Das
Akademienprogramm dient der Erschließung, Sicherung und
Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes. Es ist eines der größten
geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik
Deutschland. Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
koordiniert dieses Akademienprogramm, das Langzeitforschungen
überwiegend in der geisteswissenschaftlichen, aber auch in der
naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung fördert.
Innerhalb
des von der Union koordinierten Akademienprogramms bearbeiten über 800
Mitarbeiter/innen insgesamt 150 Projekte mit 200 Arbeitsstellen (Stand 2013), die von
nationalen und internationalen Mitgliedern der Akademien sowie von
Experten, die den Akademien nicht angehören, betreut werden.
Regelmäßige Evaluierungen sichern den Qualitätsstandard der hier
entstehenden Wörterbücher, Lexika und Editionen aus den Gebieten der
Theologie, Philosophie, Geschichte, Literatur- und
Sprachwissenschaften, Kunstgeschichte und Archäologie, Inschriften- und
Namenforschung sowie der Musikwissenschaft und der
naturwissenschaftlichen Langzeitbeobachtungen. Nur dank der Struktur
der Akademienforschungsstellen und ihrer sie betreuenden Kommissionen
ist es möglich, solch langfristig angelegte und sehr umfangreiche
Forschungsprojekte kontinuierlich auf hohem Niveau zu bearbeiten, ohne
an die Lebenszeit einzelner Personen und die begrenzte Kapazität
einzelner Einrichtungen gebunden zu sein.
Der
Wissenschaftsrat hat das Akademienprogramm positiv evaluiert und
festgestellt, dass die Vorhaben des Akademienprogramms häufig sogar
weltweit das Zentrum für bestimmte Forschungsthemen sind, die Qualität
und Forschungsleistung sehr beachtlich ist und im Beitrag der
Forschungsergebnisse dieses Programms zu den empirischen Grundlagen z.
B. der Philosophie, der Geschichte, der Theologie und der Philologien
unverändert dessen wichtigste und zentrale Leistung liegt.
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