewende (Schriftenreihe zur wissenschaftsbasierten Politikberatung), Berlin 2017. ISBN:978-3-8047-3666-5.

Stellungnahme | Februar 2017

Akademien veröffentlichen Stellungnahme "Rohstoffe für die Energiewende"

Weltweit gibt es genügend Metalle und Energierohstoffe für die Energiewende. Die Versorgung hängt jedoch davon ab, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln, wie transparent und zugänglich die Märkte sind und ob hohe Umwelt- und Sozialstandards im Bergbau erzielt werden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). In der heute veröffentlichten Stellungnahme sprechen sich acatech, Leopoldina und die Akademienunion für strategische Rohstoffpartnerschaften mit Lieferländern, die Erschließung neuer Lagerstätten und mehr Metallrecycling aus.

acatech/Leopoldina/Akademienunion (Hrsg.): Rohstoffe für die Energiewende. Wege zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung (Schriftenreihe zur wissenschaftsbasierten Politikberatung), Berlin 2017. ISBN: 978-3-8047-3664-1

Stellungnahme | Februar 2017

Akademien legen Handlungsempfehlungen zur Additiven Fertigung vor

Additive Fertigung wird die industrielle Produktion an vielen Stellen ergänzen, muss dafür jedoch weiterentwickelt werden. Zu diesem Ergebnis kommen acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die 13 Handlungsempfehlungen zielen auf eine bessere Koordination der Forschung, höhere Datensicherheit und eine Verbesserung des Technologietransfers in die Praxis.

acatech/Leopoldina/Akademienunion (Hrsg.): Additive Fertigung (Schriftenreihe zur wissenschaftsbasierten Politikberatung), München 2016. ISBN: 978-3-8047-3676-4


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