Corpus Vitrearum Medii Aevi - CVMA (Neue Bundesländer)

Das Corpus Vitrearum Medii Aevi, ein internationales Forschungsunternehmen, an dem sich alle europäischen Länder mit mittelalterlicher Glasmalerei, die USA und Kanada beteiligen, wurde wegen des sich ständig verschlechternden Erhaltungszustands von Glasmalereien 1952 ins Leben gerufen. Aufgaben des Vorhabens sind die Inventarisierung und Dokumentarisierung mittelalterlicher und – verstärkt in den letzten Jahrzehnten – nachmittelalterlicher Glasmalerei sowie deren wissenschaftliche Bearbeitung. Dazu zählen auch Forschungen zu Methoden und Techniken der Konservierung von Glasmalereien des Mittelalters bis zur Neuzeit.

Neben der Forschungstätigkeit und der Publikation von Corpusbänden der Glasmalereibestände arbeitet das Akademienvorhaben zusammen mit den zuständigen Landesdenkmalämtern an der Sicherung und Restaurierung der Glasmalereien in Ostdeutschland und Polen. So leitete es von 1994 bis 1999 das Verbundprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt "Modellhafte Beseitigung von Umweltschäden an national wertvollen Glasfenstern unter Einbeziehung der Aus- und Weiterbildung."

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