Mit Sicherheit mehr Sicherheit? Perspektiven der Sicherheitspolitik für die Welt in 2035

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich systematisch mit den Möglichkeiten und Grenzen der Analyse zukünftiger Entwicklungen in der Sicherheitspolitik. Gewisse Entwicklungen treten mit größerer Wahrscheinlichkeit ein als andere. Zwar passiert es häufig, dass die simple Fortschreibung bestehender Trends in der Retrospektive der tatsächlichen Entwicklung entsprochen hat. Aber ebenso wichtig ist es, systematisch darüber nachzudenken, welche Brüche die simple Extrapolation letztlich zur Makulatur werden lassen könnten. Nur wer die Gegenwart versteht und mögliche Diskontinuitäten sowie den Bedeutungswandel von Schlüsselvariablen einschätzen kann, wird dazu in der Lage sein, das Handeln in der Gegenwart von einem umfassenderen Verständnis der Zukunft leiten zu lassen.

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die langfristigen Entwicklungen in den Blick zu nehmen, eine Stellungnahme über Erwartungen, wichtige Trends und mögliche Diskontinuitäten zu erarbeiten und einige klar umrissene Empfehlungen für die Politik und die Öffentlichkeit abzuleiten. Wer sich fundiert über die Veränderungen der Sicherheitslage und über die sicherheitspolitischen Perspektiven der „Welt in 2035“ Gedanken macht, kann den Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft besser begegnen. Wichtig ist es hierbei, den Blick von den kurzfristigen Problemen auf die langfristigen Entwicklungen zu lenken, für sie zu sensibilisieren und Diskussions- und Entscheidungsprozesse über zentrale Herausforderungen der Sicherheitspolitik anzustoßen.

Beteiligte Institutionen

Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Federführung)

Sprecher der Arbeitsgruppe

Prof. Dr. Cord Jakobeit
Programmbereich Politikwissenschaft, Universität Hamburg

Mitglieder des Arbeitsgruppe

Prof. Dr. Eva Barlösius
Institut für Soziologie, Leibniz-Universität Hannover

Prof. Dr. Michael Brzoska
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Universität Hamburg

Prof. Dr. Petra Dobner
Institut für Politikwissenschaft und Japanologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Armin Grunwald
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Karlsruher Institut für Technologie

Prof. Dr. Thomas Jäger
Institut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen, Universität zu Köln

Oberst a.D. Roland Kaestner
Institut für strategische Zukunftsanalyse, Carl Friedrich von Weizsäcker Stiftung

Prof. Dr. Sebastian Graf von Kielmansegg
Institut für Öffentliches Wirtschaftsrecht, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prof. Dr. Hermann Kreutzmann
Institut für Geographische Wissenschaften, Freie Universität Berlin

Dr. Axel Krohn
Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg

Prof. Dr. Herfried Münkler
Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Claudia Neu
Fachbereich Oecotrophologie, Hochschule Niederrhein

Prof. Dr. Götz Neuneck
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Universität Hamburg

Prof. Dr. Kerstin Odendahl
Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prof. Dr. Stefan Oeter
Fakultät für Rechtswissenschaft, Universität Hamburg

Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge
Institut für Geographie, Universität Hamburg

Prof. Dr. Jürgen Scheffran
Institut für Geographie, Universität Hamburg

Prof. Dr. Axel Schildt
Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und Historisches Seminar, Universität Hamburg

Dr. Karlheinz Steinmüller
Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, Freie Universität Berlin und Z_punkt, Köln

Jörn Thießen
Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg

Prof. Dr. Klaus Thoma
Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik, „Ernst-Mach-Institut“, Freiburg

Prof. Dr. Andreas Wirsching
Institut für Zeitgeschichte, München

Thomas Wrießnig
Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Berlin

Das Projekt wird finanziert durch die Nationale Akademie der Wissenschaften - Leopoldina.


© Union der deutschen Akademien der Wissenschaften 2014