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Mittelhochdeutsches Wörterbuch
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Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
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| Arbeitsstelle: |
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Göttingen, Trier
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| Sitzland: |
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Niedersachsen, Rheinland-Pfalz
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| Typ: |
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Deutschsprachige Wörterbücher; Wörterbücher zu fachlichen und regionalen Sondersprachen des deutschen Sprachraumes
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| Vorhabennummer: |
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I.A.18-1/-2
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Das Vorhaben ‚Mittelhochdeutsches Wörterbuch‘ soll den Wortbestand des Mittelhochdeutschen in den zeitlichen Grenzen von 1050 bis 1350 lexikographisch bearbeiten. Seine Quellenbasis bildet ein Corpus von philologisch gesicherten Texten aller Textsorten der Periode. Auf der Grundlage des Quellencorpus wird ein maschinenlesbares Textarchiv angelegt und aus diesem durch computergestützte Exzerpierung ein Belegarchiv erstellt, welches das Material für die Ausarbeitung des Wörterbuches bietet; zugleich stellt das Belegarchiv den Grundstock für einen elektronisch zugänglichen ‘Thesaurus’ dar, der schrittweise erweitert werden kann. Aufgrund seiner Quellenbasis wird das Wörterbuch erstmals einen die ganze Periode zeitlich und räumlich gleichmäßig berücksichtigenden Überblick über die Verwendungsbedingungen und die Bedeutungsentwicklung des mittelhochdeutschen Wortbestandes gewähren. Es wird daher als zuverlässiges Hilfsmittel für die Erforschung der deutschen Sprache des Mittelalters und für das Verstehen und die philologische Erschließung mittelhochdeutscher Texte dienen können.
Das Vorhaben wird von der Göttinger und der Mainzer Akademie gemeinsam getragen und von zwei Arbeitsstellen in Göttingen und Trier durchgeführt. Die Ausarbeitung der ersten Lieferungen des Wörterbuchs durch die beiden Arbeitsstellen hat 2002 begonnen.
In der Phase der Materialerhebung, die von 1994 bis 1999 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde, hat die Trierer Arbeitsstelle insbesondere die mit der Einrichtung und Pflege des digitalen Quellen- und Belegarchivs verbundenen Aufgaben übernommen, ferner die Bereitstellung der Wörterbuchmaterialien im Internet (Text- und Belegarchiv, Quellenbibliographie) und die Konzeption eines datenbankbasierten Artikelredaktionsprogramms für die Ausarbeitung des Wörterbuchs. Die Göttinger Arbeitsstelle hat vor allem die Lemmatisierung des maschinenlesbaren Belegmaterials durchgeführt und dieses besonders im Bereich der hochfrequentierten Lemmata im Hinblick auf die Artikelarbeit gewertet und vorstrukturiert.
Das Vorhaben profitiert von den Arbeiten zur Retrodigitalisierung der vorhandenen mittelhochdeutschen Wörterbücher, des Deutschen Wörterbuchs der Brüder Grimm und eines umfangreichen Corpus mittelhochdeutscher Texteditionen, die in enger Abstimmung mit der Trierer Arbeitsstelle und dem ‚Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften‘ in DFG-geförderten Forschungsprojekten an der Universität Trier durchgeführt werden.
www.adwmainz.de/index.php?id=72
www.uni-trier.de/index.php?id=6907
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