Leipziger Ausgabe der Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy

Die Leipziger Ausgabe der Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy verfolgt die Absicht, sämtliche erreichbaren Kompositionen, Briefe und Schriften sowie alle anderen Dokumente seines künstlerischen Schaffens in wissenschaftlich angemessener Form der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als historisch-kritische Ausgabe will sie der Forschung und der musikalischen Praxis gleichermaßen dienen. Die Ausgabe erscheint in 13 Serien. Geplant sind ca. 80 Notenbände mit eingebundenen Kritischen Berichten, ca. 75 Bände Briefe, Schriften und Tagebücher, eine noch unbestimmte Anzahl Dokumentenbände sowie ein thematisch-bibliographisches Werkverzeichnis. An der Edition sind auch externe Bandherausgeber beteiligt.

  • Leipziger Ausgabe der Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy

    Verlag Breitkopf und Härtel

Im Vordergrund der Ausgabe stehen die musikalischen Werke; von ihnen sollen nicht nur die vollendeten Kompositionen in all ihren Fassungen, sondern auch die Quellen des Entstehungsprozesses (Skizzen und Entwürfe) ebenso wie die unfertigen Kompositionen (Fragmente) vorgelegt werden. Daneben ist die von Mendelssohn geführte Korrespondenz wichtig. Schließlich sollen auch die bildnerischen Werke, vornehmlich Zeichnungen und Aquarelle, nicht fehlen, um ein umfassendes Bild des Künstlers Mendelssohn zu bieten.

Eine gleichnamige Gesamtausgabe der Werke Felix Medelssohn Bartholdys (1809–1847) wurde bereits 1959 von der Internationalen Felix-Mendelssohn-Gesellschaft (Basel) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Staatsbibliothek zu Berlin und dem Leipziger Deutschen Verlag für Musik ins Leben gerufen und herausgegeben. Sie widmete sich zunächst den unveröffentlichten Jugendwerken Mendelssohns. Mit der Fortführung der Arbeiten an der Sächsischen Akademie seit 1992 erhielt die Edition ein neues Profil als moderne historisch-kritische Gesamtausgabe. Bislang liegen 8 Bände vor, darunter die "Musik zu ein Sommernachtstraum von Shakespeare".

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