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Neue Schubert-Ausgabe
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| Betreuende Akademie: |
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Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
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| Arbeitsstelle: |
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Tübingen
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| Sitzland: |
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Baden-Württemberg
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| Typ: |
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Musikwissenschaftliche Editionen
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| Vorhabennummer: |
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II.G.07
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Die Neue Schubert-Ausgabe will einen Text bieten, der Wissenschaft und Praxis zugleich dienen soll. Im Vordergrund steht dabei das Bestreben, diesen Text auf der Basis eines Vergleichs aller erreichbarer Quellen zu erarbeiten, darüber hinaus das von Schubert Gemeinte deutlich zu machen, soweit sich dies aus den Quellen erschließen lässt, und zugleich die "Spiel-Regeln", mithin verlorene Selbstverständlichkeiten seiner Zeit, dem heutigen Spieler einsichtig und anwendbar zu machen. Die Ausgabe ist nach Gattungen gegliedert und innerhalb der Gattungen in der Regel chronologisch geordnet. Eine Ausnahme hiervon machen die Lieder. Hier werden die zu Schuberts Lebzeiten erschienenen Opera, zum erstenmal seit den Erstausgaben wieder in der Anordnung wiedergegeben, die der Komponist selbst gewählt hat. Geplant sind insgesamt 77 Bände.
Zu den meisten Werken haben sich Autographe erhalten. In der Mehrzahl liegen nämlich nicht Schuberts Reinschriften, sondern seine ersten Niederschriften vor. Sie zeigen, dass sich die musikalische Gestalt eines Einfalls vielfach erst im Verlauf der Kompositionsarbeit herauskristallisiert hat.
In den Abschriften und meist auch in den Drucken wird zwar der reine Notentext in der Regel korrekt wiedergegeben, die für die Komposition und ihre Wiedergabe ebenso wichtigen Bögen, Akzente, Artikulationszeichen etc. sind aber oft unpräzise oder gar fehlerhaft dazu gesetzt. Um eine solche verzerrte musikalische Artikulation zurechtzurücken, bedarf es ausführlicher Vergleiche möglichst zahlreicher, verschiedenartiger Quellen.
Von Schuberts Kompositionen, insbesondere von seinen Liedern und Tänzen, sind häufig mehrere, mitunter stark differierende Fassungen überliefert. Die Neue Schubert-Ausgabe bietet die Möglichkeit, verschiedene Fassungen ein und desselben Werkes miteinander zu vergleichen. Von einzelnen, besonders bekannten Kompositionen wie "Erlkönig" und "Die Forelle" werden mehrere Fassungen abgedruckt. Um dem heutigen Interpreten die Möglichkeit zu geben, Veränderungen und Verzierungen, die zu Schuberts Zeit üblich waren, zu studieren und sie für seinen Vortrag zu erproben, werden verzierte Fassungen und für den Vortrag eingerichtete Kompositionen in den Anhang der Notenbände aufgenommen.
www.schubert-ausgabe.de
www.adwmainz.de/index.php?id=132
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